Gesundheitslexikon

Erkältung

Überblick Mehr Wissen

    Überblick

    Eine Erkältung kündigt sich oft mit Niesen und Kratzen im Hals an. Wenn der Schnupfen dann so richtig blüht, kann man sich schlapp und krank fühlen. Im Gegensatz zur Grippe ist eine Erkältung aber harmlos, und lästige Beschwerden lassen sich gut lindern.

    Einleitung

    Eine Erkältung ist in der Regel harmlos und verschwindet von selbst wieder. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun. Erkältungsbeschwerden wie Husten, Halsschmerzen und eine laufende Nase können sehr lästig sein. Bei einer starken Erkältung fühlt man sich oft auch schlapp und krank.

    Meist klingt eine Erkältung nach etwa einer Woche von selbst wieder ab. Manche Beschwerden können aber länger anhalten. Während Halsschmerzen und Schnupfen oft schon nach wenigen Tagen verschwinden, kann es bei einem Husten auch schon mal bis zu drei Wochen dauern, bis er komplett ausgestanden ist.

    Eine Behandlung mit Medikamenten ist meist nicht nötig. Sie können allenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Da Erkältungen in der Regel durch Viren ausgelöst werden, sind auch Antibiotika bei einer einfachen Erkältung nicht sinnvoll. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien.

    Symptome

    Eine Erkältung entwickelt sich normalerweise über einige Tage. Typische Beschwerden sind ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Manchmal geht eine Erkältung auch mit leichtem Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen einher.

    Gelegentlich werden Erkältung und Grippe verwechselt. Eine Grippe verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden. Sie beginnt zudem nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen.

    Ursachen

    Eine Erkältung kann von verschiedenen Viren verursacht werden. Sie lösen zwar eine Entzündung der Schleimhäute in Nase und Rachen aus, sind aber ansonsten harmlos.

    Das unterscheidet sie zum Beispiel von echten Grippeviren oder dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). Eine Infektion mit diesen Viren verursacht zwar auch erkältungsähnliche Beschwerden und kann mild verlaufen. Sie kann aber auch zu schweren Infektionen der Atemwege führen – etwa zu einer Lungenentzündung (Pneumonie).

    Häufigkeit

    Erkältungen sind sehr häufig, vor allem bei Kindern. Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind 6 bis 10 Erkältungen pro Jahr aus der Schule, dem Hort oder Kindergarten mit nach Hause bringt. Erwachsene bekommen im Durchschnitt 2 bis 4 Erkältungen pro Jahr, meist in der kalten Jahreszeit.

    Verlauf

    Oft beginnt eine Erkältung mit Kratzen im Hals oder Halsschmerzen, bald danach läuft die Nase und schwillt zu. Auch wenn man sich während einer Erkältung manchmal richtig krank fühlen kann, verläuft sie normalerweise harmlos: Das Immunsystem bekämpft die Infektion ohne Probleme.

    Meist ist das Schlimmste innerhalb einer Woche überstanden. Bis die Symptome ganz verschwunden sind, kann es aber auch schon mal etwas länger dauern. Vor allem Husten kann hartnäckiger sein. Bis er komplett ausgestanden ist, dauert es bei Erwachsenen im Schnitt 18 Tage. Auch bei Kindern kann Husten mitunter drei Wochen lang anhalten.

    Folgen

    Eine Erkältung ist normalerweise harmlos und heilt ohne Folgen aus. Gelegentlich können sich aber nach der eigentlichen Infektion mit Viren später Bakterien in den Atemwegen ausbreiten. Die Bakterien können dann an unterschiedlichen Stellen stärkere Beschwerden auslösen, beispielsweise in den Nasennebenhöhlen.

    Wenn sich der Kehlkopf entzündet, ist Heiserkeit die Folge. Kleinkinder können auch einen sogenannten Pseudokrupp entwickeln. Er wird durch Viren verursacht und ist an „bellendem“ Husten, Pfeifgeräuschen beim Einatmen und leichter Atemnot erkennbar.

    Bei Babys, Säuglingen und Kleinkindern greift eine Erkältung manchmal auf das Ohr über und führt zu einer Mittelohrentzündung. Eine Bakterieninfektion im Rachen kann eine Mandelentzündung auslösen.

