News - Coronavirus

Im Nachfolgenden wollen wir Ihnen aufgrund der Vielzahl an Informationen einen sortierten Überblick aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie geben. Unsere Corona-Auskunft mit dem Selbsttest, wo Sie in wenigen Fragen klären, ob Sie Symptome des Coronavirus aufweisen sowie Ihr Risiko, ob es sich tatsächlich um Corona handeln könnte, finden Sie unter der Rubrik Selbsttest zum Coronavirus. Die Übersicht wird von uns laufend aktualisiert. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns!

 

  • Hier finden Sie aktuelles zum Kinderkrankengeld!
     

  • FFP2 Masken für Risikogruppen: Versicherte, welche zu Risikogruppen* einer Covid-19 Erkrankung gehören, können ab dem 15.12.2020 in Apotheken eine festgelegte Anzahl an Schutzmasken (sog. FFP2-Masken) kostenfrei abholen. Im ersten Schritt können drei Masken in den Apotheken vor Ort mit einem einfachen Nachweis abgeholt werden. Ab Januar 2021 bis zum 28. Februar können dann gesetzlich Versicherte und Versicherte von privaten Krankenversicherungsunternehmen nochmal 6 Masken gegen Vorlage eines Vouchers und einer Eigenbeteiligung von 2 Euro abholen. Ab dem 16. Februar bis zum 16. April 2021 können abschließend nochmal 6 Masken für erneut 2 Euro in den Apotheken gegen Vorlage eines Vouchers abgeholt werden.
     

    *Folgende Personen gehören zur Risikogruppe:

    Personen die das 60. Lebensjahr vollendet haben sowie Personen mit folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren:
     

    a) chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,

    b) chronische Herzinsuffizienz,

    c) chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,

    d) Demenz oder Schlaganfall,

    e) Diabetes mellitus Typ 2,

    f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende

    Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,

    g) stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,

    h) Trisomie 21,

    i) Risikoschwangerschaft.

     

    Der Nachweis, dass man zum o.g. Personenkreis gehört, muss in der Apotheke entweder durch die Vorlage des Personalausweises oder durch die glaubhafte Eigenauskunft des Vorliegens eine Risikoerkrankung nachgewiesen werden. Ab Januar 2021 erhält man dann einen entsprechenden Voucher zur Vorlage in der Apotheke.
     

  • Krankschreibung per Video: Ist jetzt nur noch einmalig für 7 Tage möglich  Die Folgekrankschreibung ist nun nur noch durch persönliche Untersuchungen erlaubt. 
     
  • Telefonische Krankenmeldung: Befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 31. März 2021 können Patientinnen und Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand der Patientin oder des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden.
     
  • Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes:  Bisher besteht ein Anspruch auf Kinderkrankengeld nach § 45 SGB V für 10 Tage pro Kind je Elternteil, maximal für 25 Arbeitstage pro Elternteil pro Kalenderjahr bzw. für Alleinerziehende für 50 Arbeitstage pro Kalenderjahr.
     

    Im Rahmen der aktuellen Pandemie wurde der Anspruch auf Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes für 2020 um weitere 5 Tage pro Elternteil bzw. für 10 Tage für Alleinerziehende erhöht.
     

  • Bezug von Krankengeld bei Erkrankung des Kindes: Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankgengeld bei Erkrankung.
     

  • Corona-Test: Wer zahlt meinen Corona-Test? Eine Übersicht der Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein finden Sie hier!
     

  • Corona-Tests bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten: Für Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, gilt ab dem 15. September 2020, dass sie innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung haben. Weitere Informationen finden Sie hier!
     

  • Fahrkosten bei einer Erkrankung an Corona: Versicherte, welche sich mit dem Coronavirus angesteckt haben oder sich nach behördlicher Anordnung in Quarantäne befinden, können sich von ihrem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten, einen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) zu einer ambulanten Behandlung verordnen lassen. Die Verordnung ist nicht genehmigungspflichtig gegenüber der Krankenkasse. Diese Regelung ist zeitlich bis zum 31.03.2021 befristet.

     

    Voraussetzung bleibt weiterhin, dass die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, zwingend medizinisch notwendig ist und nicht aufschiebbar sein kann.
     

  • Pflege: Ab dem 01.10.2020 sind die Beratungsbesuche wieder aufzunehmen. Alle Pflegebedürftigen mit den Pflegegraden 4 und 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, müssen bis zum 31.03.2021 den Beratungsbesuch abgerufen und gegenüber ihrer Pflegekasse nachgewiesen haben. Für Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2 und 3 ist der Beratungsbesuch bis zum 30.06.2021 abzurufen.

    Hier weitere Infos des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung.
     

