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Läufer gewinnen drei Jahre

Wer sich bewegt, lebt länger. Das gilt ganz besonders für das Laufen, wie eine neue Studie ergab – Läufer, die jede Woche zwei Stunden joggen,  leben im Durchschnitt drei Jahre länger als Nichtläufer.

Die US-Studie an Menschen über 50 Jahren ergab noch weitere motivierende Ergebnisse:

  • Läufer haben ein um 25%-40% reduziertes Risiko einer vorzeitigen Mortalität/Sterblichkeit
  • Die Lebensqualität und Lebenserwartung steigt bei Läufern an.
  • Körperliche Aktivität beugt chronischen Erkrankungen vor.

Bei den Sportmuffeln setzten im Schnitt 16 Jahre früher körperliche Beschwerden ein als bei sportlichen Senioren. Je älter die Teilnehmer waren, umso stärker machte sich das Lauftraining positiv bemerkbar: 34 Prozent der unsportlichen Teilnehmer starben im Studienverlauf, dagegen nur 15 Prozent der aktiven Teilnehmer.

Die Wissenschaftler berichten, dass eine Stunde Laufen statistisch gesehen die Lebenserwartung um sieben Stunden verlängert. Zusammengenommen zeigten die Daten, dass Joggen, egal wie schnell oder wie weit man läuft, das Risiko eines frühzeitigen Todes um 20 Prozent senkt. Dies trifft sogar zu, wenn die Person raucht, trinkt oder eine lange Geschichte von gesundheitlichen Problemen hat, wie zum Beispiel Übergewicht oder Bluthochdruck.

 

 

Impfschutz prüfen - vor allem bei Kindern

Eltern sollten daran denken, den eigenen Impfschutz und den der Familienangehörigen regelmäßig zu überprüfen – der Schulbeginn ist dafür ein guter Zeitpunkt. Vor allem für Kinder ist eine vollständige Grundimmunisierung wichtig, Eltern sollten aktuell besonders den Masernschutz prüfen und eventuell nachimpfen lassen.

Impfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. Sie schützen in jeder Lebensphase - vom Säuglingsalter bis ins hohe Erwachsenenalter. Indirekt werden auch diejenigen geschützt, die zum Beispiel wegen einer Grunderkrankung oder zu jungen Alters nicht geimpft werden können. Die aktuellen Masernausbrüche zeigen jedoch, dass in Deutschland immer noch zu große Impflücken bestehen - oder mehrteilige Impfungen nicht vollständig und rechtzeitig durchgeführt werden.

Beispiel Masern: Die Masernimpfung erfolgt häufig zu spät. Nur 73,7 Prozent des Geburtsjahrgangs 2013 waren am Ende ihres zweiten Lebensjahres gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission zweimal gegen Masern geimpft. „Damit ist jedes Jahr bei rund 180.000 Zweijährigen in Deutschland ein ausreichender Schutz gegen Masern ungewiss, oder sie sind gar nicht geimpft, das ist ein unhaltbarer Zustand“, sagt Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI). Im Bundesschnitt hatten im Jahr 2015 nur 92,8 Prozent der Schulanfänger die maßgebliche zweite Masern-Impfung erhalten, genauso viele wie 2014. Die erforderliche Impfquote von 95 Prozent für zwei Impfungen wird unter Schulanfängern bislang nur in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erreicht.

Aber auch Erwachsene sollten ihren Impfstatus überprüfen (lassen), vor allem die nach 1970 geborenen. Wer in der Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurde oder bei wem der Masern-Impfstatus unklar ist, kann sich kostenlos vom Haus- oder Betriebsarzt nachimpfen lassen.

 

 
 
 
 
 

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