    Eine Infektion der oberen Atemwege (im Bereich von Nase, Mund und Rachen) führt nur sehr selten zu ernsthaften Komplikationen wie einer Lungenentzündung. Bei hohem Fieber, starken oder sich verstärkenden Symptomen, Schmerzen in der Brust, Luftnot oder Problemen beim Atmen ist es sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen. Das gilt besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, wie beispielsweise einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

     Grafik: AtemwegeAtemwege

    Diagnose

    Um eine Erkältung festzustellen, sind keine besonderen Untersuchungen nötig. Da die typischen Beschwerden fast jedem seit der Kindheit bekannt sind, wird auf einen Arztbesuch meist verzichtet. Auch für eine Ärztin oder einen Arzt reichen die geschilderten Symptome und der Blick in den Rachen in der Regel aus.

    Erkältungen sind sehr häufig. Eine andere Erkrankung mit ähnlichen Beschwerden zu haben, ist deshalb viel weniger wahrscheinlich. Besteht aber der Verdacht, dass doch eine Grippe oder andere ernstere Infektion dahintersteckt, können Untersuchungen wie etwa ein Nasen- und Rachenabstrich Klarheit schaffen.

    Vorbeugung

    Weil es so viele verschiedene Erkältungsviren gibt, ist man nach einer überstandenen Erkältung nicht vor der nächsten geschützt. Das Immunsystem muss jedes Mal neu lernen, die Erreger zu bekämpfen. Auch eine Impfung gegen Erkältungen ist deshalb nicht in Aussicht.

    Man kann sich aber mit einfachen Maßnahmen wie Abstand halten und Hygiene vor einer Ansteckung mit Erkältungsviren schützen. Die Viren verbreiten sich über Tröpfchen: Beim Niesen oder Husten werden viele winzige virushaltige Tröpfchen in die Luft versprüht, die sich zum Beispiel auf Türklinken, Computer-Tastaturen oder Haltegriffen in der U-Bahn absenken. Beim Anfassen können die Viren dann an die Hände und von dort leicht weiter an Nase oder Mund gelangen. Wer es vermeidet, sich ins Gesicht zu fassen, kann sein Erkältungsrisiko deshalb verringern. Wichtig ist zudem, sich häufig mit normaler Seife die Hände zu waschen.

    Wer bereits erkrankt ist und viel husten und niesen muss, hält sich am besten von anderen Menschen fern. Das bedeutet auch, nicht mit Erkältungsbeschwerden zur Arbeit zu gehen.

    Erkältungsviren verbreiten sich über Dinge, die mit dem Mund oder der Nase eines erkälteten Menschen in Berührung kommen. Dazu gehören Tassen und Gläser, aus denen eine erkrankte Person getrunken hat, und erst recht gebrauchte Taschentücher. Daher ist es wichtig, benutzte Taschentücher nicht herumliegen zu lassen, sondern sie zu entsorgen.

    Manchmal werden Vitamine oder Echinacea (Präparate mit Extrakten aus Sonnenhut) zur Vorbeugung von Erkältungen beworben. Manche Menschen beginnen bereits ein paar Wochen vor der Erkältungssaison damit, diese Mittel einzunehmen. Ihre schützende Wirkung ist aber sehr begrenzt.

    Behandlung

    Die Vielzahl der Erkältungsviren ist der Grund, weshalb es bisher kein Medikament gibt, das sie gezielt bekämpfen und die Erkrankungsdauer spürbar verkürzen kann. Allerdings gibt es eine Reihe von Mitteln, die einige der Beschwerden etwas lindern können. Dazu gehören Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie abschwellende Nasensprays zum kurzfristigen Einsatz.

    Antibiotika wirken nicht gegen Erkältungsviren und sollten nur eingesetzt werden, wenn zusätzlich Bakterien im Spiel sind und zu Komplikationen geführt haben. Zudem haben Antibiotika häufig Nebenwirkungen.

    Präparate mit Zink, Vitamin C oder Echinacea-Extrakten werden oft auch zur Behandlung einer Erkältung empfohlen. Eine zuverlässige Beurteilung der Vor- und Nachteile dieser Mittel ist zurzeit nicht möglich, da es hierzu nur wenige Studiendaten gibt oder die Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigen.

