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Schwangerschaftsdiabetes

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    „Sie haben Schwangerschaftsdiabetes!“ – diese Diagnose trifft werdende Mütter oft unvorbereitet. Denn in der Regel sind keine Beschwerden spürbar. Allerdings nimmt damit das Risiko für bestimmte seltene Geburtskomplikationen zu. Wir erklären, welche Folgen Schwangerschaftsdiabetes haben kann, wie er sich feststellen lässt und was Frauen bei erhöhten Blutzuckerwerten tun können.

    Einleitung

    Bei den meisten Frauen bleiben die Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft normal. Wenn der Blutzucker während der Schwangerschaft jedoch bestimmte Werte übersteigt, sprechen Fachleute von Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes). Er wird bei etwa 4 von 100 Frauen festgestellt.

    Der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Zuckerspiegel im Blut und einem Schwangerschaftsdiabetes ist fließend. Denn im Laufe der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel, und Zucker wird nach einer Mahlzeit langsamer aus dem Blut in die Körperzellen aufgenommen. Erhöhte Blutzuckerwerte sind daher bei vielen schwangeren Frauen nicht ungewöhnlich. Meistens normalisieren sie sich nach der Geburt wieder. Einen Schwangerschaftsdiabetes zu haben heißt deshalb nicht, einen Diabetes mellitus und damit eine chronische Erkrankung zu haben.

    Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel bei einem Schwangerschaftsdiabetes nimmt das Risiko für bestimmte seltene Geburtskomplikationen etwas zu. Dieses Risiko lässt sich aber meist schon durch eine Umstellung der Ernährung wieder senken.

    Die weitaus meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben eine ansonsten normale Schwangerschaft und bringen ein gesundes Kind zur Welt.

    Risikofaktoren

    Erhöhte Blutzuckerwerte sind häufiger bei Frauen, die

    • stark übergewichtig sind,
    • schon einmal einen Schwangerschaftsdiabetes hatten oder
    • nahe Verwandte mit Diabetes haben.

    Vielleicht wird die Ärztin oder der Arzt schon zu Beginn der Schwangerschaft nach solchen Faktoren fragen und dann zu einem Test auf Schwangerschaftsdiabetes raten.

    Folgen

    Meist hat ein Schwangerschaftsdiabetes keine Folgen für Mutter und Kind. Kinder von Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes sind bei der Geburt im Durchschnitt etwas schwerer. Das allein ist aber kein Grund zur Beunruhigung.

    Bei der Geburt größerer Kinder kommt es nach Austritt des Kopfes häufiger zu einer Verzögerung. Falls die Schulter des Kindes im Becken der Mutter hängenbleibt (sogenannte Schulterdystokie), besteht die Gefahr, dass das Kind nicht genug Sauerstoff bekommt. Hebammen, Ärztinnen und Ärzte treffen dann vorsichtshalber schnelle Gegenmaßnahmen. Dabei kann es zu kleineren Verletzungen des Kindes und manchmal auch der Mutter kommen. Auch wenn sie fast immer folgenlos abheilen, kann eine solche Situation für die Mutter psychisch belastend sein. Zu einer Schulterdystokie kommt es bei etwa 4 von 100 Kindern, deren Mütter ihren Schwangerschaftsdiabetes nicht behandeln. Notfallsituationen und schwerere Verletzungen sind aber selten.

    Bei erhöhtem Blutzucker steigt zudem das Risiko für eine ebenfalls seltene Schwangerschaftserkrankung, die sogenannte Präeklampsie. Diese geht mit einer erhöhten Eiweißausscheidung im Urin einher, der Blutdruck steigt und es kommt zu Wassereinlagerungen im Körper. Ohne Behandlung kann eine Präeklampsie Mutter und Kind schaden.

    Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes entwickeln später im Leben häufiger einen Diabetes mellitus Typ 2.

    Diagnose

    Die beste Methode, einen Schwangerschaftsdiabetes festzustellen, ist ein Zuckertest (Glukosetoleranztest). Der Test misst, wie der Körper auf eine größere Menge Traubenzucker (Glukose) reagiert. Er wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche angeboten und besteht aus einem Vortest (Glukose-Challenge-Test) und einem Diagnosetest.

    Für den Vortest trinkt man ein Glas Wasser mit Zucker. Anschließend wird etwas Blut aus einer Armvene abgenommen und die Höhe des Blutzuckers bestimmt. Wird ein erhöhter Wert gefunden, schließt sich ein zweiter Test an. Dieser läuft ähnlich ab, ist aber etwas aufwendiger: Unter anderem ist es dabei wichtig, nüchtern zu sein.

    Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. Die Kosten des Glukosetoleranztests werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen

    Vorbeugung

    Werdende Mütter, die sich regelmäßig bewegen und ausgewogen ernähren, bekommen seltener die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes als Schwangere mit Übergewicht oder solchen, die kohlenhydratreich essen. Grundsätzlich können sich aber bei jeder Schwangeren die Blutzuckerwerte erhöhen – einfach weil sich ihr Stoffwechsel verändert.

    Behandlung

    Meist lässt sich der erhöhte Blutzucker allein durch eine Umstellung der Ernährung ausreichend senken. Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes können sich dazu bei ihrer Ärztin oder ihrem Arzt beraten lassen. Zusätzlich kann eine spezielle Ernährungsberatung sinnvoll sein. Auch mehr Bewegung kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Manche Schwangere haben so anhaltend hohe Zuckerwerte, dass sie Insulin spritzen oder in Ausnahmefällen Diabetesmedikamente einnehmen.

    Nach der Geburt bieten die Ärztin oder der Arzt einen erneuten Zuckertest an. Wenn sicher ist, dass sich die Blutzuckerwerte wieder normalisiert haben, ist keine weitere Behandlung erforderlich. Fachleute empfehlen, einmal jährlich den Blutzucker zu kontrollieren.

    Leben und Alltag

    Da ein Schwangerschaftsdiabetes normalerweise keine Beschwerden verursacht, kommt die Diagnose oft aus heiterem Himmel. Viele Frauen sorgen sich dann, ob sich ihr Kind gesund entwickelt oder haben Angst vor Geburtskomplikationen. Manche fürchten, dass der Diabetes auch nach der Geburt anhält. Solche Sorgen können die Schwangerschaft belasten. Wichtig ist deshalb, sich bewusst zu machen, dass trotz Schwangerschaftsdiabetes die allermeisten Kinder gesund zur Welt kommen.

    Die zur Behandlung gehörenden Umstellungen sind anfangs vielleicht gewöhnungsbedürftig. Mehr Bewegung und eine ausgewogenere Ernährung können aber schnell zu einem selbstverständlichen Teil des Alltags werden und auch nach der Schwangerschaft helfen, gesund zu bleiben.

    Quellen

    Gemeinsamer Bundesausschuss (G‑BA). Richtlinien über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung.

    Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA). Bundesauswertung zum Erfassungsjahr 2014. 16/1 - Geburtshilfe. 23.06.2015.

    Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Screening auf Gestationsdiabetes: Abschlussbericht; Auftrag S07-01; Version 1.1. 25.08.2009. (IQWiG-Berichte; Band 58).

    Rayanagoudar G, Hashi AA, Zamora J, Khan KS, Hitman GA, Thangaratinam S. Quantification of the type 2 diabetes risk in women with gestational diabetes: a systematic review and meta-analysis of 95,750 women. Diabetologia 2016; 59(7): 1403-1411.

    Rogozinska E, Chamillard M, Hitman GA, Khan KS, Thangaratinam S. Nutritional manipulation for the primary prevention of gestational diabetes mellitus: a meta-analysis of randomised studies. PLoS ONE 2015; 10(2): e0115526.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.

    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Wie wird Schwangerschaftsdiabetes festgestellt?

    Mithilfe einer Routineuntersuchung lässt sich herausfinden, ob eine Frau einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) entwickelt hat. Die Untersuchung kann zu einer rechtzeitigen Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes führen. Sie kann aber auch unnötig in Sorge versetzen.

    Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben vorübergehend einen erhöhten Zuckerspiegel im Blut. Dies ist meist unproblematisch und kein Grund zur Sorge. Manche Frauen haben dadurch aber ein höheres Risiko für bestimmte Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Eine Umstellung der Ernährung und regelmäßige Bewegung reichen meist aus, um den Blutzucker zu senken. Wenn nötig, kann für die Dauer der Schwangerschaft auch Insulin gespritzt werden.

    Mithilfe einer Routineuntersuchung lässt sich herausfinden, ob eine Frau einen Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) entwickelt hat. Die Untersuchung kann zu einer rechtzeitigen Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes führen. Sie kann aber auch unnötig in Sorge versetzen.

    Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben vorübergehend einen erhöhten Zuckerspiegel im Blut. Dies ist meist unproblematisch und kein Grund zur Sorge. Manche Frauen haben dadurch aber ein höheres Risiko für bestimmte Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt. Eine Umstellung der Ernährung und regelmäßige Bewegung reichen meist aus, um den Blutzucker zu senken. Wenn nötig, kann für die Dauer der Schwangerschaft auch Insulin gespritzt werden.

    Wie wird der Blutzuckerspiegel bestimmt?