  • Mehr Hilfen für Pflegebedürftige vor allem im ambulanten Bereich: Bislang erhalten Beschäftigte für bis zu 10 Tage Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung, wenn plötzlich ein Pflegefall in der Familie auftritt und sie die Pflege für einen Angehörigen zu Hause organisieren müssen. Bis zum 30. September 2020 wird Pflegeunterstützungsgeld auch gezahlt, wenn eine Versorgungslücke bei der Pflege zu Hause entsteht (weil z.B. eine Pflegekraft ausfällt oder ein ambulanter Pflegedienst schließt). Anders als heute wird das Pflegeunterstützungsgeld zeitlich befristet nicht mehr bis zu 10, sondern bis zu 20 Tage lang bezahlt. Weitere Regelungen finden Sie her im Überblick.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu eine neue Dialogstelle für Pflegebedürftige, Menschen mit Behinderung & Angehörige eingerichtet. Kontakt: Tel. 0211 8554-780 oder per E-Mail dialogstelle@lbbp.nrw.de

    Verlängert wird diese Frist bis Ende des Jahres sofern Corona bedingt Angehörige gepflegt oder Pflege neu organisieren werden muss. Das Pflegeunterstützungsgeld kann dann ebenfalls für bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch genommen werden.
     
  • Arzneimittelversorgung: Insbesondere bei chronisch kranken Patientinnen und Patienten sind Verordnungen von Arzneimitteln durch die behandelnden Ärzte (m/w/d) wie gewohnt fortzusetzten. Auf eine zusätzliche Ausstellung von Privatrezepten soll verzichtet werden, sofern dies nicht medizinisch erforderlich. Dies hat das Bundesministerium für Gesundheit den Vertragsärztinnen- und ärzten angeraten um eine kontinuierliche, ausreichende und wirtschaftliche Versorgung von Patientinnen und Patienten, die zwingend auf Arzneimittel angewiesen sind, sicherzustellen und Versorgungsengpässe bei Arzneimitteln vorzubeugen.

    Um unnötige Apothekenbesuche zu vermeiden, sehen wir im Einzelfall von der Vorrangversorgung von rabattierte Arzneimittel (Rabattverträge) ab. Sofern ein rabattbegünstigtes Präparat nicht in der Apotheke vorrätig ist, kann es gegen ein anderes (nicht-rabattiertes) Präparat im jeweiligen Einzelfall ausgetauscht werden. Diese Entscheidung ist zeitlich befristet.

    In den letzten Tagen haben sich auch bei Arzneimitteln Hamsterkäufe gezeigt. Nun hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) reagiert und eine Anordnung erlassen. Damit sollen Arzneimittel nicht über den normalen Bedarf hinaus an Apotheken und Krankenhaus-apotheken ausgeliefert werden. Gleiches gilt für die Belieferung von pharmazeutischen Unternehmern an Großhändler. So soll eine Überbevorratung vermieden und die langfristige bedarfsgerechte Arzneimittelversorgung der Patienten gesichert werden.
     
  • Heilmittel: Für Heilmittelverordnungen gilt eine erweiterte Beginnfrist von 14 auf 28 Kalendertagen für alle Verordnungen aus dem Zeitraum 18.02.2020 bis 31.12.2020 (Ausstelldatum). Verordnungen, die bis zum 31.12.2020 abgerechnet werden, unterliegen nicht der Unterbrechungsfrist von 14 Kalendertagen.

     

    Diese Reglungen gelten sowohl für vertragsärztliche als auch für vertragszahnärztliche Heilmittelverordnungen. Hierbei handelt es sich um eine zeitlich befristetet Regelung.
     

  • Schwangere/ Schwangerschaft: Hinweise und FAQ für schwangere Frauen und ihrer Familie zu den Risiken des Coronavirus (SARS-CoV-2) gibt es auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG). 
    News und FAQ der DGGG
     
  • Hebammenleistung: Im Rahmen der aktuellen Pandemie ist es übergangsweise vertretbar bestimmte Hebammenleistungen anstatt persönlich auch in anderer Form in Anspruch zu nehmen.

    Folgende Vorgespräche sind daher übergangweise auch mittels Kommunikationsmedium (telefonisch oder Videotelefonie) mit einer Hebamme zulässig.

     

    - Individuelle Basisdatenerhebung und Leistungsauskunft

    - Individuelles Vorgespräch über Fragen der Schwangerschaft und Geburt

    - Spezifisches Aufklärungsgespräch zum gewählten Geburtsort.

     

    Auch die Betreuung in der Schwangerschaft, im Wochenbett sowie in der Stillphase ist mittels Kommunikationsmedium möglich. Einige Voraussetzungen sind unter anderem, dass das verwendete Kommunikationsmedium eine synchrone Kommunikation zwischen Hebamme und Versicherter in Echtzeit ermöglicht und die Inhalte der jeweiligen Gespräche exakt den der Präsenz-Vorgespräche entsprechen.

     

    An Geburtsvorbereitungskursen in der Gruppe sowie an Rückbildungskursen in der Gruppe ist übergangsweise ebenfalls eine Teilnahme mittels Kommunikationsmedium möglich.