    Honig oder pflanzliche Arzneimittel wie bestimmte Extrakte aus Pelargonienwurzel, Primelwurzel, Thymian, Eukalyptus oder Efeublättern können möglicherweise den Husten etwas lindern.

    Weitere Informationen

    Die Hausarztpraxis ist meist die erste Anlaufstelle, wenn man krank ist oder bei einem Gesundheitsproblem ärztlichen Rat braucht. Wir informieren darüber, wie man die richtige Praxis findet, wie man sich am besten auf den Arztbesuch vorbereitet und was dabei wichtig ist.

    Quellen

    Choi IK, Lee HK, Ji YJ, Hwang IH, Kim SY. A Comparison of the Efficacy and Safety of Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drugs versus Acetaminophen in Symptom Relief for the Common Cold: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trial Studies. Korean J Fam Med 2013; 34(4): 241-249.

    David S, Cunningham R. Echinacea for the prevention and treatment of upper respiratory tract infections: A systematic review and meta-analysis. Complement Ther Med 2019; 44: 18-26.

    De Sutter AI, van Driel ML, Kumar AA, Lesslar O, Skrt A. Oral antihistamine-decongestant-analgesic combinations for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2012; (2): CD004976.

    Deckx L, De Sutter AI, Guo L, Mir NA, van Driel ML. Nasal decongestants in monotherapy for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2016; (10): CD009612.

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Akuter Husten. DEGAM-Leitlinie Nr. 11. AWMF-Registernr.: 053-013. 02.2014.

    Ebell MH, Lundgren J, Youngpairoj S. How long does a cough last? Comparing patients' expectations with data from a systematic review of the literature. Ann Fam Med 2013; 11(1): 5-13.

    Hawke K, van Driel ML, Buffington BJ, McGuire TM, King D. Homeopathic medicinal products for preventing and treating acute respiratory tract infections in children. Cochrane Database Syst Rev 2018; (4): CD005974.

    Hemilä H, Chalker E. Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2013; (1): CD000980.

    Jefferson T, Del Mar CB, Dooley L, Ferroni E, Al-Ansary LA, Bawazeer GA et al. Physical interventions to interrupt or reduce the spread of respiratory viruses. Cochrane Database Syst Rev 2011; (7): CD006207.

    Karsch-Völk M, Barrett B, Kiefer D, Bauer R, Ardjomand-Woelkart K, Linde K. Echinacea for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2014; (2): CD000530.

    Kenealy T, Arroll B. Antibiotics for the common cold and acute purulent rhinitis. Cochrane Database Syst Rev 2013; (6): CD000247.

    Kim SY, Chang Y-J, Cho HM, Hwang Y-W, Moon YS. Non-steroidal anti-inflammatory drugs for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2015; (9): CD006362.

    Li S, Yue J, Dong BR, Yang M, Lin X, Wu T. Acetaminophen (paracetamol) for the common cold in adults. Cochrane Database Syst Rev 2013; (7): CD008800.

    Little P, Moore M, Kelly J, Williamson I, Leydon G, McDermott L et al. Ibuprofen, paracetamol, and steam for patients with respiratory tract infections in primary care: pragmatic randomised factorial trial. BMJ 2013; 347: f6041.

    Martineau AR, Jolliffe DA, Greenberg L, Aloia JF, Bergman P, Dubnov-Raz G et al. Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory infections: individual participant data meta-analysis. Health Technol Assess 2019; 23(2): 1-44.

    Oduwole O, Udoh EE, Oyo-Ita A, Meremikwu MM. Honey for acute cough in children. Cochrane Database Syst Rev 2018; (4): CD007094.

    Pschyrembel. Klinisches Wörterbuch. Berlin: De Gruyter; 2017.

    Robert Koch-Institut (RKI). Influenza (Teil 1): Erkrankungen durch saisonale Influenzaviren. 2018. (RKI-Ratgeber).

    Simancas-Racines D, Franco JV, Guerra CV, Felix ML, Hidalgo R, Martinez-Zapata MJ. Vaccines for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2017; (5): CD002190.

    Singh M, Singh M, Jaiswal N, Chauhan A. Heated, humidified air for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2017; (8): CD001728.

    Timmer A, Günther J, Motschall E, Rücker G, Antes G, Kern WV. Pelargonium sidoides extract for treating acute respiratory tract infections. Cochrane Database Syst Rev 2013; (10): CD006323.

