News - Coronavirus

Im Nachfolgenden wollen wir Ihnen aufgrund der Vielzahl an Informationen einen sortierten Überblick aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie geben. Unsere Corona-Auskunft mit dem Selbsttest, wo Sie in wenigen Fragen klären, ob Sie Symptome des Coronavirus aufweisen sowie Ihr Risiko, ob es sich tatsächlich um Corona handeln könnte, finden Sie unter der Rubrik Selbsttest zum Coronavirus. Die Übersicht wird von uns laufend aktualisiert. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns!

 

  • Die Frist für die Abgabe der Bonushefte 2019 wurde verlängert. Gesundheitsförderliche Aktivitäten sowie ärztliche Vorsorgeuntersuchungen werden nachgewiesen und von uns entsprechend finanziell belohnt. Die Abgabefrist für die Bonushefte ist grundsätzlich der 31.03. des Folgejahres. Die Abgabefrist für das Bonusheft 2019 wurde zur Entlastung des Gesundheitssystems jetzt auf den 30.09.2020 verlängert. Ihr Bonusheft der BKK Melitta Plus bleibt damit weiterhin gültig, nur ist es nicht erforderlich in der aktuellen Situation die Arztpraxen aufzusuchen.
     
  • Die BKK Aktivwochen, Well-Aktiv-Maßnahmen, Fit & Vital Vorsorgekuren sowie Aktivkuren in Europa werden bis zum 03.05.2020 ausfallen. Derzeit ist es generell nicht ratsam einen Präventionsurlaub bzw. Übernachtungsangebote anzutreten. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden, sofern die BKK-Angebote wieder buchbar sein sollten.
     
  • Anträge auf Pflegebedürftigkeit: Zum Schutz der Pflegebedürftigen werden alle körperlichen Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst zunächst bis Ende September eingestellt. Die Einstufung in die Pflegegrade werden auf Basis von vorliegenden Unterlagen und eines ergänzenden Telefoninterviews mit dem Pflegebedürftigen bzw. seiner Bezugsperson vorgenommen. Die entsprechenden Gutachten sollen konkrete Feststellungen zum Pflegegrad sowie – soweit angebracht – weitergehende Empfehlungen beispielsweise zur Hilfsmittelversorgung oder zu Rehabilitations- und Präventionsmaßnahmen enthalte

    Beratungseinsätze: Um das Infektionsrisiko für Pflegebedürftige sowie Beratungspersonen zu minimieren und diese Berufsgruppe/ diese Personen zu entlasten, empfiehlt der GKV-Spitzenverband den Nachweis des Beratungsbesuchs ab sofort und zunächst bis Ende Mai für Pflegebedürftige, die Pflegegeld nach dem Sozialgesetzbuch XI beziehen, auszusetzen. Auf Wunsch können diese telefonisch erfolgen.

    Mehr Hilfen für Pflegebedürftige vor allem im ambulanten Bereich:  Bislang erhalten Beschäftigte für bis zu 10 Tage Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung, wenn plötzlich ein Pflegefall in der Familie auftritt und sie die Pflege für einen Angehörigen zu Hause organisieren müssen. Bis zum 30. September 2020 wird Pflegeunterstützungsgeld auch gezahlt, wenn eine Versorgungslücke bei der Pflege zu Hause entsteht (weil z.B. eine Pflegekraft ausfällt oder ein ambulanter Pflegedienst schließt). Anders als heute wird das Pflegeunterstützungsgeld zeitlich befristet nicht mehr bis zu 10, sondern bis zu 20 Tage lang bezahlt. Weitere Regelungen finden Sie her im Überblick.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu eine neue Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung & Angehörige eingerichtet. Kontakt: Tel. 0211 8554-780 oder per E-Mail dialogstelle@lbbp.nrw.de
     
  • Arzneimittelversorgung: Insbesondere bei chronisch kranken Patientinnen und Patienten sind Verordnungen von Arzneimitteln durch die behandelnden Ärzte (m/w/d) wie gewohnt fortzusetzten. Auf eine zusätzliche Ausstellung von Privatrezepten soll verzichtet werden, sofern dies nicht medizinisch erforderlich. Dies hat das Bundesministerium für Gesundheit den Vertragsärztinnen- und ärzten angeraten um eine kontinuierliche, ausreichende und wirtschaftliche Versorgung von Patientinnen und Patienten, die zwingend auf Arzneimittel angewiesen sind, sicherzustellen und Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln vorzubeugen.

    Um unnötige Apothekenbesuche zu vermeiden, sehen wir im Einzelfall von der Vorrangversorgung von rabattierte Arzneimittel (Rabattverträge) ab. Sofern ein rabattbegünstigtes Präparat nicht in der Apotheke vorrätig ist, kann es gegen ein anderes (nicht-rabattiertes) Präparat im jeweiligen Einzelfall ausgetauscht werden. Diese Entscheidung ist zeitlich befristet.

