Krankenkasse in der Region verwurzelt

Nordwest Zeitung

Gesundheit BKK Melitta Plus eröffnet die neuen Geschäftsräume an der Friedrich-Ebert-Straße

Zum 1. Januar 2007 kommen 3200 Versicherte durch die Fusion mit der BKK des Hüttenwerks hinzu. In Nordenham werden dann rund 10 500 Versicherte betreut.

von Ulrich Schlüter

Die Vorstandsmitglieder der Krankenkasse Reinhard Cunardt und Wilfried Furche begrüßten Bürgermeister Dr. Georg Raffetseder (v. l.) in den neuen Räumen.Nordenham - Die Entwicklung der BKK Melitta Plus seit der Fusion mit der Maritimen BKK im Jahr 2003 ist eine Erfolgsstory. Beim gestrigen Empfang in den neuen Geschäftsräumen an der Friedrich-Ebert-Straße erinnerte das Vorstandsmitglied Wilfried Furche daran, dass seitdem die Zahl der Versicherten von 5200 auf mehr als 7300 im Service-Center Nordenham (ein Zuwachs um 38 Prozent) angestiegen ist. "Darauf können wir stolz sein", merkte er an.

Die Krankenkasse ist in das ehemalige Willers-Gebäude umgezogen. "Wir haben ganz bewusst eine gebrauchte und sanierte Immobilie angemietet", betonte Furche. Neben den neuen Büroräumen, die auf den Mitgliederzuwachs zugeschnitten sind, und einem ebenerdigen und behindertengerechten Zugang spielten auch der Mietpreis sowie die Verwaltungskosten eine mitentscheidende Rolle. Nach den Worten von Furche hat die Krankenkasse mit durchschnittlich 102 Euro pro Versichertem vergleichsweise niedrige Verwaltungskosten. Laut Pressesprecher Holger Kuhlmann liegt der Bundesdurchschnitt aller Kassen bei 158 Euro.

Neun Mitarbeiter betreuen die zurzeit 7300 Versicherten. Zum 1. Januar werden die sechs Beschäftigten der BKK des Hüttenwerks übernommen. Die BKK Melitta Plus mit ihren Geschäftsstellen in Nordenham und Minden beschäftigt dann insgesamt 50 Frauen und Männer. Zurzeit beteut die BKK insgesamt 33 000 Versicherte. Das sind 7000 Versicherte mehr seit der Fusion vor drei Jahren. Das Haushaltsvolumen beträgt laut Furche rund 67 Millionen Euro. Davon muss die Krankenkasse 19,6 Millionen Euro in den Risikostrukturausgleich abführen. Hinzu kommen die Rücklagen in den Risiko-Pool in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro.

Mit dem Umzug von der Hansingstraße in die größeren Räumlichkeiten kommt die BKK Melitta Plus auch den Wünschen ihrer Versicherten nach. "Wir bleiben in der Region", bekräftigte Furche. Die Krankenkasse orientiere sich an der Basis und wolle für die Versicherten "aktiver Gesundheitspartner sein und bleiben".

Die Büroräume sowie den Bereich für das Gesundheitszentrum hat die BKK für zunächst zehn Jahre von den beiden Investoren Klaus Stüdemann und Christof Salinski angemietet. Die gesamte Baubetreuung oblag dem Nordenhamer Architekturbüro Bendig & Wessels.

Copyright: Nordwest Zeitung, 07.10.2006

 
 
 
 

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