    Vorilhon P, Arpajou B, Vaillant Roussel H, Merlin E, Pereira B, Cabaillot A. Efficacy of vitamin C for the prevention and treatment of upper respiratory tract infection. A meta-analysis in children. Eur J Clin Pharmacol 2019; 75(3): 303-311.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Was Studien sagen: Hält Vitamin C gesund?

    Täglich vorbeugend Vitamin C einzunehmen, kann die meisten Menschen nicht vor Erkältungen schützen. Es verkürzt lediglich die Dauer der Beschwerden geringfügig. Erst mit der Einnahme zu beginnen, wenn der Schnupfen schon da ist, hat keine Auswirkungen auf die Erkältung.

    Eine bestimmte Menge an Vitamin C ist für die Gesundheit unentbehrlich. Die meisten Menschen nehmen aber schon mit der täglichen Nahrung völlig ausreichende Mengen auf. Vitamin C (Ascorbinsäure) ist zum Beispiel in Früchten und Gemüse enthalten, speziell in Zitrusfrüchten und Beeren. Durch Vitamin-C-Mangel verursachte Erkrankungen wie der Skorbut kommen in Deutschland heute praktisch nicht mehr vor.

    Trotzdem greifen viele Menschen täglich zu Vitamin-C-Präparaten, um damit einer Reihe von Krankheiten vorzubeugen, insbesondere Erkältungen. Manche dieser Präparate enthalten mehr als ein Gramm Vitamin C und damit mehr als das Zehnfache der empfohlenen Tagesdosis. Da der Körper Vitamin C nicht speichern kann, landet der Überschuss normalerweise innerhalb weniger Stunden mit dem Urin in der Toilette. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält eine tägliche Aufnahme von 100 Milligramm mit der Nahrung für ausreichend.

    Studien zu Vitamin C

    Eine Wissenschaftlergruppe des internationalen Forschungsnetzwerks Cochrane Collaboration ist der Frage nachgegangen, ob die Einnahme großer Mengen Vitamin C vor Erkältungen schützt oder sie lindern kann. Dazu haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kontrollierte Studien ausgewertet, in denen Vitamin C mit einem Präparat ohne Wirkstoff (Placebo) verglichen wurde.

    In 29 Studien, an denen insgesamt gut 11.000 Erwachsene und Kinder teilgenommen hatten, wurde untersucht, ob die regelmäßige Einnahme von mindestens 200 mg Vitamin C vor Erkältungen schützt. In den meisten Studien wurde eine Dosis von 1000 Milligramm und mehr Vitamin C pro Tag getestet. Manche Teilnehmenden nahmen das Vitamin C über einen Zeitraum von mehreren Jahren ein.

    Studienergebnisse

    Die Studien zeigten, dass eine längerfristige tägliche Einnahme zwar nicht die Erkältung verhinderte, aber die Erkältungsdauer um etwa 10 Prozent verkürzte. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Erkältung statt zehn Tage nur neun Tage dauert. Zudem konnte die dauerhafte Vitamin-C-Einnahme die Erkältungsbeschwerden etwas lindern. Diese Ergebnisse konnten in der Zwischenzeit auch von anderen Forschungsgruppen bestätigt werden, vor allem für Kinder. Bei Männern und Frauen, die erst mit Beginn ihrer Erkältung anfingen, Vitamin C zu nehmen, verkürzte sich die Erkrankungsdauer nicht.

    Einige Studien untersuchten die vorbeugende Wirkung von Vitamin C bei Menschen, die kurzzeitig einer sehr starken körperlichen Belastung durch Sport, oft in Verbindung mit Kälte, ausgesetzt waren. Dazu gehörten zum Beispiel Marathonläufer und Soldaten, die Winterübungen im Gebirge machten. In den Studien begannen die Teilnehmenden 2 bis 3 Wochen vor der sehr starken Belastung damit, vorbeugend Vitamin C zu nehmen. Dadurch konnte etwa die Hälfte aller Erkältungen verhindert werden.

    In sehr hohen Dosierungen kann die regelmäßige Einnahme von Vitamin C manchmal Durchfall auslösen. In den Studien berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Vitamin C einnahmen, allerdings nicht häufiger von Nebenwirkungen als Teilnehmende, die ein Placebo anwendeten.