     

    Einige Voraussetzungen sind unter anderem, dass eine digitale Lösung von der Hebamme bereitgestellt wird und das verwendete Kommunikationsmedium eine synchrone Kommunikation zwischen den Teilnehmern in Ton und Bild in Echtzeit ermöglicht (Videotelefonie). Zudem müssen die Kurseinheiten zu den mit allen Teilnehmerinnen vereinbarten Zeiten stattfinden und die Kursinhalte exakt den Präsenz-Kurseinheiten entsprechen.

     

    Hierbei handelt es sich um eine befristete Vereinbarung (bis zum 31.03.2021).
     

  • Kostenerstattung von Präventionskursen: Aufgrund der Corona-Pandemie wird sich eine unvollständige Kursdurchführung oder eine Verlängerung des Durchführungszeitraums eines Kurses nicht negativ auf unsere Kostenübernahme auswirken.

    Sofern Sie einen Kurs begonnen, aber aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen worden sind, werden wir eine spätere Fortsetzung des Kurses akzeptieren. Wir akzeptieren, bis zum 31.03.2021, auch eine Kursfortführung unter Nutzung der digitalen Kommunikationstechnologien.

    Sollte ein Kurs aufgrund der Corona-Pandemie nicht vollständig (also zu mindestens 80 %) besucht werden können und eine Fortsetzung von der Kursleitung nicht angeboten werden, werden wir die entstanden Kurskosten ebenfalls erstatten.
     

  • Rehabilitationssport / Funktionstraining: Sobald Sportgruppen wieder erlaubt sind und Sie sich entsprechend sicher fühlen, bitte eine neue Verordnung bei Ihrem Arzt anfordern und diese bei uns zur Genehmigung einreichen. Die Laufzeit beginnt dann von neuem!

     

    Alternativ finden Sie hier auch eine Übersicht mit Online Rehasportangeboten (stand: 23.04.2020)
     

  • Reha/AHB-Kliniken: Einige Rehabilitationskliniken sowie Kliniken für Anschlussheilbehandlungen (AHB) haben aufgrund der Kontakteinschränkungen und Vermeidung von Infektionen keine Patienten aufgekommen. Der Betrieb ist in einigen Kliniken aber wieder aufgenommen worden. Auch Verschiebungen einer ambulanten oder stationären Rehabilitation/ Anschlussheilbehandlung ist grundsätzlich möglich. Wenden Sie sich für Fragen rund um Ihre Rehabilitation bei unserem Team für Rehabilitation und Vorsorge. Gleiches gilt auch für Mutter-/ Vater-Kind-Maßnahmen. Hier kommen Sie zum Kontaktformular.
     
  • Verlängerung der studentischen Krankenversicherung über das 30. Lebensjahr hinaus: Sollte sich das Studium verlängern, weil die abschließenden Prüfungen infolge vorzeitiger Schließungen der Hochschule oder der Verschiebung von Prüfungsterminen nicht abgelegt werden können, handelt es sich um einen vorgesehenen Hinderungsgrund, der eine Überschreitung der Altersgrenze des 30. Lebensjahres rechtfertigt.
     
  • Verlängerung der Familienversicherung über das 25. Lebensjahr hinaus nicht möglich: Eine Verlängerung der Familienversicherung über das 25. Lebensjahr hinaus kommt nur bei Unterbrechung oder Verzögerung der Schulausbildung infolge des Freiwilligendienstes in Betracht. Eine Verzögerung aufgrund der vorübergehenden Schulschließungen löst keine Verlängerung der Familienversicherung aus.
     
  • Corona Warn App: Wochenlang war die offizielle Corona-Warn-App entwickelt und getestet worden – jetzt ist sie zum Download bereit und zur Benutzung freigeschaltet. Die Nutzung ist freiwillig. Das Robert Koch-Institut (RKI) als zentrale Einrichtung des Bundes im Bereich der Öffentlichen Gesundheit und als nationales Public-Health-Institut veröffentlicht die Corona-Warn-App für die gesamte Bundesregierung. Die App ist die digitale Ergänzung zu Abstandhalten, Hygiene und Alltagsmaske.
     

    Wer die App nutzt, hilft dabei, Infektionsketten schnell nachzuverfolgen und zu durchbrechen. Die App speichert dezentral – auf Ihrem Smartphone – Begegnungen mit anderen Nutzern. Sie werden informiert, wenn Sie Begegnung mit nachweislich infizierten Personen hatten. Die Privatsphäre bleibt dabei bestens geschützt.
     

    Links zum Herunterladen:

    App-Store (iOS, Apple)

    Goolge-Play-Store (Android, Google)
     

  • Corona – Psychisch stark durch die Krise: Stark durch die Corona-Krise. Mit dem HelloBetter-Training möchten wir Sie unterstützen, während der Zeit der COVID-19-Pandemie Ihre psychische Gesundheit zu stärken. Hier geht´s zum kostenfreien Training!
     

