Studentenservice

Hallo liebe Studierende,
wichtig ist, sich voll auf das zu konzentrieren worum es auch geht, um das Studium. – Wir kümmern uns um alles weitere. Die BKK Melitta Plus bietet Top-Leistungen, sowie einen individuellen Studenten-Service an. Nehmen Sie nach Ihrem Studium eine Beschäftigung auf, bleiben Sie einfach bei uns weiter versichert. Eine kurze Info reicht und wir informieren Ihren Arbeitgeber mit einer entsprechenden Mitgliedsbescheinigung. Wir kümmern uns und wünschen Ihnen immer einen klaren Gedanken.

Ihre BKK Melitta Plus


Wichtiger Hinweis:

Als Student/in sind Sie grundsätzlich bis zum 25. Lebensjahr über die Familienversicherung beitragsfrei abgesichert. Im Anschluss können Sie sich einfach bei der BKK Melitta Plus zu günstigen Beiträgen weiter versichern.
 

Mit Semesterbeginn, frühestens jedoch mit dem Tag Ihrer Einschreibung oder Rückmeldung an der Hochschule beginnt für Sie die Pflichtversicherung als Student. Ausnahmen bleiben als Beispiel eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, die Familienversicherung oder die hauptberuflich selbstständige Erwerbstätigkeit. Die KVdS besteht  längstens bis zum Ende des Semesters, in dem Sie das 30. Lebensjahr vollendet haben. Verlängerungsgründe sind z.B. familiärer oder persönlicher Art. Diese Krankenversicherung endet nach Ablauf des Semesters, für das Sie sich zuletzt eingeschrieben haben.

Bei uns beträgt der günstige Monatsbeitrag zur Krankenversicherung 83,62 Euro und zur Pflegeversicherung 22,94 Euro (bei Kinderlosen, ab dem 23. Lebensjahr 24,82 Euro). In der Regel sind die Beiträge für das ganze Semester vor der Einschreibung bzw. Rückmeldung fällig. Wenn Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen, wird der monatliche Beitrag, als Service von uns, immer zum 15. des Folgemonats fällig und automatisch abgebucht!

BKK-Tipp: Ein Zuschuss zum Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag kann nach dem BAföG geleistet werden.

Eine Versicherungsbescheinigung für die erstmalige Einschreibung an der Hochschule stellen wir Ihnen gern aus. Solange sich Ihr Versicherungsverhältnis nicht ändert, bleibt diese auch für das gesamte Studium bestehen. Wechseln Sie die Hochschule, benötigen Sie allerdings auch eine neue Versicherungsbescheinigung. Dieses gilt auch bei einem Krankenkassenwechsel, zum Beispiel zu unserer BKK Melitta Plus.

BKK-Tipp: Nutzen Sie unsere Onlinefiliale „Meine BKK Melitta +“. Hier können Sie Bescheinigungen, wie z. B. eine Versicherungsbescheinigung downloaden, Anträge stellen und sicher mit Ihrer BKK Melitta Plus kommunizieren.

Sie sind automatisch bei Ihrer Krankenkasse (familienversichert oder versicherungspflichtig) auch pflegeversichert.

Renten- und Unfallversicherung

Beim Rentenversicherungsträger können Sie sich erkundigen, ob und inwieweit Schul-/ Studienzeiten (nach dem 17. Lebensjahr) für die Rente berücksichtigt werden können, ggf. können Sie sich bis zum 45. Lebensjahr freiwillig versichern. Für Studierende besteht während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen der gesetzliche Unfallversicherungsschutz. Daher die Schulzeiten besser immer bestätigen lassen.

Ihr Arbeitgeber benötigt bei einem Nebenjob immer eine aktuelle Studienbescheinigung (Anforderung beim Hochschul- Sekretariat).

Als Student/in sind Sie komplett sozialversicherungsfrei,

>wenn: Sie eine „geringfügige Beschäftigung“ ausüben, also nicht mehr als 450 Euro (Mini-Job) verdienen. Unrelevant ist hierbei die wöchentliche Arbeitszeit. Lediglich Ihr Arbeitgeber zahlt Pauschalbeiträge vom Arbeitsentgelt: Krankenversicherung 13 %, Rentenversicherung 15 % und Pauschalsteuer 2 % (letztere kann vom Arbeitnehmer verlangt werden). Durch einen zusätzlichen Beitrag in Höhe von 3,6 % können in der Rentenversicherung volle Leistungsansprüche erworben werden. Einen Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit müssen Sie Ihrem Arbeit geber schriftlich mitteilen; er gilt für die gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses. Auch für Beschäftigungsverhältnisse, die ab dem 01.01.2013 aufgenommen wurden, gilt die Arbeitsentgeltgrenze von 450 Euro. Diese Arbeitsverhältnisse sind jedoch in der Rentenversicherung versicherungspflichtig (Aufteilung der Beiträge: Arbeitgeber 15 % und Arbeitnehmer 3,6 %). Besonderheit: Sie können sich aber auch hier von der Versicherungspfl icht befreien lassen (der Beitrag des Arbeitgebers verbleibt damit bei 15 %).

