BKK Melitta Plus legt seit der Fusion mächtig zu

Nordwest Zeitung

WIRTSCHAFT Zahl der Versicherten in fünf Jahren auf 40 000 gestiegen – Wachstum von 56 Prozent 

Der Jahresumsatz der Krankenkasse liegt bei Rund 100 Millionen Euro. In Nordenham werden 7330 Beitragszahler betreut.

VON ULRICH SCHLÜTER

NORDENHAM - Der Mitgliederzuwachs setzt sich bei der BKK Melitta Plus fort. Im Nordenhamer Service-Center der Krankenkasse sind mittlerweile rund 11 300 Versicherte – 7330 Beitragszahler und 3966 Familienmitglieder (Stand 1. Mai 2008) – erfasst. Insgesamt seien es 40 238 Versicherte, die die BKK mit ihren Schwerpunkten in der Weser-Ems-Region sowie in Ostwestfalen-Lippe betreut, teilt Wilfried Furche, Vorstand der Kasse mit Sitz in Minden und Nordenham, mit. 

In den zurückliegenden fünf Jahren seit dem Zusammenschluss der Nordenhamer Maritimen Betriebskrankenkasse (damals 3800 Mitglieder mit dem Gründungsunternehmen Deutsche Seekabelwerke) mit der in Minden ansässigen Melitta Plus (22 000, Gründungsunternehmen Melitta) im April 2003 hat die Krankenkasse enorm zugelegt. Das Wachstum lag bei rund 56 Prozent. Die zuletzt erfolgte freiwillige Fusion mit der BKK des Hüttenwerks (Gründungsunternehmen Wesermetall und Xstrata) im Januar 2007 brachte noch einmal 3200 Versicherte ein. 

Einen wichtigen Grund für den Aufwärtstrend sieht Wilfried Furche in der Ausrichtung. "Wir wachsen in der Region", sagt er. Wo sich andere Krankenkassen zurückziehen, bleibe Melitta Plus präsent. "Das unterscheidet uns von der Internet-Kasse", merkt er an. Und so wächst die BKK Melitta Plus kontinuierlich zwischen fünf und neun Prozent im Jahr. Insgesamt 54 Mitarbeiter kümmern sich um die Versicherten, 16 von ihnen arbeiten in der Nordenhamer Geschäftsstelle an der Friedrich-Ebert-Straße. 

Die Betriebskrankenkasse ist nach Auskunft von Wilfried Furche in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg aktiv. Und sie glänzt nicht nur durch die Versichertenzahlen. Auch finanziell ist die Betriebskrankenkasse gesund. Der Jahresumsatz beträgt laut Wilfried Furche rund 100 Millionen Euro und ließe sich durchaus mit einem mittelständischen Unternehmen im Dienstleistungssektor vergleichen. Davon muss die Krankenkasse 27,4 Millionen Euro in den Risikostrukturausgleich abführen. Hinzu kommen die Rücklagen in die Ausgleichskasse Arbeitgeberaufwendungen (AAG) in Höhe von einer Million Euro. 10,2 Millionen Euro fließen in die Pflegeversicherung. Und das alles bei einem Beitragssatz von zurzeit 12,8 Prozent. Der Bundesdurchschnitt aller BKK liegt nach Auskunft des BKK-Vorstands bei 13,97, und aller Ortskrankenkassen bei 14,33 Prozent. 

Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement wird nach seinen Worten immer wichtiger. "Wir bieten Service in der Region", bekräftigt Wilfried Furche. Die Krankenkasse orientiere sich an der Basis und bleibe aktiver Gesundheitspartner.

Copyright: Nordwest Zeitung, 07.06.2008

 
 
 
 

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