    Ein Schwangerschaftsdiabetes verursacht normalerweise keine spürbaren Beschwerden. Ob das Blut zu viel Zucker enthält, lässt sich am besten durch einen Blutzuckertest (Glukosetoleranztest) feststellen. Der Test misst, wie gut der Körper eine größere Menge Zucker verarbeiten kann. Übersteigt der Blutzuckerspiegel im Verlauf des Tests bestimmte Werte, kann es sein, dass der Zucker nicht ausreichend in die Körperzellen aufgenommen wird. Dies kann auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder Diabetes mellitus hinweisen.

    Wie läuft der Glukosetoleranztest ab?

    Der Glukosetoleranztest wird in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche angeboten. Frauen, die sich dafür entscheiden, machen zunächst einen Vortest, bei dem sie ein Glas Wasser mit 50 Gramm Zucker trinken. Nach einer Stunde wird ihnen Blut aus einer Armvene abgenommen und die Höhe des Blutzuckers bestimmt. Liegt der Wert unter 7,5 Millimol pro Liter (mmol/l, das entspricht 135 mg/dl) ist das Ergebnis unauffällig und der Test beendet.

    Wird im Vortest ein erhöhter Wert gefunden, bedeutet das noch keine Diagnose. Der Vortest dient dazu, die Frauen zu erkennen, denen dann der eigentliche, aufwendigere Zuckertest angeboten wird. Für diesen „Diagnosetest“ ist es wichtig, nüchtern zu sein, also mindestens acht Stunden nichts gegessen und getrunken zu haben. Nur Wasser ohne Kohlensäure ist erlaubt.

    Der Test beginnt mit der Blutabnahme. Erst dann trinkt man eine Zuckerlösung mit 75 Gramm Glukose. Nach einer und nach zwei Stunden wird erneut Blut aus einer Armvene abgenommen. Wenn einer der drei folgenden Blutzuckerwerte erreicht oder überschritten ist, wird die Diagnose „Schwangerschaftsdiabetes“ gestellt:

    • nüchtern: 5,1 mmol/l (92 mg/dl)
    • nach einer Stunde: 10,0 mmol/l (180 mg/dl)
    • nach zwei Stunden: 8,5 mmol/l (153 mg/dl)

    Das Testergebnis wird im Mutterpass dokumentiert. Die Kosten des Glukosetoleranztests werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

    Für das Baby bringt der Test keine Risiken mit sich. Allerdings empfinden einige Frauen die Zuckerlösung als zu süß.

    Wie nützlich ist die Routineuntersuchung?

    Der Nutzen der Routineuntersuchung wurde bislang nicht in vergleichenden Studien untersucht. Man weiß deshalb nicht genau, welche Vorteile und Nachteile sie hat. Ein Vorteil wäre, wenn die Diagnose eine rechtzeitige Behandlung ermöglicht und sich dadurch zum Beispiel das Risiko für Geburtskomplikationen verringert.

    Was man aus den bisherigen Studien weiß:

    • Die Behandlung eines Schwangerschaftsdiabetes verringert die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind bei der Geburt über 4000 Gramm wiegt.
    • Dadurch sinkt das Risiko für Schulterdystokien (dabei bleibt das Kind bei der Geburt mit der Schulter im Becken der Mutter hängen) und damit auch für Verletzungen von Mutter und Kind. 
    • Viele Frauen bekommen eine Diagnose, obwohl der erhöhte Blutzucker bei ihnen keine Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen hervorruft.

    Auch wenn die Vor- und Nachteile einer Routineuntersuchung nicht genau untersucht wurden, geht man davon aus, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen und durch ein Screening auf Schwangerschaftsdiabetes mögliche Geburtskomplikationen etwas verringert werden können.

    Warum kann die Routineuntersuchung Nachteile haben?

    Jede Früherkennungsuntersuchung hat neben Vorteilen auch Nachteile. Selbst wenn es eine hilfreiche Behandlung gibt, bedeutet dies nicht automatisch, dass eine Routineuntersuchung sinnvoll ist. Der Routinetest auf Schwangerschaftsdiabetes ist für die meisten schwangeren Frauen schon deshalb unnötig, weil ihre Blutzuckerwerte normal sind. Zudem werden viele Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes ohnehin im Rahmen der üblichen Schwangeren-Vorsorge diagnostiziert. Dies gilt besonders für Frauen mit einem erhöhten Risiko.