    In den letzten Tagen haben sich auch bei Arzneimitteln Hamsterkäufe gezeigt. Nun hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) reagiert und eine Anordnung erlassen. Damit sollen Arzneimittel nicht über den normalen Bedarf hinaus an Apotheken und Krankenhaus-apotheken ausgeliefert werden. Gleiches gilt für die Belieferung von pharmazeutischen Unternehmern an Großhändler. So soll eine Überbevorratung vermieden und die langfristige bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung der Patienten gesichert werden.
     
  • Heilmittel: Heilmittelverordnungen, bei denen die Behandlung nicht innerhalb von 14 Kalendertagen für Physiotherapie, Ergotherapie und Sprachtherapie bzw. nicht innerhalb von 28 Kalendertagen für Podologie und Ernährungsberatung begonnen wird, unterliegen keiner Fristenprüfung. Dies gilt für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen. Sofern der Vertragsarzt Angaben zu einem späteren Behandlungsbeginn auf dem Vordruck der Verordnung gemacht hat, unterliegen diese auch ebenfalls keiner Fristenprüfung. Ebenso greift diese Regelung bei einer Unterbrechung der Behandlung von 14 Kalendertagen. Voraussetzung ist, dass der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.2020 liegt.

    Diese Reglungen gelten sowohl für vertragsärztliche als auch für vertragszahnärztliche Heilmittelverordnungen. Hierbei handelt es sich um eine zeitlich befristetet Regelung.

    Vertragsärzte dürfen während der Corona-Pandemie auch Folgeverordnungen für Heilmittel nach telefonischer Anamnese für bekannte Patienten ausstellen. Die Versicherungskarte braucht nicht vorgelegt werden.
     
  • Schwangere/ Schwangerschaft: Hinweise und FAQ für schwangere Frauen und ihrer Familie zu den Risiken des Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG). 
    News und FAQ der DGGG
     
  • Barmenia Sprechtage: Ausfall der Barmenia-Sprechtage. Aus Gründen des Infektionsschutzes fallen die persönlichen Sprechzeiten unseres Kooperationspartners Barmenia bis auf weiteres aus. Ihre Barmenia-Vertreter sind aber nach wie vor Telefonisch und per E-Mail für Sie erreichbar:

    Minden/ Espelkamp, Jürgen Schumacher - Tel. 0571 9721 9310, E-Mail: juergen.schumacher@barmenia.de
    Nordenham, Bernd Segelke - Tel.: 0421 4309-034, E-Mail: bernd.segelke@barmenia.de
    Bünde, Michael Pohlmeier - Tel.: 05223  7928888, E-Mail: michael.pohlmeier@barmenia.de
     
  • Hebammenleistung: Im Rahmen der aktuellen Pandemie ist es übergangsweise vertretbar bestimmte Hebammenleistungen anstatt persönlich auch in anderer Form in Anspruch zu nehmen.

    Folgende Vorgespräche sind daher übergangweise auch mittels Kommunikationsmedium (telefonisch oder Videotelefonie) mit einer Hebamme zulässig.

    - Individuelle Basisdatenerhebung und Leistungsauskunft
    - Individuelles Vorgespräch über Fragen der Schwangerschaft und Geburt
    - Spezifisches Aufklärungsgespräch zum gewählten Geburtsort.

    Auch die Betreuung in der Schwangerschaft, im Wochenbett sowie in der Stillphase ist mittels Kommunikationsmedium möglich. Einige Voraussetzungen sind unter anderem, dass das verwendete Kommunikationsmedium eine synchrone Kommunikation zwischen Hebamme und Versicherter in Echtzeit ermöglicht und die Inhalte der jeweiligen Gespräche exakt den der Präsenz-Vorgespräche entsprechen.

    An Geburtsvorbereitungskursen in der Gruppe sowie an Rückbildungskursen in der Gruppe ist übergangsweise ebenfalls eine Teilnahme mittels Kommunikationsmedium möglich.

    Einige Voraussetzungen sind unter anderem, dass eine digitale Lösung von der Hebamme bereitgestellt wird und das verwendete Kommunikationsmedium eine synchrone Kommunikation zwischen den Teilnehmern in Ton und Bild in Echtzeit ermöglicht (Videotelefonie). Zudem müssen die Kurseinheiten zu den mit allen Teilnehmerinnen vereinbarten Zeiten stattfinden und die Kursinhalte exakt den Präsenz-Kurseinheiten entsprechen.

    Hierbei handelt es sich um eine befristete Vereinbarung.
     

  • Kostenerstattung von Präventionskursen: Aufgrund der Corona-Pandemie wird sich eine unvollständige Kursdurchführung oder eine Verlängerung des Durchführungszeitraums eines Kurses nicht negativ auf unsere Kostenübernahme auswirken.

    Sofern Sie einen Kurs begonnen, aber aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen worden sind, werden wir eine spätere Fortsetzung des Kurses akzeptieren. Wir akzeptieren auch eine Kursfortführung unter Nutzung der digitalen Kommunikationstechnologien.

    Sollte ein Kurs aufgrund der Corona-Pandemie nicht vollständig (also zu mindestens 80 %) besucht werden können und eine Fortsetzung von der Kursleitung nicht angeboten werden, werden wir die entstanden Kurskosten ebenfalls erstatten.
     