    Quellen

    Domke A, Großklaus R, Niemann B, Przyrembel H, Richter K, Schmidt E et al (Ed). Verwendung von Vitaminen in Lebensmitteln - Toxikologische und ernährungsphysiologische Aspekte. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR); 2004.

    Hemilä H, Chalker E. Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2013; (1): CD000980.

    Ran L, Zhao W, Wang J, Wang H, Zhao Y, Tseng Y et al. Extra Dose of Vitamin C Based on a Daily Supplementation Shortens the Common Cold: A Meta-Analysis of 9 Randomized Controlled Trials. Biomed Res Int 2018; 2018: 1837634.

    Vorilhon P, Arpajou B, Vaillant Roussel H, Merlin E, Pereira B, Cabaillot A. Efficacy of vitamin C for the prevention and treatment of upper respiratory tract infection. A meta-analysis in children. Eur J Clin Pharmacol 2019; 75(3): 303-311.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Was Studien sagen: Antibiotika nehmen oder nicht?

    Bei einer einfachen Erkältung sind Antibiotika nicht sinnvoll: Sie können weder den Schnupfen lindern, noch die Krankheitsdauer verkürzen, führen aber oft zu verschiedenen Nebenwirkungen.

    Eine einfache Erkältung mit Symptomen wie Husten, Schnupfen und manchmal leichtem Fieber wird normalerweise durch Viren verursacht. Fast immer heilt sie innerhalb von zwei Wochen von selbst aus. Oft tritt eine Besserung schon nach einigen Tagen ein.

    Da Antibiotika nur Bakterien abtöten können, aber nicht gegen Viren wirken, können sie gegen eine Erkältung normalerweise nichts ausrichten. Manchmal kommt es jedoch zu einer Folgeinfektion mit Bakterien. Ein möglicher Nutzen von Antibiotika wäre, wenn sie solche Zweitinfektionen verhindern. Da Erkältungen aber fast immer ohne Probleme von selbst ausheilen und Antibiotika häufig Nebenwirkungen haben, müssen die Vor- und Nachteile ihrer Anwendung gut abgewogen werden.

    Um die Vor- und Nachteile einer Antibiotika-Behandlung bei einfachen Erkältungen abschätzen zu können, haben Wissenschaftler des internationalen Forschungsnetzwerks Cochrane Collaboration gezielt nach Studien hierzu gesucht. Sie fanden insgesamt elf Studien, an denen in der Regel ansonsten gesunde Kinder, Jugendliche oder Erwachsene teilgenommen hatten.

    Schlechte Bilanz für Antibiotika gegen einfache Erkältungen

    Die Studien zeigten, dass Antibiotika gegen einfache Erkältungen nichts nützen: Unabhängig davon, ob die Erkrankten Antibiotika nahmen oder nicht, hielten die Erkältungsbeschwerden ähnlich lange an. Allerdings traten bei etwa 1 von 10 Personen, die Antibiotika nahmen, Nebenwirkungen auf. Dabei handelte es sich gewöhnlich um Durchfall, Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden. Andere häufige Nebenwirkungen von Antibiotika sind Hautausschläge und bei Frauen Scheidenentzündungen.

    Die Studienergebnisse sprechen gegen einen breiten Einsatz von Antibiotika bei einfachen Erkältungen. Antibiotika sollten also erst dann erwogen werden, wenn durch eine Folgeinfektion mit Bakterien Komplikationen auftreten. Diese sind aber sehr selten.

    Es gibt noch einen anderen guten Grund, Antibiotika nur mit Bedacht anzuwenden: Ihr übermäßiger Einsatz gegen harmlose Krankheiten führt dazu, dass Bakterien mit der Zeit unempfindlich (resistent) gegenüber Antibiotika werden. Bei ernsthafteren Infektionen wirken die Mittel dann unter Umständen nicht mehr.

    Quellen

    Kenealy T, Arroll B. Antibiotics for the common cold and acute purulent rhinitis. Cochrane Database Syst Rev 2013; (6): CD000247.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Autoren/Herausgeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

    Mehr Wissen: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen lindern

    Es gibt keine Behandlung, die direkt gegen Erkältungsviren wirkt. Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie Nasensprays können aber die Beschwerden etwas lindern. Viele andere Therapien sind nicht gut untersucht oder haben keinen nachgewiesenen Nutzen.