  • Anträge auf Pflegebedürftigkeit: Zum Schutz der Pflegebedürftigen werden alle körperlichen Begutachtungen durch den Medizinischen Dienst zunächst bis Ende November eingestellt. Die Einstufung in die Pflegegrade werden auf Basis von vorliegenden Unterlagen und eines ergänzenden Telefoninterviews mit dem Pflegebedürftigen bzw. seiner Bezugsperson vorgenommen. Die entsprechenden Gutachten sollen konkrete Feststellungen zum Pflegegrad sowie – soweit angebracht – weitergehende Empfehlungen beispielsweise zur Hilfsmittelversorgung oder zu Rehabilitations- und Präventionsmaßnahmen enthalte.
     

  • Zahnbonus – Ausnahmeregelung für 2020: Wer dieses Jahr seinen Vorsorgetermin beim Zahnarzt aufgrund der Corona-Pandemie nicht wahrnehmen kann oder möchte, erhält bei begründeten Ausnahmefällen und einem ansonsten regelmäßig gepflegtem Bonusheft, trotzdem den vollen Anspruch auf den Festzuschuss. Das gilt für Versicherte, die Ihre Zähne regelmäßig gepflegt und in den letzten zehn Jahren vor Beginn der Behandlungen die Untersuchungen mit Ausnahme dieser jährlichen Unterbrechung in Anspruch genommen haben. Hier erhöht sich der Festzuschuss dann trotzdem auf 75 Prozent.

  • Kurzfristig Beschäftigte: Die bisherigen Regelungen zur Kurzfristigkeit (zeitliche Grenzen: 70 Arbeitstrage/drei Monate) werden für den Zeitraum 1. März 2020 bis 30. Oktober 2020 auf 115 Arbeitstage bzw. fünf Monate angehoben.
     

  • Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld finden Sie hier auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit.

    Weisung: Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen
     

  • Online Formulare für Unternehmen:  Arbeitgeber finden die Antragsformulare für die NRW Soforthilfe sowie weitere Informationen online unter: http://www.wirtschaft.nrw/corona

    Informationen und Anträge für Niedersachsen finden Sie hier.
     

  • Arbeitgeber-Sonderzahlung:  Um das besondere Engagement ihrer Mitarbeiter in der Corona-Pandemie zu würdigen, können Arbeitgeber ihren Beschäftigten in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September 2020 steuerfreie Boni und Zuschüsse bis zu einem Betrag von 1.500 Euro gewähren. Diese Zuwendungen sind dem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsentgelt nicht zuzurechnen und damit beitragsfrei.
     

    Voraussetzung für die Steuer- und damit Beitragsfreiheit ist, dass diese Zuwendungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Ausdrücklich ausgenommen sind Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld.
     

  • Werkstudenten: Wenn Studenten innerhalb der Semesterferien eine Beschäftigung ausführen, gilt diese unabhängig von der wöchentlichen Arbeitszeit als Versicherungsfrei nach dem Werkstudentenprivileg. Wenn Semesterferien – so wie jetzt zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus – verlängert werden, gilt die Regelung ebenso. Wenn Hochschulen den Lehrbetrieb ohne Präsenzveranstaltung durch Onlineangebote wieder aufnehmen, kann aufgrund der flexibleren Zeiteinteilung der Lehrangebote davon ausgegangenen werden, dass über 20 Stunden hinausgehende Beschäftigungen ebenfalls dem Werkstudentenprivileg noch zugeordnet werden können.


    Zu beachten ist, dass das Werkstudentenprivileg dann verloren geht, wenn sich Beschäftigungen mit mehr als 20 Wochenstunden im Laufe des Jahres wiederholen und insgesamt mehr als 26 Wochen ausmachen. Ein Aussetzen oder eine Ausweitung der 26-Wochen-Regelung ist nicht vorgesehen.

  • Videosprechstunde:Persönliche Besuche von Versicherten in Ihren Arztpraxen sollen auf ein Minimum reduziert werden. Damit kann eine Ansteckung mit dem Coronavirus in der Praxis oder auf dem Weg dorthin vermieden werden. Um dennoch die medizinische Versorgung in bewährter Form aufrechterhalten zu können wurden zahlreiche Regelungen getroffen.


