BKK legt weiter zu: 47.703 Versicherte

Nordwest Zeitung

Verwaltungsrat verabschiedet Haushaltsplan für 2014 – 97,4 Millionen Euro an Ausgaben

Das Nordenhamer Service-Center betreut 16 000 Kunden. Größter Posten sind die Ausgaben für stationäre Behandlungen im Krankenhaus.

Norbert Hartfil

Marketingleiter Holger Kuhlmann und Vorstand Wilfried Furche (von links) freuen sich über die positive Entwicklung der BKK Melitta Plus.  Bild: Norbert Hartfil

NORDENHAM Die Kurve zeigt nach oben. Und das seit Jahren: Mit 47 703 Versicherten hat die Betriebskrankenkasse Melitta Plus jetzt einen neuen Rekordstand erreicht. Für 16 000 von ihnen ist das Service-Center in Nordenham zuständig, die anderen verteilen sich auf die Niederlassungen in Minden und Bünde. „Die Versichertenzahl steigt kontinuierlich an“, freut sich der Nordenhamer Wilfried Furche, der gemeinsam mir Rolf Kauke das Vorstandsduo bildet, über die positive Entwicklung. Gegenüber dem vergangenen Jahr beläuft sich der Zuwachs auf 1,2 Prozent.

Keine Zusatzbeiträge

Auch die wirtschaftliche Bilanz der BKK Melitta Plus kann sich sehen lassen. Dank des erzielten Überschusses ist die Krankenkasse in der Lage, neue Extraleistungen anzubieten. Die entsprechenden Beschlüsse hat der Verwaltungsrat am Donnerstag gefasst. Zudem traf das Gremium die Entscheidung, auch in 2014 auf die Erhebung von Zusatzbeiträgen zu verzichten. Zur langfristigen Finanzabsicherung verständigte sich der Verwaltungsrat darauf, die Rücklage auf 80 Prozent eines Monatsausgabevolumens aufzustocken.

Für neue Zusatzleistungen, die über das bisherige Versorgungsangebot und über die Pflichtaufgaben der Gesundheitsversicherer hinausgehen, will die BKK Melitta Plus im nächsten Jahr 3,5 Millionen Euro bereitstellen

Das im Haushaltsplan für 2014 festgelegte Ausgabevolumen der BKK Melitta Plus beläuft sich auf insgesamt 97,4 Millionen Euro. Nach Angaben des Abteilungsleiters für Marketing und Vertrieb, Holger Kuhlmann, stellen die Aufwendungen für stationäre Behandlungen im Krankenhaus mit 28,9 Millionen Euro und einem Anteil von 29,6 Prozent am Gesamtetat den größten Posten dar. In dieser Sparte sind die Ausgaben um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Auf Platz zwei in der Kostentabelle folgen mit 20,8 Millionen Euro (21,4 Prozent) die Ausgaben für die niedergelassenen Ärzte. Dieser Bereich hat sich um 3,7 Prozent erhöht.

Mit einem Plus von 9,4 Prozent sind die Kosten für Arzneimittel noch stärker angestiegen. Die BKK Melitta Plus wendet dafür 15,6 Millionen Euro auf, was einem Anteil von 16,1 Prozent am Gesamtetat entspricht.

Mehr Geld für Hörgeräte

Auffällig hoch ist auch die Steigerung bei den Ausgaben für Hilfsmittel um 9,4 Prozent auf 5,6 Millionen Euro. Das liegt in erster Linie daran, dass nach den neuen Gesetzesvorgaben die Zuschüsse für Hörgeräte fast verdoppelt wurden.

Die Finanzierung der Mehrkosten ist gewährleistet, weil die gute Wirtschaftslage und der hohe Beschäftigtenstand in Deutschland den Gesundheitsversicherern üppige Beitragssummen in die Kassen spülen.

Copyright: Nordwest Zeitung, 14.12.2013

 
 
 
 

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