    Erkältungen sind verbreitet: Erwachsene haben im Durchschnitt 2- bis 4-mal im Jahr damit zu tun, Kinder im Schnitt sogar 6- bis 8-mal. Dass Erkältungen so häufig sind, liegt daran, dass sie durch sehr viele verschiedene Viren verursacht werden können. Daher schützt eine Infektion mit einem Virustyp auch nicht vor einer nächsten Ansteckung.

    Erkältungen klingen normalerweise innerhalb von 1 bis 2 Wochen von selbst ab. Die Symptome wie Schnupfen mit laufender oder verstopfter Nase, Husten und Kopfschmerzen sind zwar lästig, eine Medikamenteneinnahme ist aber nicht nötig. Bislang gibt es keine Behandlung, die eine Erkältung verkürzen kann. Antibiotika helfen bei einfachen virusbedingten Erältungen nicht, da sie nur gegen Bakterien wirken. Sie sollten auch wegen der möglichen Nebenwirkungen nur eingesetzt werden, wenn es durch eine zusätzliche bakterielle Infektion zu Komplikationen kommt.

    Es gibt keine Behandlung, die direkt gegen Erkältungsviren wirkt. Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie Nasensprays können aber die Beschwerden etwas lindern. Viele andere Therapien sind nicht gut untersucht oder haben keinen nachgewiesenen Nutzen.

    Erkältungen sind verbreitet: Erwachsene haben im Durchschnitt 2- bis 4-mal im Jahr damit zu tun, Kinder im Schnitt sogar 6- bis 8-mal. Dass Erkältungen so häufig sind, liegt daran, dass sie durch sehr viele verschiedene Viren verursacht werden können. Daher schützt eine Infektion mit einem Virustyp auch nicht vor einer nächsten Ansteckung.

    Erkältungen klingen normalerweise innerhalb von 1 bis 2 Wochen von selbst ab. Die Symptome wie Schnupfen mit laufender oder verstopfter Nase, Husten und Kopfschmerzen sind zwar lästig, eine Medikamenteneinnahme ist aber nicht nötig. Bislang gibt es keine Behandlung, die eine Erkältung verkürzen kann. Antibiotika helfen bei einfachen virusbedingten Erältungen nicht, da sie nur gegen Bakterien wirken. Sie sollten auch wegen der möglichen Nebenwirkungen nur eingesetzt werden, wenn es durch eine zusätzliche bakterielle Infektion zu Komplikationen kommt.

    Schmerzmittel

    Schmerzmittel wie ASS, Ibuprofen und Paracetamol können erkältungsbedingte Schmerzen wie zum Beispiel Kopf-, Glieder- und Ohrenschmerzen lindern. Die Mittel haben zudem eine fiebersenkende Wirkung. Gegen Husten und Schnupfen helfen sie nicht.

    Paracetamol bietet sich vor allem bei Kindern als Mittel der Wahl an, da es besser verträglich ist als zum Beispiel ASS und Ibuprofen. Für Kinder und Jugendliche kommt ASS bei fieberhaften Erkrankungen ohnehin nicht infrage, weil es bei ihnen eine seltene, aber gefährliche Nebenwirkung haben kann (Reye-Syndrom).

    Nasensprays

    Abschwellende Nasensprays oder -tropfen (Dekongestiva) können eine laufende oder verstopfte Nase lindern und das Atmen erleichtern. Allerdings wird davon abgeraten, die Sprays oder Tropfen länger als eine Woche durchgehend anzuwenden, da sie sonst einen gegenteiligen Effekt haben können: Es kommt zu einem Dauerschnupfen. Das heißt, bereits wenige Stunden nach der Anwendung schwillt die Schleimhaut der Nase wieder an. Dieser Effekt wird umso stärker, je häufiger man die Mittel einsetzt.

    Es gibt verschiedene abschwellende Mittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Sie können Nebenwirkungen wie trockene Nasenschleimhaut, allergische Reaktionen oder Kopfschmerzen verursachen.