  • Rehabilitationssport / Funktionstraining:  Sobald Sportgruppen wieder erlaubt sind und Sie sich entsprechend sicher fühlen, bitte eine neue Verordnung bei Ihrem Arzt anfordern und diese bei uns zur Genehmigung einreichen. Die Laufzeit beginnt dann von neuem!

    Alternativ finden Sie hier auch eine Übersicht mit Online Rehasportangeboten (stand: 23.04.2020)
     

  • Reha/AHB-Kliniken: Einige Rehabilitationskliniken sowie Kliniken für Anschlussheilbehandlungen (AHB) haben aufgrund der Kontakteinschränkungen und Vermeidung von Infektionen keine Patienten aufgekommen. Der Betrieb ist in einigen Kliniken aber wieder aufgenommen worden. Auch Verschiebungen einer ambulanten oder stationären Rehabilitation/ Anschlussheilbehandlung ist grundsätzlich möglich. Wenden Sie sich für Fragen rund um Ihre Rehabilitation bei unserem Team für Rehabilitation und Vorsorge. Gleiches gilt auch für Mutter-/ Vater-Kind-Maßnahmen. Hier kommen Sie zum Kontaktformular.
     
  • Mammographie-Screening: Angesichts der Infektionsgefahr durch das Coronavirus wird das Mammographie-Screening vorerst ausgesetzt. Die Standorte aller Screening-Einheiten werden zum Ende dieser Woche vorübergehend geschlossen. Bis zum 30. April werden keine Einladungen verschickt. Nach Beendigung der Aussetzung wird der Einladungsversand umgehend nachgeholt. Frauen, die erst jüngst zur Untersuchung waren und bei denen ein auffälliger Befund festgestellt wurde, erhalten unverändert eine zeitnahe Abklärungsdiagnostik. Frauen mit akut auffälligen Befunden außerhalb des Screenings werden wie bisher kurativ versorgt.
     
  • Vorsorgeuntersuchung für Kinder: Zur Entlastung der Vertragsarztpraxen sowie zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus über Wartezimmer in Arztpraxen wurden neue Regelungen zu den Untersuchungszeiträumen und Toleranzzeiten vereinbart. Die U6, U7, U7a, U8 und U9 Früherkennungsuntersuchungen können jetzt auch bei Überschreitung der Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten durchgeführt und mit uns abgerechnet werden. Diese Änderung ist befristet bis 30. September 2020.
     
  • Fahrkosten bei einer Erkrankung an Corona: Versicherte, welche sich mit dem Coronavirus angesteckt haben oder sich nach behördlicher Anordnung in Quarantäne befinden, können sich von ihrem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, einen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) zu einer ambulanten Behandlung verordnen lassen. Die Verordnung ist nicht genehmigungspflichtig gegenüber der Krankenkasse. Diese Regelung ist zeitlich bis zum 31.05.2020 befristet.

    Voraussetzung bleibt weiterhin, dass die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, zwingend medizinisch notwendig ist und nicht aufschiebbar sein kann.
     
  • Verlängerung der studentischen Krankenversicherung über das 30. Lebensjahr hinaus: Sollte sich das Studium verlängern, weil die das Studium abschließende Prüfungen infolge vorzeitiger Schließungen der Hochschule oder der Verschiebung von Prüfungsterminen nicht abgelegt werden können, handelt es sich um einen vorgesehenen Hinderungsgrund, der eine Überschreitung der Altersgrenze des 30. Lebensjahres rechtfertigt.
     
  • Verlängerung der Familienversicherung über das 25. Lebensjahr hinaus nicht möglich: Eine Verlängerung der Familienversicherung über das 25. Lebensjahr hinaus kommt nur bei Unterbrechung oder Verzögerung der Schulausbildung infolge des Freiwilligendienstes in Betracht. Eine Verzögerung aufgrund der vorübergehenden Schulschließungen löst keine Verlängerung der Familienversicherung aus.
     
  • Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz: Heil- und Kostenpläne, die in dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis zum 31.03.2020 genehmigt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis einschließlich zum 30.09.2020. Für Versorgungen, die nicht bis zum 30.09.2020 durchgeführt werden können, ist ein neuer Heil- und Kostenplan zu erstellen.
     

  • Kostenübernahme der Tests auf SARS-CoV-2:  Tests auf SARS-CoV-2 wurden bislang bereits von der BKK Melitta Plus übernommen, wenn Sie Symptome hatten, die auf eine Infektion hindeuten. Rückwirkend zum 14. Mai können jetzt zusätzlich auch die Laborkosten für einen Test bei Personen übernommen werden, die keine Symptome haben: Tests bei asymptomatischen Personen können entweder im Rahmen einer Einweisung ins Krankenhaus vorgenommen werden oder sie müssen vom Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) – also dem zuständigen Gesundheitsamt – nach den Vorgaben der neuen Testverordnung veranlasst werden. Die BKK Melitta Plus übernimmt dann die Kosten.
     