    Die Videosprechstunde ist unbegrenzt möglich: Ärzte und Psychotherapeuten können ab sofort ihren Patienten in unbegrenztem Umfang Videosprechstunden anbieten. GKV-Spitzenverband und KBV haben die Aussetzung bestehender Begrenzungsregelungen beschlossen. Mehr dazu finden Sie auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
     

    Eine Versorgung ohne eGK-Vorlage ist möglich. Bei Patienten aus dem laufenden Quartal kann von der Vorlage der eGK abgesehen werden, wenn die eGK bereits einmal im laufenden Quartal vorgelegen hat. Bei Behandlung bereits bekannter Patienten ohne persönlichen Kontakt (telefonische Konsultation, Telemedizin) kann der Arzt die erforderlichen Versichertenstammdaten aus der Patientendatei übernehmen. Die eGK muss auch nicht vorgelegt werden bei einer ausschließlichen Fernbehandlung im Rahmen von Videosprechstunden. Auch hier erhebt der Arzt die relevanten Daten und der Versicherte bestätigt mündlich das Bestehen des Versicherungsschutzes. Bei in der Praxis bekannten Versicherten, für die im laufenden oder im Vorquartal die eGK zur Prüfung des uneingeschränkten Leistungsanspruchs bereits einmal vorgelegen hat, kann der Arzt die erforderlichen Versichertenstammdaten aus der Patientendatei übernehmen.
     

    Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten zusätzliche und längere telefonische Beratungen durchführen und abrechnen.

    Im Einheitlicher Bewertungsmaßstab für Ärzte (EBM) wurden aus diesem Grund zwei neue Gebührenordnungspositionen (GOP 01433 und GOP 01434) als Ergänzung zur einfachen telefonischen Beratung (GOP 01435) aufgenommen. Mit der Aufnahme der neuen Leistungen soll längerer Beratungsbedarf, auch ohne die Notwendigkeit die Praxis aufsuchen zu müssen, ermöglicht werden. Die neuen Leistungen sind dabei differenziert nach Dauer, in Abhängigkeit der jeweiligen Arztgruppe. Sie können nur abgerechnet werden, wenn der Patient in der Praxis „bekannt“ ist, d.h. in den letzten sechs Quartalen, die dem Quartal der telefonischen Beratung vorausgehen, mindestens einmal die Praxis aufgesucht hat. Näheres regelt die KBV auf ihrer Homepage.

     

  • Veröffentlichung neuer ICD Kodierung: Die Kodierung des neuartigen Corona-Virus ist durch die von der WHO mit Inhalt belegten Schlüsselnummern U07.1 und U07.2 möglich. Die von der WHO vorgegebenen Kodes werden in der ICD-10-GM als Zusatzkodes (Ausrufezeichenschlüsselnummern) umgesetzt: U07.1! COVID-19, Virus nachgewiesen und U07.2! COVID-19, Virus nicht nachgewiesen.

    Weiter Informationen zu den verschiedenen Fallkonstellationen und wie die ICD-Schlüssel anzuwenden sind, finden sie hier.

    Das DIMDI informiert, dass nach Beratung mit den zuständigen Gremien, nun auch die vielfältigen Testverfahren auf SARS-CoV-2 kodiert werden können. Dafür muss die bisher nicht belegte Schlüsselnummer U99.0! angegeben werden, wenn spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 durchgeführt wurden. In diesem Zusammenhang veröffentlich das DIMDI eine weitere Kodierfrage zur Testung auf COVID-19 ohne Vorliegen eines Infektionsverdachts. In diesem Fall kann der Kode U07.2!COVID-19, Virus nicht nachgewiesen, nicht verwendet werden, da kein Verdacht auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. In diesem Fall ist Z11 Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf infektiöse und parasitäre Krankheiten zusammen mit U99.0! Spezielle Verfahren zur Untersuchung auf SARS-CoV-2 zu kodieren.

     

  • Für Physiotherapeuten/Ergotherapeuten/Sprachtherapeuten und Podologen: Die Unterbrechungsfrist von 14 Kalendertagen für Heilmittelverordnungen wird nicht geprüft. Voraussetzung ist, dass der letzte Behandlungstag vor der Unterbrechung nach dem 17.02.2020 liegt.

    Gleiches gilt für den Behandlungsbeginn von 14 Kalendertagen für die Physiotherapie, Ergotherapie und Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie bzw. von 28 Kalendertagen für Podologie und Ernährungsberatung bzw. wenn der Vertragsarzt Angaben zu einem späteren Behandlungsbeginn auf dem Verordnungsdruck gemacht hat. Dies gilt für alle nach dem 18.02.2020 ausgestellten Verordnungen.

    Ebenso ist eine Teilabrechnung bereits erbrachter Leistungen möglich. Hierfür kann für die ärztliche Verordnung einmalig nach Erbringung von Behandlungen eine Zwischenabrechnung bei den von Krankenkassen benannten Stellen, unter Vorlage einer Originalverordnung sowie der Empfangsbestätigung des Versicherten / der betreuenden Person als Zwischenabrechnung gekennzeichnet, eingereicht werden. Zum Abschluss der Behandlungsserie ist, unter Bezugnahme auf die erste Abrechnung für die übrigen Behandlungen, eine Kopie der Verordnung einzureichen, auf der sich auch die übrigen originalen Empfangsbestätigungen des Versicherten / der betreuenden Person befinden. Bereits abgerechnete Leistungen sind auf der Verordnungskopie durch einen Vermerk kenntlich zu machen und können nicht erneut nach Beendigung der Behandlungsserie in Rechnung gestellt werden.