    Vitaminpräparate

    Die Vitamine C und D sind für die Gesundheit unentbehrlich. Die meisten Menschen nehmen durch die tägliche Nahrung ausreichend Vitamin C auf. Vitamin D wird vom Körper selbst mithilfe von Sonnenlicht ausreichend gebildet.

    Dennoch wird die zusätzliche Einnahme von Vitamin-C- und Vitamin-D-Präparaten oft beworben. Studien haben jedoch gezeigt, dass eine zusätzliche Einnahme von Vitamin C nicht vor Erkältungen schützt.

    Vitamin-C-Präparate können lediglich die Dauer der Erkältungsbeschwerden etwas verkürzen. Dieser Effekt zeigt sich aber nicht, wenn Vitamin C erst zu Beginn der Erkältung eingenommen wird.

    Bei Vitamin D ist es ähnlich. Die Präparate beugen Erkältungen wahrscheinlich nur dann vor, wenn man an einem Vitamin-D-Mangel leidet.

    Pflanzliche Arzneimittel und Honig

    Es gibt eine Vielzahl pflanzlicher Arzneimittel, die bei Erkältungen Linderung versprechen. Allerdings gibt es kaum verlässliche Studien zum Nutzen dieser Mittel. Die Ergebnisse einiger Studien weisen auf eine allenfalls leicht hustenstillende Wirkung von speziellen Extrakten aus Efeu, Eukalyptus, Primelwurzel, Pelargonienwurzel und Thymian hin.

    Ähnliches gilt für Honig: Möglicherweise verschafft es Kindern mit Husten etwas Linderung, wenn sie abends vor dem Schlafengehen (und Zähneputzen) etwas Honig pur oder in Wasser aufgelöst zu sich nehmen.

    Auch Präparate mit Extrakten aus Sonnenhut (Echinacea) werden häufig gegen Erkältungen angeboten. Sie sollen die Abwehrkräfte stärken. Die bisherigen Studien zeigen aber keine eindeutigen Ergebnisse.

    Inhalation von Wasserdampf und viel trinken

    Das Einatmen von Wasserdampf mit oder ohne Zusätzen wie Kamille oder Pfefferminzöl empfinden viele Menschen als angenehm, da Wärme und Feuchtigkeit kurzfristig die Nasenschleimhäute beruhigen können. Inhalieren hat aber keine eindeutige Wirkung auf Erkältungssymptome.

    Häufig wird Erkälteten auch geraten, besonders viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass es hilft, wenn man viel trinkt. Es gibt also keinen Grund, sich bei einer Erkältung dazu zu zwingen, mehr zu trinken, als man möchte. Heißen Tee oder heiße Milch zu trinken, wird aber oft als wohltuend und wärmend empfunden.

    Antibiotika

    Viele Menschen glauben, dass Antibiotika bei allen Infektionen helfen. Tatsächlich wirken sie aber nur bei Entzündungen, die durch Bakterien verursacht werden. Gegen Viren sind sie wirkungslos und können daher auch gegen Erkältungen nichts ausrichten.

    Studien bestätigen, dass Antibiotika die Dauer einer einfachen Erkältung nicht verkürzen. Allerdings haben die Medikamente häufig Nebenwirkungen: Etwa 1 von 10 Personen muss mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Hautausschlägen rechnen. Bei Frauen können Antibiotika die Scheidenflora verändern und deshalb Scheidenentzündungen fördern.

    Anders sieht es aus, wenn sich im Gefolge einer Erkältung Bakterien in den Atemwegen oder auf das Mittelohr ausgebreitet haben und dort zu einer Entzündung führen. Dann kann eine Behandlung mit Antibiotika infrage kommen.

    Folgende Symptome können – vor allem, wenn sie gemeinsam mit Fieber auftreten – auf eine bakterielle Entzündung hinweisen:

    • über mehrere Tage grünlich verfärbter Nasenschleim oder Auswurf,
    • anhaltend starke Halsschmerzen und eitrige Gaumenmandeln,
    • hartnäckig verstopfte Nase und starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirnhöhle,
    • starke Ohrenschmerzen und schlechtes Hören,
    • Brustschmerzen und Probleme beim Luftholen.