>wenn: Sie eine „kurzfristige Beschäftigung“ aufnehmen, die auf längstens drei Monate (fünf-Tage-Woche) oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr vorher begrenzt ist. Hierbei spielt das Einkommen keine Rolle. Pauschalbeiträge zur Kranken- und Rentenversicherung sind auch nicht zu entrichten. Über die Lohnsteuerkarte erfolgt entweder individuell die Besteuerung oder pauschal mit 25 % durch Ihren Arbeitgeber (nur Lohnsteuer).

Sie sind mehr als „geringfügig“ oder „kurzfristig“ beschäftigt?! - Keine Sorge, Sie bleiben versicherungsfrei, wenn Sie nur in den Semesterferien (ohne Beschränkung der wöchentlichen Arbeitszeit) und/ oder nur während der Vorlesungszeit nicht mehr als 20 Stunden/ Woche arbeiten.
 

WICHTIG: Die Kranken- und Pflegeversicherung muss über die „KVdS“ abgedeckt sein. Sofern Sie in der Vorlesungszeit mehr als 20 Stunden/ Woche arbeiten, werden Sie versicherungspflichtig. Ausnahme: Sie arbeiten überwiegend an Wochenenden oder in den Abend- und Nachtstunden, bzw. Ihre Beschäftigung ist auf längstens drei Monate (fünf-Tage-Woche) oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr im voraus befristet. Wenn Sie innerhalb eines Jahres mehrere befristete Beschäftigungen ausgeübt haben, führt dies dann zur Versicherungs- und Beitragspfl icht, sofern Sie insgesamt 26 Wochen mit Ihren Beschäftigungen überschritten haben. Hierbei werden jedoch nur Beschäftigungen berücksichtigt mit einer Arbeitszeit von mehr als 20 Wochenstunden.

Werden mehrere Beschäftigungen parallel ausgeübt, werden die wöchentlichen Arbeitsstunden zunächst zusammengerechnet. Wird die „20-Stunden-Grenze“ nicht
überschritten, bleiben Sie in der Beschäftigung versicherungsfrei. Wird diese jedoch überschritten, besteht grundsätzliche Versicherungspfl icht und Sie zählen zum Kreis der Arbeitnehmer. Hieraus folgt, dass jede Beschäftigung dann hinsichtlich der Geringfügigkeit geprüft wird.

 

Beispiel 1:
Ein eingeschriebener Student übt bei der Firma A ein Arbeitsverhältnis aus (15 Std./Woche für 600 Euro monatlich); seit 1.10.2017 ist er bei der Firma B (5 Std./ Woche für 180 Euro monatlich) und seit 1.2.2018 bei der Firma C (4 Std./Woche für 200 Euro monatlich) beschäftigt.

Lösung:Die beim Arbeitgeber A ausgeübte Beschäftigung ist/war versicherungsfrei (Ausnahme: Rentenversicherung). Daran ändert sich auch ab 1.10.2017 nichts, weil nach der Addition die 20-Stunden-Grenze nicht überschritten wird. Ab 1.2.2018 (mit Aufnahme der Beschäftigung bei Firma C) wird diese Grenze überschritten, sodass in der Hauptbeschäftigung (Firma A) Versicherungspfl icht eintritt. Die Beschäftigung bei Firma B bleibt als „erste“ geringfügig entlohnte Beschäftigung versicherungsfrei. Die bei der Firma C hingegen wird mit der Hauptbeschäftigung addiert und ebenfalls versicherungspfl ichtig (nicht jedoch in der Arbeitslosenversicherung - hier gibt es keine Addition zwischen einer Haupt- und Nebenbeschäftigung).

 

Beispiel 2:  
Ein eingeschriebener Student steht in einem Beschäftigungsverhältnis bei der Firma A (18 Std./ Woche für 800 Euro monatlich) und seit 1.11.2017 bei der
Firma B (6 Stunden wöchentlich für 180 Euro monatlich).

Lösung: Bis 31.10.2017 besteht bei der Firma A (Hauptbeschäftigung) Versicherungsfreiheit (Ausnahme: Rentenversicherung). Ab 1.11.2017 wird durch die Addition beider
Beschäftigungen die 20-Stunden-Grenze überschritten, sodass bei der Firma A Versicherungspflicht eintritt. Die Beschäftigung bei der Firma B bleibt dagegen als „erste“ geringfügig entlohnte Nebenbeschäftigung versicherungsfrei- nicht in der Rentenversicherung. Allerdings hat die Firma B Pauschalbeiträge (siehe „geringfügige Beschäftigung“) abzuführen.