    Der vertraglich vereinbarte Grundsatz, dass Abrechnungen einmal monatlich je Leistungserbringer-Institutionskennzeichen mit der Krankenkasse abzurechnen sind, wird ausgesetzt. Somit können beendete oder abgebrochene Verordnungen zeitnah abgerechnet werden.

    Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen durch den Vertragsarzt/-ärztin können notwendige Änderungen bzw. Ergänzungen auf dem Verordnungsblatt selbst vom Leistungserbringer vorgenommen werden. Ausnahmen gelten für die Angaben der Art des Heilmittels und der Verordnungsmenge. Eine Änderung bzw. Ergänzung der Verordnung durch die die Vertragsärztin oder –arzt bedarf es hierzu nicht. Die Änderungen bzw. Ergänzung ist auf der Rückseite des Verordnungsblatts unten links kurz zu begründen und mit Datum und Handzeichen des Leistungserbringers zu versehen.

    Hierbei handelt es sich um zeitlich befristete Regelungen.

     
  • Abrechnung ambulante Pflegedienste: Unterschriften der Leistungsnachweise zur ambulanten Abrechnung werden angepasst. Die Landesverbände der Krankenkassen erklären sich für die Abrechnungsmonate März und April 2020 mit einem Verzicht auf die Unterschrift auf den Leistungsnachweisen in der ambulanten Pflege einverstanden. Dies gilt für den Fall, dass die Leistungsnachweise nicht unterschrieben werden, weil die Angehörigen/Betreuer nicht greifbar sind und diese bisher den Leistungsnachweis unterschrieben haben. Bei Betreuern, bei denen in der Vergangenheit der Leistungsnachweis zum Beispiel durch den Pflegedienst per Fax übermittelt und auf dieser Basis unterschrieben wurde, ist dieses Verfahren weiterhin anzuwenden. Der Leistungsnachweis darf nur in diesen Ausnahmefällen nicht unterschrieben werden und muss mit einem Vermerk (Bsp.: Angehöriger nicht greifbar: Corona Ausnahmeabsprache) gekennzeichnet und eingereicht werden. Ohne diesen Vermerk wäre seitens der Abrechnungsbereiche der Krankenkassen mit einer Abweisung der Leistungsnachweise zu rechnen.
     
  • Hebammen: Auf Grundlage einer befristeten Vereinbarung über alternative Möglichkeiten zur Leistungserbringung von freiberuflich tätigen Hebammen, wird von dem Grundsatz der persönlichen Leistungserbringung abgesehen. Im Rahmen der aktuellen Pandemie ist es demnach übergangsweise vertretbar bestimmte (Teil-)Leistungen anstatt persönlich nun mittels Kommunikationsmedium zur Verfügung zu stellen.

    Folgende Vorgespräche sind nun auch mittels Kommunikationsmedium zulässig:
     

    - Individuelle Basisdatenerhebung und Leistungsauskunft
    - Individuelles Vorgespräch über Fragen der Schwangerschaft und Geburt
    - Spezifisches Aufklärungsgespräch zum gewählten Geburtsort.

    Die Teilnahem an Geburtsvorbereitung in der Gruppe sowie an Rückbildungskursen in der Gruppen ist übergangweise ebenfalls mittels Kommunikationsmedium möglich.

    Hierzu sind bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie z.B. eine digital Lösung von Seiten der Hebamme sowie eine synchrone Kommunikation zwischen Hebamme und Versicherte in Ton und Bild in Echtzeit (Videotelefonie). Zudem müssen die Kurseinheiten mit allen Teilnehmerinnen in der vereinbarten Zeiten stattfindet und die Inhalte exakt denen der Präsenz-Kurseinheiten entsprechen.


    Bestimmte Leistungen der Hebammenversorgung sind jedoch nur im Rahmen einer persönlichen Leistungserbringung möglich. Diese Leistungen sind von den freiberuflichen Hebammen im häuslichen Umfeld der Frauen zu erbringen. Um die Leistungserbringung unter den besonderen Bedingungen der aktuellen COVIC19-Pandemie sowohl für Hebammen als auch für Versicherte und ihre Kinder möglichst sicher gestalten zu können, ist ein erhöhter Bedarf an persönlicher Schutzausrüstung (insbesondere Schutzbrille, Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel etc.) notwendig.
     

    Aufgrund des gestiegenen Bedarfs an persönlicher Schutzausrüstung bei der Versorgung in dieser außerordentlichen Situation, ist eine weitere befristete Vereinbarung bzgl. der Abrechnung von  Zuschläge zu den Materialpauschalen für freiberufliche tätige Hebammen geschlossen worden. Diese Vereinbarung gilt ausschließlich für Leistungen, die im Zeitraum vom 19.03.2020 bis zum 19.06.2020 im unmittelbar persönlichen Kontakt erbracht werden.

