Pressemitteilung zur Sitzung des Fördergremiums der Gemeinschaftsförderung zur Selbsthilfe im Kreis Minden-Lübbecke am 29.4.2014

Rekordsumme zur Förderung der Selbsthilfegruppen

Ein noch nie dagewesener Höchstwert steht für die diesjährige Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen im Kreisgebiet zur Verfügung. Über 37.000 EUR werden an die ortsansässigen Gruppen verteilt, so der Beschluss anlässlich der jetzt stattgefundenen Fördersitzung. Dem Gremium gehören Vertreter der Krankenkassen und der Selbsthilfegruppen an. 

Schon seit vielen Jahren unterstützen die Krankenkassen die Selbsthilfe durch finanzielle Zuschüsse. Doch so eine hohe Summe konnte bisher noch nicht verteilt werden, so Rolf Kauke von der federführenden BKK Melitta Plus. Von allen Krankenkassen wird ein festgesetzter Anteil je nach Kassengröße in den Fördertopf gegeben. Diese Summe konnte erhöht werden durch zusätzlich zur Verfügung gestellte Mittel aus der kassenindividuellen Förderung insbesondere von der AOK Nordwest, der IKK classic, der TK, SVLFG, KKH, HEK und BKK Melitta Plus.

Mit der kassenartenübergreifenden Förderung unterstützen die Krankenkassen gemeinsam und einheitlich die  Selbsthilfegruppen vor Ort. 68 Anträge liegen für 2014 vor. Mit der Gemeinschaftsförderung werden die laufenden Kosten der örtlichen Selbsthilfegruppen unterstützt. Zusätzlich können das ganze Kalenderjahr über die Selbsthilfegruppen Anträge zur Förderung von Projekten bei einzelnen Krankenkassen einreichen, die dafür kassenindividuelle Mittel bereithalten.

Die Anträge zur Gemeinschaftsförderung sind dagegen immer an die örtlichen Unterstützungsstellen zu richten. Iris Busse von der regionalen Selbsthilfe-Kontaktstelle der PariSozial Minden-Lübbecke/Herford betont die Bedeutung der Krankenkassenförderung für die Selbsthilfegruppen. Da die Selbsthilfearbeit  nur mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement möglich ist, ist die finanzielle Unterstützung zu einem wichtigen Baustein in der Selbsthilfe geworden. Damit die Gruppen ihre Arbeit erfolgreich gestalten können, brauchen sie diese verlässliche und systematische Unterstützung. Mit der finanziellen Unterstützung tragen die Krankenkassen dem gestiegenen Stellenwert der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe Rechnung.

Fragen zur Förderung können von den Mitarbeitern der Selbsthilfekontaktstelle (Tel. 0571- 8280217, MO, DI, DO 9 - 12 Uhr und DO 14 - 17 Uhr) oder den Krankenkassen beantwortet werden. Die Anträge zur kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung sind jeweils bis zum 31.3. eines Jahres einzureichen.

Minden, den 8.Mai 2014                                            Regionale Fördergemeinschaft

                                                                                           der Krankenkassen/-verbände

                                                                                           im Kreis Minden-Lübbecke

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