    Solche Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei leichten bakteriellen Infektionen kann die Ärztin oder der Arzt auch auf Vorrat ein Antibiotika-Rezept für den Fall ausstellen, dass sich die Beschwerden nach ein paar Tagen immer noch nicht gebessert haben. Man löst das Rezept dann erst einmal nicht ein und wartet ab, ob die Beschwerden von selbst abklingen.

    Quellen

    Choi IK, Lee HK, Ji YJ, Hwang IH, Kim SY. A Comparison of the Efficacy and Safety of Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drugs versus Acetaminophen in Symptom Relief for the Common Cold: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trial Studies. Korean J Fam Med 2013; 34(4): 241-249.

    David S, Cunningham R. Echinacea for the prevention and treatment of upper respiratory tract infections: A systematic review and meta-analysis. Complement Ther Med 2019; 44: 18-26.

    De Sutter AI, van Driel ML, Kumar AA, Lesslar O, Skrt A. Oral antihistamine-decongestant-analgesic combinations for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2012; (2): CD004976.

    Deckx L, De Sutter AIM, Guo L, Mir NA, van Driel ML. Nasal decongestants in monotherapy for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2016; (10): CD009612.

    Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM). Akuter Husten. DEGAM-Leitlinie Nr. 11. AWMF-Registernr.: 053-013. 02.2014.

    Gómez E, Quidel S, Bravo-Soto G, Ortigoza A. Does vitamin C prevent the common cold? Medwave 2018; 18(4): e7235.

    Guppy MP, Mickan SM, Del Mar CB, Thorning S, Rack A. Advising patients to increase fluid intake for treating acute respiratory infections. Cochrane Database Syst Rev 2011; (2): CD004419.

    Hemilä H, Chalker E. Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2013; (1): CD000980.

    Karsch-Völk M, Barrett B, Kiefer D, Bauer R, Ardjomand-Woelkart K, Linde K. Echinacea for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2014; (2): CD000530.

    Kenealy T, Arroll B. Antibiotics for the common cold and acute purulent rhinitis. Cochrane Database Syst Rev 2013; (6): CD000247.

    Kim SY, Chang Y-J, Cho HM, Hwang Y-W, Moon YS. Non-steroidal anti-inflammatory drugs for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2015; (9): CD006362.

    Li S, Yue J, Dong BR, Yang M, Lin X, Wu T. Acetaminophen (paracetamol) for the common cold in adults. Cochrane Database Syst Rev 2013; (7): CD008800.

    Little P, Moore M, Kelly J, Williamson I, Leydon G, McDermott L et al. Ibuprofen, paracetamol, and steam for patients with respiratory tract infections in primary care: pragmatic randomised factorial trial. BMJ 2013; 347: f6041.

    Martineau AR, Jolliffe DA, Greenberg L, Aloia JF, Bergman P, Dubnov-Raz G et al. Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory infections: individual participant data meta-analysis. Health Technol Assess 2019; 23(2): 1-44.

    Oduwole O, Udoh EE, Oyo-Ita A, Meremikwu MM. Honey for acute cough in children. Cochrane Database Syst Rev 2018; (4): CD007094.

    Ran L, Zhao W, Wang J, Wang H, Zhao Y, Tseng Y et al. Extra Dose of Vitamin C Based on a Daily Supplementation Shortens the Common Cold: A Meta-Analysis of 9 Randomized Controlled Trials. Biomed Res Int 2018; 2018: 1837634.

    Singh M, Singh M. Heated, humidified air for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2013; (6): CD001728.

    Singh M, Singh M, Jaiswal N, Chauhan A. Heated, humidified air for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2017; (8): CD001728.

    Spurling GK, Del Mar CB, Dooley L, Foxlee R, Farley R. Delayed antibiotic prescriptions for respiratory infections. Cochrane Database Syst Rev 2017; (9): CD004417.

    Timmer A, Günther J, Motschall E, Rücker G, Antes G, Kern WV. Pelargonium sidoides extract for treating acute respiratory tract infections. Cochrane Database Syst Rev 2013; (10): CD006323.

    Vorilhon P, Arpajou B, Vaillant Roussel H, Merlin E, Pereira B, Cabaillot A. Efficacy of vitamin C for the prevention and treatment of upper respiratory tract infection. A meta-analysis in children. Eur J Clin Pharmacol 2019; 75(3): 303-311.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Autoren-Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Autoren/Herausgeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)
    Autoren/Herausgeber: Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)