    Die GKV hat sich mit den Hebammenverbänden auf eine befristete Verlängerungsvereinbarung über alternative Möglichkeiten zur Leistungserbringung von freiberuflich tätigen Hebammen gemäß § 134a SGB V verständigt. Die befristete Verlängerungsvereinbarung tritt ab 19.06.2020 in Kraft und endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, am 31.03.2021.
     

    Folgende befristeten Zuschläge als Teil der Anlage 1.3 (Vergütungsvereinbarung) zum Vertrag nach § 134a SGB V genannten Materialpauschalen für außerklinische Hilfeleistungen sind unter bestimmten Voraussetzungen abrechenbar. Siehe Befristeter Pandemie-Zuschlag zur Materialpauschale

     
  • FAQ´s zu Corona für die stationäre und ambulante Pflege: Stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflege- und Betreuungsdienste werden aktuell vor große Herausforderungen gestellt. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für schwere Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Das wirft viele Fragen auf. Um eine Hilfestellung zu geben und lange Recherchen für Antworten auf ihre Fragen zu ersparen, hat der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung deshalb in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Liste mit häufigen Fragen und Antworten erstellt. Die FAQ´s finden Sie hier.
     

  • Verordnung eines Krankentransports:  Krankentransporte zu einer ambulanten Behandlung für Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen, sind vorübergehend genehmigungsfrei. Grundsätzlich unterliegen die Krankentransporte zur ambulanten Behandlung der Genehmigungspflicht durch die Krankenkassen.
     

    Für den beschriebenen Personenkreis können Ärzte und Psychotherapeuten, einen Krankentransport (nicht: Krankenfahrt im Taxi) zu einer ambulanten Behandlung veranlassen, sofern auf der Verordnung gekennzeichnet wird, dass es sich um einen nachweislich COVID-19-Erkrankten oder einen gesetzlich Versicherten in Quarantäne handelt.
     

    Voraussetzung bleibt weiterhin, dass die ambulante Behandlung, zu der ein Krankentransport verordnet wird, zwingend medizinisch notwendig ist und nicht aufschiebbar sein kann. Diese Sonderregelung des G-BA gilt rückwirkend ab dem 3. März bis einschließlich 30. September 2020.
     

  • Heilmittel: Die Unterbrechungsfrist von 14 Tagen für Heilmittelverordnungen wird für alle Verordnungen, die bis zum 31.12.2020 abgerechnet werden, nicht geprüft. Um einen möglichen bestehenden Terminstau bei der Heilmittelbehandlung entgegenzuwirken, ist der Behandlungsbeginn von 14 Kalendertagen für die Physiotherapie, Ergotherapie und Stimm-. Sprech- und Sprach- und Schlucktherapie auf 28 Tage verlängert worden, sofern der Vertragsarzt Angaben zu einem späteren Behandlungsbeginn auf dem Verordnungsdruck gemacht hat. Dies gilt für alle im Zeitraum vom 18.02.2020 bis 31.12.2020 ausgestellten Verordnungen.
     

    Für die podologische Behandlung ist eine Teilabrechnung bis zum 31.12.2020 (Rechnungseingang bei der Krankenkasse) möglich.
     

    Bei nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen können notwendigen Änderungen bzw. Ergänzungen an den vom Vertragsarzt auf dem Verordnungsblatt gemacht Angaben selbst vom Leistungserbringer vorgenommen werden. Ausnahme gilt für die Angaben der Art des Heilmittels und der Verordnungsmenge. Eine Änderung bzw. Ergänzung der Verordnung durch die Vertragsärztin oder Vertragsarzt bedarf es hierzu nicht. Die Änderungen bzw. Ergänzung ist auf der Rückseite des Verordnungsblatts unten links kurz zu begründen und mit Datum und Handzeichen des Leistungserbringers zu versehen. Dies gilt für Heilmittelverordnungen ab dem 18.02.2020 (Verordnungsdatum bis zum 31.12.2020 (Datum der Abrechnung).
     

    Zugelassene Leistungserbringer können im Zeitraum vom 05.05.2020 bis 31.12.2020 einen pauschalen Ausgleich für erhöhte Hygienemaßnahmen bei der Abrechnung der Verordnungen abrechnen. Für diesen pauschalen Ausgleich ist ausschließlich die neue Positionsnummer X9944 für alle Heilmittelbereich zu verwenden.
     

    Die Krankenkassenverbände weisen daraufhin hin, dass die Verarbeitung des SARS-COV-2 ebenfalls zu Problemen in der operativen Bearbeitung bei den Krankenkassen und/oder Abrechnungsdienstleister führen kann.
     