    Wer Erkältungssymptome oder andere typische Symptome für COVID-19 (z. B. Geruchsverlust) hat oder Kontakt zu jemandem hatte, der positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, sollte sich telefonisch beim Hausarzt, unter der Nummer 116 117 oder beim Gesundheitsamt melden. Der behandelnde Arzt bzw. der Arzt beim Gesundheitsamt entscheidet, ob ein Test durchgeführt wird oder nicht.
     

  • Corona Warn App:  Wochenlang war die offizielle Corona-Warn-App entwickelt und getestet worden – jetzt ist sie zum Download bereit und zur Benutzung freigeschaltet. Die Nutzung ist freiwillig. Das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit und als nationales Public-Health-Institut veröffentlicht die Corona-Warn-App für die gesamte Bundesregierung. Die App ist die digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske.
     

    Wer die App nutzt, hilft dabei, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Die App speichert dezentral – auf Ihrem Smartphone – Begegnungen mit anderen Nutzern. Sie werden informiert, wenn Sie Begegnung mit nachweislich infizierten Personen hatten. Die Privatsphäre bleibt dabei bestens geschützt.
     

    Am Vormittag wurde sie in Berlin auf einer Pressekonferenz, an der unter anderem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesinnenminister Horst Seehofer, Vertreter des Robert Koch-Instituts und des Software-Entwicklers SAP teilgenommen haben, offiziell vorgestellt. Links zum Herunterladen:

    App-Store (iOS, Apple)

    Goolge-Play-Store (Android, Google)

  • Uns erreichen zunehmend Anfragen von Arbeitgebern, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit erheblichen Einkommenseinbußen- bzw. ausfällen konfrontiert sind. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung zur Vermeidung von Säumnis- und Mahnzuschlägen beim Einzug der Gesamtsozialversicherungsbeiträge. Die aktuelle Situation wurde bereits dem Bundesministerium für Gesundheit mitgeteilt. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.
     
  • Keine Erstattung der Lohnfortzahlung nach der Umlage U1 bei Mitarbeitern welche sich in Quarantäne befinden (AAG). Befindet sich ein Mitarbeiter in einer angeordneten Quarantäne wird der Lohn weitergezahlt. Die Kosten können Sie sich als Arbeitgeber nach § 56 Infektionsschutzgesetz bei der zuständigen Behörde (z.B. dem Gesundheitsamt) des jeweiligen Bundeslandes erstatten lassen.
     
  • Durch die zunehmenden Auswirkungen der Pandemie in weiten Teilen Deutschlands können sich insbesondere für Selbstständige und Unternehmen unvorhergesehene Zahlungsprobleme ergeben.
     

    Wir bieten unseren betroffenen selbstständigen Mitgliedern daher die Möglichkeit einer Beitragsermäßigung an. In diesem Fall kann der Beitrag zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung auf den Mindestbeitrag reduziert werden. Voraussetzung ist ein krisenbedingter Gewinneinbruch. Dieser liegt vor, wenn das angenommene Arbeitseinkommen um mehr als ein Viertel zurückgegangen ist.
    Um den Bürokratieaufwand so gering wie möglich zu halten, ist ein kurzer Antrag in Schriftform ausreichend. Auf aktuelle Steuervorauszahlungsbescheide als Nachweis wird verzichtet. Erklärungen von Steuerberatern, finanz- und betriebswirtschaftliche Auswertungen oder auch glaubhafte Erklärungen von Selbstständigen über erhebliche Umsatzeinbußen sind als Nachweis ausreichend.
     

    Auch Unternehmen bieten wir die Möglichkeit der Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen. Setzen Sie sich hierzu gerne kurzfristig mit uns in Verbindung. Ansprechpartner

    Bitte beachten Sie, dass eine Stundung der Beiträge nur für den Zeitraum der Monate März bis Mai möglich sind. Für eine erneute Stundung ist ebenfalls ein neuer Antrag notwendig. Diesen finden Sie hier. Die Nachweise für beantrage Fördermittel sind nicht notwendig. Darüber hinaus fallen auch keine Stundungszinsen an und eine Sicherheitsleistung ist nicht erforderlich. Als Service in dieser schwierigen Zeit bieten wir unseren Unternehmen auch die Möglichkeit der Ratenzahlung ab Juni an. Hier können Sie sich auf ein vereinfachtes Verfahren ohne Stundungszinsen bei Anträgen bis 30.09.2020 und angemessener Ratenhöhe verlassen. Hierbei sind ebenfalls keine Sicherheitsleistungen notwendig. Den gesamten Service bieten wir selbstverständlich auch unseren freiwillig versicherten Selbständigen (Selbstzahler), die durch Corona betroffen sind – an. Hier gilt die Stundung bis zur Fälligkeit Juni am 15.07.2020.
     

    Mit Unbedenklichkeitsbescheinigungen der BKK Melitta Plus werden für sie als Arbeitgeber maßgeblich Nachweise erbracht, wie viele versicherte Arbeitnehmer sie beschäftigen und ob sie ihrer Pflicht zur Zahlung der SV-Beiträge ordnungsgemäß nachkommen. Sinn und Zweck der Unbedenklichkeitsbescheinigung ist also der Nachweis ihrer Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit.