BKK-Tipp: Beachten Sie bitte, dass sich Einkommen, Beschäftigungen und Versicherungspflicht sowohl auf die beitragsfreie Familienversicherung, als auch die KVdS auswirken können. Wir beraten Sie gern, besser vor Aufnahme von Beschäftigungen.

Von dem Zeitpunkt an, wo Sie mehr als nur „kurzfristig“ beschäftigt sind, besteht Rentenversicherungspflicht; dies gilt auch bei geringfügigen Beschäftigungen. Ob Sie die Tätigkeit während des Studiums oder in der vorlesungsfreien Zeit ausüben ist dabei völlig unerheblich. Wenn Ihr Verdienst im Übergangsbereich zwischen 450,01 und  1.300,00 Euro liegt, wird der Arbeitnehmeranteil von einem geringeren Betrag berechnet. Ihre Rentenansprüche berechnen sich jedoch aus dem tatsächlichen Entgelt; das ist für
die spätere Rente von Vorteil.  In den weiteren Zweigen der Sozialversicherung sind Sie während einer Beschäftigung, unabhängig von der Versicherungspflicht oder -freiheit, grundsätzlich unfallversichert.

Eine während des Studiums in einer Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschriebene praktische Tätigkeit (Zwischenpraktikum) ist sozialversicherungsfrei. Der Verdienst und die Arbeitszeit bleiben unberücksichtigt!


Wenn Sie ein vorgeschriebenes Vor- und Nachpraktikum ohne Arbeitsentgelt verrichten, aber nicht mehr immatrikuliert sind, sind Sie als Praktikant sozialversicherungspflichtig (Ausnahme: eine Familienversicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung ist vorrangig). Die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen Sie selbst, die Beiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung trägt, aufgrund der Versicherungspflicht, Ihr Arbeitgeber.

 

Als Praktikant mit Arbeitsentgelt tritt dagegen Versicherungspflicht als normaler Arbeitnehmer ein. Hier gelten die Bestimmungen über eine „geringfügige“ oder „kurzfristige“ Beschäftigung nicht. Ihr Arbeitgeber trägt 100 % der Beiträge, wenn Sie nicht mehr als 325,00 Euro im Monat verdienen. Auch hier können die Bestimmungen über den Übergangsbereich nicht angewendet werden.


Die „Sonderregelungen“ (Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) greifen, wenn Sie während Ihres Studiums ein nicht vorgeschriebenes Zwischenpraktikum leisten. Versicherungsfreiheit besteht in der Rentenversicherung, wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung handelt, ansonsten auch Versicherungspflicht.

Als „normal Beschäftigter“ zählen Sie, wenn Sie vor oder direkt nach Ihrem Studium ein nicht vorgeschriebenes Vor- und Nachpraktikum gegen Arbeitsentgelt leisten (in der Kranken- und Pflegeversicherung sowie auch in der Renten-. und Arbeitslosenversicherung). Hier gelten jedoch die Vorschriften über die „geringfügige“ und „kurzfristige“ Beschäftigung.

Sie sind während der gesamten Dauer an dualen Studiengängen (z.B. ausbildungs-, berufs-, oder praxisintegriert) versicherungspflichtig in der Kranken-, Renten-, Pflegeund Arbeitslosenversicherung. Hier sind Sie Auszubildenden gleichgestellt, d. h. die „KVdS“ tritt hier grundsätzlich nicht ein.

Auch nach Beendigung der KVdS und der Familienversicherung, setzt sich die Versicherung bei unserer BKK Melitta Plus, automatisch freiwillig fort, wenn Sie nicht zwei Wochen nach unserem Hinweis Ihren Austritt erklären. Ein Nachweis einer anderweitigen Versicherung muss bei uns vorgelegt werden. Wir stellen Ihren Versicherungsschutz immer lückenlos sicher! Sollten Sie nach erstmaliger Aufnahme einer Beschäftigung, wegen Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei sein, ist bei der BKK Melitta Plus auch eine freiwillige Mitgliedschaft möglich. Nach Aufnahme der Beschäftigung benötigen wir einfach nur innerhalb von drei Monaten Ihren schriftlichen Antrag.

Haben Sie Fragen?

Unser Studentenservice berät Sie gern zu allen Fragen rund um die Krankenversicherung als Student. Von Beiträgen und Bescheinigungen über Jobben während des Studiums bis hin zu Praktika und Auslands-Semestern.

Ihre Ansprechpartner:

ServiceCenter: Nordenham
Stefanie Lüdke