  • Pflege: Ab dem 01.10.2020 sind die Beratungsbesuche wieder aufzunehmen. Alle Pflegebedürftigen mit den Pflegegraden 4 und 5, die ausschließlich Pflegegeld beziehen, müssen bis zum 31.03.2021 den Beratungsbesuch abgerufen und gegenüber ihrer Pflegekasse nachgewiesen haben. Für Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2 und 3 ist der Beratungsbesuch bis zum 30.06.2021 abzurufen.
    Hier weitere Infos des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung.
     

  • COVID-19-Verdacht: Testkriterien und Maßnahmen - Orientierungshilfe für Ärztinnen und Ärzte

Übersicht der von den Mühlenkreiskliniken bereitgestellten Informationen:


Hier finden Sie auch den Selbsttest im Verdachtsfall und weitere Informationen.

Beachten Sie: Die Software ist ein zugelassenes Medizinprodukt, kann aber NICHT eine ärztliche Beratung, Diagnose oder Empfehlung ersetzen. Das Angebot soll primär zusätzliche Hinweise für die Ersteinschätzung Ihrer persönlichen Situation liefern. Auf Grund der hohen Aktualität des Themas handelt es sich um eine „Beta-Version“. Das Angebot wird laufend technisch weiterentwickelt, an die aktuelle Entwicklung angepasst und die Funktionen ausgebaut. Verzeihen Sie es uns bitte daher, wenn Sie auf kleinere technische Probleme stoßen.

  • Fragen zum Coronavirus beantworten Ihnen auch die medizinischen Experten beim Gesundheitstelefon der BKK Melitta Plus. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 9759-100 (kostenfrei aus dem dt. Fest- und Mobilfunknetz) erreichbar!
     
  • Eine Übersicht mit Hotlines während der Corona-Pandemie von der © DAP DeutschesApothekenPortal gibt es hier.

Für Sie – unseren Versicherten – werden wir alle erdenklich organisatorischen, personellen sowie technischen Maßnahmen ergreifen, um die zeitnahe Gewährung von Sach- und Geldleistungen sicherzustellen. Sollten wir trotz aller ergriffener Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Verwaltungshandelns nicht mehr im ausreichenden Maße handlungsfähig sein, stellt die Coronavirus-Pandemie einen hinreichenden Grund im Sinne des § 13 Abs. 3a Satz 5 und 6 SGB V dar und führt bei entsprechender rechtzeitiger schriftlicher Mitteilung unter Benennung einer neuen Entscheidungsfrist gegenüber Ihnen nicht zum Eintritt einer Genehmigungsfiktion.
 

Wir werden aber wie beschrieben alles daran setzen, Anträge auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachterliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes, eingeholt wird, innerhalb von 5 Wochen nach Antragseingang zu entscheiden.

Während die Digitalisierung die betriebliche Arbeitswelt ohnehin schon vor große Herausforderungen stellt, schafft die aktuelle Coronakrise plötzlich völlig neue Realitäten. Mobile Arbeit bzw. Homeoffice wird von heute auf morgen „angeordnet“ und unsere Kommunikation findet plötzlich nicht mehr offline statt. Daher versuchen wir Ihnen hier hilfreiche Tipps und Hinweise zum mobilen Arbeiten, ergonomischen Sitzen sowie Bewegungen in Zeiten des Homeoffice zur Verfügung zu stellen.
 

  • Anfangen werden wir mit einem Leitfaden Mobile Arbeit, mit welchem sich die Bertelsmann Stiftung beschäftigt hat. (basierend auf langjähriger eigener Erfahrung der Autoren).
     
  • Home-Office Guide des Digital-Magazins t3n: Während die Ansteckungsraten steigen sind alle Unternehmen und Betriebe gut beraten ihre Mitarbeiter vor Infizierung zu schützen und ins Home-Office zu schicken. Viele haben darin keinerlei „Vorerfahrung“. Unter dem nachfolgenden Link stellen wir Ihnen den Home-Office-Guide des Digitalmagazins t3n vor. Der Guide ist sehr umfangreich und bietet neben Tipps zu Anwendungen für die Organisation und Dokumentation von Arbeit auch Tipps zu Meetings, Workflow, Bewegung im Home-Office, Arbeitsplatzgestaltung, Homeschooling und rechtliches mit weiterführenden Links. https://t3n.de/guides/corona-home-office-guide/
     
  • Führen und Kommunizieren: Die Coronakrise trifft viele Unternehmen und Führungspersonen unvorbereitet. Teams werden durch die aktuelle Situation auseinandergerissen und ins Homeoffice geschickt. Daher folgender Link mit hilfreichen Tipps. Dort geben Expertinnen und Experten praktische Tipps zum Umgang mit den aktuellen Gegebenheiten und zur Kommunikation in Zeiten der Unsicherheit:

    psyGA: https://www.psyga.info/arbeiten-in-zeiten-von-corona

 

Stand: 18.11.2020