    Aufgrund der augenblicklichen Situation möchten wir unseren Arbeitgebern und Betrieben trotz der etwaigen Stundungsanfragen in angemessener Weise entgegenkommen. Sofern sie eine Unbedenklichkeitsbescheinigung benötigen, werden wir ihrem Anliegen mit einem entsprechenden Vermerk und unter Vorlage der sonstigen Voraussetzungen entgegenkommen.


    Eine Familienversicherung ist dahingehend ausgeschlossen, wenn das regelmäßige Gesamteinkommen über der aktuellen Einkommensgrenze von 455 Euro monatlich liegt. Ungeachtet eines übersteigen der Einkommensgrenze, steht die (weiterhin) hauptberuflich ausgeübte selbstständige Tätigkeit der Familienversicherung entgegen. Von einer weiterhin hauptberuflich ausgeübten selbstständigen Tätigkeit ist auszugehen solange die Betriebstätigkeit lediglich unterbrochen ist und die Absicht besteht, diese fortzuführen. Ein behördliches Verbot der Tätigkeitsausübung hat dabei keine Auswirkung.
     

  • Kurzfristig Beschäftigte: Die bisherigen Regelungen zur Kurzfristigkeit (zeitliche Grenzen: 70 Arbeitstrage/drei Monate) werden für den Zeitraum 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 auf 115 Arbeitstage bzw. fünf Monate angehoben.
     

  • Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

    Weisung: Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen
     

  • Online Formulare für Unternehmen:  Arbeitgeber finden die Antragsformulare für die NRW Soforthilfe sowie weitere Informationen online unter: http://www.wirtschaft.nrw/corona

    Informationen und Anträge für Niedersachsen finden Sie hier.
     

  • Arbeitgeber-Sonderzahlung:  Um das besondere Engagement ihrer Mitarbeiter in der Corona-Pandemie zu würdigen, können Arbeitgeber ihren Beschäftigten in der Zeit vom 1. März bis zum 31. September 2020 steuerfreie Boni und Zuschüsse bis zu einem Betrag von 1.500 Euro gewähren. Diese Zuwendungen sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt nicht zuzurechnen und damit beitragsfrei.
     

    Voraussetzung für die Steuer- und damit Beitragsfreiheit ist, dass diese Zuwendungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Ausdrücklich ausgenommen sind Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld.
     

  • Werkstudenten: Wenn Studenten innerhalb der Semesterferien eine Beschäftigen ausführen, gilt diese unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit als Versicherungsfrei nach dem Werkstudentenprivileg. Wenn Semesterferien – so wie jetzt zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus – verlängert werden, gilt die Regelung ebenso. Wenn Hochschulen den Lehrbetrieb ohne Präsenzveranstaltung durch Onlineangebote wieder aufnehmen, kann aufgrund der flexibleren Zeiteinteilung der Lehrangebote davon ausgegangenen werden, dass über 20 Stunden hinausgehende Beschäftigungen ebenfalls dem Werkstudentenprivileg noch zugeordnet werden können.


    Zu beachten ist, dass das Werkstudentenprivileg dann verloren geht, wenn sich Beschäftigungen mit mehr als 20 Wochenstunden im Laufe des Jahres wiederholen und insgesamt mehr als 26 Wochen ausmachen. Ein Aussetzen oder eine Ausweitung der 26-Wochen-Regelung ist nicht vorgesehen.

  • Videosprechstunde:Persönliche Besuche von Versicherten in Ihren Arztpraxen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Damit kann eine Ansteckung mit dem Coronavirus in der Praxis oder auf dem Weg dorthin vermieden werden. Um dennoch die medizinische Versorgung in bewährter Form aufrechterhalten zu können wurden zahlreiche Regelungen getroffen.


    Die Videosprechstunde ist unbegrenzt möglich: Ärzte und Psychotherapeuten können ab sofort ihren Patienten in unbegrenztem Umfang Videosprechstunden anbieten. GKV-Spitzenverband und KBV haben die Aussetzung bestehender Begrenzungsregelungen beschlossen. Mehr dazu finden Sie auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
     

    Eine Versorgung ohne eGK-Vorlage ist möglich. Bei Patienten aus dem laufenden Quartal kann von der Vorlage der eGK abgesehen werden, wenn die eGK bereits einmal im laufenden Quartal vorgelegen hat. Bei Behandlung bereits bekannter Patienten ohne persönlichen Kontakt (telefonische Konsultation, Telemedizin) kann der Arzt die erforderlichen Versichertenstammdaten aus der Patientendatei übernehmen. Die eGK muss auch nicht vorgelegt werden bei einer ausschließlichen Fernbehandlung im Rahmen von Videosprechstunden. Auch hier erhebt der Arzt die relevanten Daten und der Versicherte bestätigt mündlich das Bestehen des Versicherungsschutzes. Bei in der Praxis bekannten Versicherten, für die im laufenden oder im Vorquartal die eGK zur Prüfung des uneingeschränkten Leistungsanspruchs bereits einmal vorgelegen hat, kann der Arzt die erforderlichen Versichertenstammdaten aus der Patientendatei übernehmen.
     

    Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten zusätzliche und längere telefonische Beratungen durchführen und abrechnen.

    Im Einheitlicher Bewertungsmaßstab für Ärzte (EBM) wurden aus diesem Grund zwei neue Gebührenordnungspositionen (GOP 01433 und GOP 01434) als Ergänzung zur einfachen telefonischen Beratung (GOP 01435) aufgenommen. Mit der Aufnahme der neuen Leistungen soll längerer Beratungsbedarf, auch ohne die Notwendigkeit die Praxis aufsuchen zu müssen, ermöglicht werden. Die neuen Leistungen sind dabei differenziert nach Dauer, in Abhängigkeit der jeweiligen Arztgruppe. Sie können nur abgerechnet werden, wenn der Patient in der Praxis „bekannt“ ist, d.h. in den letzten sechs Quartalen, die dem Quartal der telefonischen Beratung vorausgehen, mindestens einmal die Praxis aufgesucht hat. Näheres regelt die KBV auf ihrer Homepage.

     

  • Veröffentlichung neuer ICD Kodierung: Die Kodierung des neuartigen Corona-Virus ist durch die von der WHO mit Inhalt belegten Schlüsselnummern U07.1 und U07.2 möglich. Die von der WHO vorgegebenen Kodes werden in der ICD-10-GM als Zusatzkodes (Ausrufezeichenschlüsselnummern) umgesetzt: U07.1! COVID-19, Virus nachgewiesen und U07.2! COVID-19, Virus nicht nachgewiesen.

    Weiter Informationen zu den verschiedenen Fallkonstellationen und wie die ICD-Schlüssel anzuwenden sind, finden sie hier.

    Das DIMDI informiert, dass nach Beratung mit den zuständigen Gremien, nun auch die vielfältigen Testverfahren auf SARS-CoV-2 kodiert werden können. Dafür muss die bisher nicht belegte Schlüsselnummer U99.0! angegeben werden, wenn spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 durchgeführt wurden. In diesem Zusammenhang veröffentlich das DIMDI eine weitere Kodierfrage zur Testung auf COVID-19 ohne Vorliegen eines Infektionsverdachts. In diesem Fall kann der Kode U07.2!COVID-19, Virus nicht nachgewiesen, nicht verwendet werden, da kein Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. In diesem Fall ist Z11 Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf infektiöse und parasitäre Krankheiten zusammen mit U99.0! Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 zu kodieren.

     

  • Für Physiotherapeuten/Ergotherapeuten/Sprachtherapeuten und Podologen: Die Unterbrechungsfrist von 14 Kalendertagen für Heilmittelverordnungen wird nicht geprüft. Voraussetzung ist, dass der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.2020 liegt.

    Gleiches gilt für den Behandlungsbeginn von 14 Kalendertagen für die Physiotherapie, Ergotherapie und Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie bzw. von 28 Kalendertagen für Podologie und Ernährungsberatung bzw. wenn der Vertragsarzt Angaben zu einem späteren Behandlungsbeginn auf dem Verordnungsdruck gemacht hat. Dies gilt für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen.

    Ebenso ist eine Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen möglich. Hierfür kann für die ärztliche Verordnung einmalig nach Erbringung von Behandlungen eine Zwischenabrechnung bei den von Krankenkassen benannten Stellen, unter Vorlage einer Originalverordnung sowie der Empfangsbestätigung des Versicherten / der betreuenden Person als Zwischenabrechnung gekennzeichnet, eingereicht werden. Zum Abschluss der Behandlungsserie ist, unter Bezugnahme auf die erste Abrechnung für die übrigen Behandlungen, eine Kopie der Verordnung einzureichen, auf der sich auch die übrigen originalen Empfangsbestätigungen des Versicherten / der betreuenden Person befinden. Bereits abgerechnete Leistungen sind auf der Verordnungskopie durch einen Vermerk kenntlich zu machen und können nicht erneut nach Beendigung der Behandlungsserie in Rechnung gestellt werden.

    Der vertraglich vereinbarte Grundsatz, dass Abrechnungen einmal monatlich je Leistungserbringer-Institutionskennzeichen mit der Krankenkasse abzurechnen sind, wird ausgesetzt. Somit können beendete oder abgebrochene Verordnungen zeitnah abgerechnet werden.

    Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen durch den Vertragsarzt/-ärztin können notwendige Änderungen bzw. Ergänzungen auf dem Verordnungsblatt selbst vom Leistungserbringer vorgenommen werden. Ausnahmen gelten für die Angaben der Art des Heilmittels und der Verordnungsmenge. Eine Änderung bzw. Ergänzung der Verordnung durch die die Vertragsärztin oder –arzt bedarf es hierzu nicht. Die Änderungen bzw. Ergänzung ist auf der Rückseite des Verordnungsblatts unten links kurz zu begründen und mit Datum und Handzeichen des Leistungserbringers zu versehen.

    Hierbei handelt es sich um zeitlich befristete Regelungen.

     
  • Abrechnung ambulante Pflegedienste: Unterschriften der Leistungsnachweise zur ambulanten Abrechnung werden angepasst. Die Landesverbände der Krankenkassen erklären sich für die Abrechnungsmonate März und April 2020 mit einem Verzicht auf die Unterschrift auf den Leistungsnachweisen in der ambulanten Pflege einverstanden. Dies gilt für den Fall, dass die Leistungsnachweise nicht unterschrieben werden, weil die Angehörigen/Betreuer nicht greifbar sind und diese bisher den Leistungsnachweis unterschrieben haben. Bei Betreuern, bei denen in der Vergangenheit der Leistungsnachweis zum Beispiel durch den Pflegedienst per Fax übermittelt und auf dieser Basis unterschrieben wurde, ist dieses Verfahren weiterhin anzuwenden. Der Leistungsnachweis darf nur in diesen Ausnahmefällen nicht unterschrieben werden und muss mit einem Vermerk (Bsp.: Angehöriger nicht greifbar: Corona Ausnahmeabsprache) gekennzeichnet und eingereicht werden. Ohne diesen Vermerk wäre seitens der Abrechnungsbereiche der Krankenkassen mit einer Abweisung der Leistungsnachweise zu rechnen.
     
  • Hebammen: Auf Grundlage einer befristeten Vereinbarung über alternative Möglichkeiten zur Leistungserbringung von freiberuflich tätigen Hebammen, wird von dem Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung abgesehen. Im Rahmen der aktuellen Pandemie ist es demnach übergangsweise vertretbar bestimmte (Teil-)Leistungen anstatt persönlich nun mittels Kommunikationsmedium zur Verfügung zu stellen.

    Folgende Vorgespräche sind nun auch mittels Kommunikationsmedium zulässig:
     

    - Individuelle Basisdatenerhebung und Leistungsauskunft
    - Individuelles Vorgespräch über Fragen der Schwangerschaft und Geburt
    - Spezifisches Aufklärungsgespräch zum gewählten Geburtsort.

    Die Teilnahem an Geburtsvorbereitung in der Gruppe sowie an Rückbildungskursen in der Gruppen ist übergangweise ebenfalls mittels Kommunikationsmedium möglich.

    Hierzu sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie z.B. eine digital Lösung von Seiten der Hebamme sowie eine synchrone Kommunikation zwischen Hebamme und Versicherte in Ton und Bild in Echtzeit (Videotelefonie). Zudem müssen die Kurseinheiten mit allen Teilnehmerinnen in der vereinbarten Zeiten stattfindet und die Inhalte exakt denen der Präsenz-Kurseinheiten entsprechen.


    Bestimmte Leistungen der Hebammenversorgung sind jedoch nur im Rahmen einer persönlichen Leistungserbringung möglich. Diese Leistungen sind von den freiberuflichen Hebammen im häuslichen Umfeld der Frauen zu erbringen. Um die Leistungserbringung unter den besonderen Bedingungen der aktuellen COVIC19-Pandemie sowohl für Hebammen als auch für Versicherte und ihre Kinder möglichst sicher gestalten zu können, ist ein erhöhter Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung (insbesondere Schutzbrille, Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel etc.) notwendig.
     

    Aufgrund des gestiegenen Bedarfs an persönlicher Schutzausrüstung bei der Versorgung in dieser außerordentlichen Situation, ist eine weitere befristete Vereinbarung bzgl. der Abrechnung von  Zuschläge zu den Materialpauschalen für freiberufliche tätige Hebammen geschlossen worden. Diese Vereinbarung gilt ausschließlich für Leistungen, die im Zeitraum vom 19.03.2020 bis zum 19.06.2020 im unmittelbar persönlichen Kontakt erbracht werden.

    Die GKV hat sich mit den Hebammenverbänden auf eine befristete Verlängerungsvereinbarung über alternative Möglichkeiten zur Leistungserbringung von freiberuflich tätigen Hebammen gemäß § 134a SGB V verständigt. Die befristete Verlängerungsvereinbarung tritt ab 19.06.2020 in Kraft und endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, am 30.09.2020.
     

    Folgende befristeten Zuschläge als Teil der Anlage 1.3 (Vergütungsvereinbarung) zum Vertrag nach § 134a SGB V genannten Materialpauschalen für außerklinische Hilfeleistungen sind unter bestimmten Voraussetzungen abrechenbar. Siehe Befristeter Pandemie-Zuschlag zur Materialpauschale
  • FAQ´s zu Corona für die stationäre und ambulante Pflege: Stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflege- und Betreuungsdienste werden aktuell vor große Herausforderungen gestellt. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für schwere Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Das wirft viele Fragen auf. Um eine Hilfestellung zu geben und lange Recherchen für Antworten auf ihre Fragen zu ersparen, hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung deshalb in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Liste mit häufigen Fragen und Antworten erstellt. Die FAQ´s finden Sie hier.
     

  • Verordnung eines Krankentransports:  Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung für Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen, sind vorübergehend genehmigungsfrei. Grundsätzlich unterliegen die Krankentransporte zur ambulanten Behandlung der Genehmigungspflicht durch die Krankenkassen.
     

    Für den beschriebenen Personenkreis können Ärzte und Psychotherapeuten, einen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) zu einer ambulanten Behandlung veranlassen, sofern auf der Verordnung gekennzeichnet wird, dass es sich um einen nachweislich COVID-19-Erkrankten oder einen gesetzlich Versicherten in Quarantäne handelt.
     

    Voraussetzung bleibt weiterhin, dass die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, zwingend medizinisch notwendig ist und nicht aufschiebbar sein kann. Diese Sonderregelung des G-BA gilt rückwirkend ab dem 3. März bis einschließlich 30. September 2020.

Übersicht der von den Mühlenkreiskliniken bereitgestellten Informationen:


Hier finden Sie auch den Selbsttest im Verdachtsfall und weitere Informationen.

Beachten Sie: Die Software ist ein zugelassenes Medizinprodukt, kann aber NICHT eine ärztliche Beratung, Diagnose oder Empfehlung ersetzen. Das Angebot soll primär zusätzliche Hinweise für die Ersteinschätzung Ihrer persönlichen Situation liefern. Auf Grund der hohen Aktualität des Themas handelt es sich um eine „Beta-Version“. Das Angebot wird laufend technisch weiterentwickelt, an die aktuelle Entwicklung angepasst und die Funktionen ausgebaut. Verzeihen Sie es uns bitte daher, wenn Sie auf kleinere technische Probleme stoßen.

  • Fragen zum Coronavirus beantworten Ihnen auch die medizinischen Experten beim Gesundheitstelefon der BKK Melitta Plus. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 9759-100 (kostenfrei aus dem dt. Fest- und Mobilfunknetz) erreichbar!
     
  • Eine Übersicht mit Hotlines während der Corona-Pandemie von der © DAP DeutschesApothekenPortal gibt es hier.

Für Sie – unseren Versicherten – werden wir alle erdenklich organisatorischen, personellen sowie technischen Maßnahmen ergreifen, um die zeitnahe Gewährung von Sach- und Geldleistungen sicherzustellen. Sollten wir trotz aller ergriffener Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Verwaltungshandelns nicht mehr im ausreichenden Maße handlungsfähig sein, stellt die Coronavirus-Pandemie einen hinreichenden Grund im Sinne des § 13 Abs. 3a Satz 5 und 6 SGB V dar und führt bei entsprechender rechtzeitiger schriftlicher Mitteilung unter Benennung einer neuen Entscheidungsfrist gegenüber Ihnen nicht zum Eintritt einer Genehmigungsfiktion.
 

Wir werden aber wie beschrieben alles daran setzen, Anträge auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachterliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes, eingeholt wird, innerhalb von 5 Wochen nach Antragseingang zu entscheiden.

Während die Digitalisierung die betriebliche Arbeitswelt ohnehin schon vor große Herausforderungen stellt, schafft die aktuelle Coronakrise plötzlich völlig neue Realitäten. Mobile Arbeit bzw. Homeoffice wird von heute auf morgen „angeordnet“ und unsere Kommunikation findet plötzlich nicht mehr offline statt. Daher versuchen wir Ihnen hier hilfreiche Tipps und Hinweise zum mobilen Arbeiten, ergonomischen Sitzen sowie Bewegungen in Zeiten des Homeoffice zur Verfügung zu stellen.
 

  • Anfangen werden wir mit einem Leitfaden Mobile Arbeit, mit welchem sich die Bertelsmann Stiftung beschäftigt hat. (basierend auf langjähriger eigener Erfahrung der Autoren).
     
  • Home-Office Guide des Digital-Magazins t3n: Während die Ansteckungsraten steigen sind alle Unternehmen und Betriebe gut beraten ihre Mitarbeiter vor Infizierung zu schützen und ins Home-Office zu schicken. Viele haben darin keinerlei „Vorerfahrung“. Unter dem nachfolgenden Link stellen wir Ihnen den Home-Office-Guide des Digitalmagazins t3n vor. Der Guide ist sehr umfangreich und bietet neben Tipps zu Anwendungen für die Organisation und Dokumentation von Arbeit auch Tipps zu Meetings, Workflow, Bewegung im Home-Office, Arbeitsplatzgestaltung, Homeschooling und rechtliches mit weiterführenden Links. https://t3n.de/guides/corona-home-office-guide/
     
  • Führen und Kommunizieren: Die Coronakrise trifft viele Unternehmen und Führungspersonen unvorbereitet. Teams werden durch die aktuelle Situation auseinandergerissen und ins Homeoffice geschickt. Daher folgender Link mit hilfreichen Tipps. Dort geben Expertinnen und Experten praktische Tipps zum Umgang mit den aktuellen Gegebenheiten und zur Kommunikation in Zeiten der Unsicherheit:

    psyGA: https://www.psyga.info/arbeiten-in-zeiten-von-corona

 

Stand: 17.06.2020