    Die Diagnose „Schwangerschaftsdiabetes“ kann unnötig in Sorge versetzen. Denn ein erhöhter Blutzuckerspiegel bedeutet nicht gleich, dass es zu Komplikationen kommt. Die meisten Frauen mit leicht erhöhten Blutzuckerwerten bringen ein gesundes und normal großes Kind zur Welt. Wenn eine Frau die Diagnose erhalten hat, wird ihr außerdem empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und mehrmals täglich ihren Blutzucker zu messen. Nicht immer ist dieser Aufwand tatsächlich nötig.  

    Quellen

    Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Richtlinien über die ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung.

    Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Screening auf Gestationsdiabetes: Abschlussbericht; Auftrag S07-01; Version 1.1. 25.08.2009. (IQWiG-Berichte; Band 58).

    Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Aktualisierungsrecherche zum Bericht S07-01: Screening auf Gestationsdiabetes; Arbeitspapier; Auftrag GA09-02. 25.03.2010. (IQWiG-Berichte; Band 104).

    Tieu J, McPhee AJ, Crowther CA, Middleton P. Screening and subsequent management for gestational diabetes for improving maternal and infant health. Cochrane Database Syst Rev 2014; (2): CD007222.

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    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.

    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Was hilft, Schwangerschaftsdiabetes vorzubeugen?

    Manche Frauen können durch regelmäßige Bewegung und eine Ernährungsumstellung einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) vorbeugen. Dass dies auch vor Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt schützt, ist jedoch nicht belegt.

    Während der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel. Dies kann dazu führen, dass sich der Zuckerspiegel im Blut vorübergehend erhöht. Übersteigt er bestimmte Werte, spricht man von einem Schwangerschaftsdiabetes. Starkes Übergewicht, Diabeteserkrankungen in der Familie oder ein Diabetes in einer früheren Schwangerschaft erhöhen das Risiko.

    Manche Frauen können durch regelmäßige Bewegung und eine Ernährungsumstellung einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) vorbeugen. Dass dies auch vor Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt schützt, ist jedoch nicht belegt.

    Während der Schwangerschaft verändert sich der Stoffwechsel. Dies kann dazu führen, dass sich der Zuckerspiegel im Blut vorübergehend erhöht. Übersteigt er bestimmte Werte, spricht man von einem Schwangerschaftsdiabetes. Starkes Übergewicht, Diabeteserkrankungen in der Familie oder ein Diabetes in einer früheren Schwangerschaft erhöhen das Risiko.

    Wann kann eine Umstellung der Ernährung vor Schwangerschaftsdiabetes schützen?

    Allgemein wird empfohlen, sich während einer Schwangerschaft ausgewogen zu ernähren. Damit ist gemeint, für Abwechslung auf dem Teller zu sorgen und sich nicht einseitig zu ernähren, damit das Kind alle notwendigen Nährstoffe bekommt. Die meisten Frauen fahren gut damit, ihrem Appetit zu vertrauen und benötigen keine spezielle Ernährung.

    Von einer Ernährungsumstellung haben bisherigen Studien zufolge wahrscheinlich nur Frauen etwas, die übergewichtig oder fettleibig (adipös) sind. Sie bekommen seltener Schwangerschaftsdiabetes, wenn sie ihre Ernährung umstellen und sich dabei durch eine Ernährungsberatung begleiten lassen. Eine Ernährungsumstellung kann ihren Blutzuckerspiegel senken und dafür sorgen, dass sie während der Schwangerschaft etwas langsamer zunehmen. Bei Frauen mit Normalgewicht hat eine gezielte Ernährungsumstellung keine vorbeugende Wirkung.  

    Bei Frauen mit Übergewicht (BMI >25) oder Adipositas (BMI >30) zeigten die Studien:

    • Ohne Ernährungsumstellung bekamen 16 von 100 Frauen die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes.
    • Mit Ernährungsumstellung bekamen 6 von 100 Frauen die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes.  

    Die Studien lassen jedoch offen, ob eine Umstellung der Ernährung auch das Geburtsgewicht beeinflusst, das Risiko für Geburtskomplikationen senkt oder sich Kaiserschnitte vermeiden lassen.  

    Welche Art von Ernährungsumstellung kann vorbeugen?

    Da Kohlenhydrate den Blutzucker erhöhen, kann eine zu kohlenhydratreiche Ernährung Übergewicht begünstigen. Deshalb wird meist empfohlen, weniger Kohlenhydrate, aber ausreichend Ballaststoffe zu sich zu nehmen und ansonsten auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Häufig wird auch zu drei nicht zu großen Hauptmahlzeiten und zwei bis drei kleineren Zwischenmahlzeiten geraten.

    Wie die Ernährung genau umgestellt werden kann, hängt unter anderem davon ab, wie viel eine Frau wiegt und sich bewegt. Um unerwünschte Wirkungen zu vermeiden, kann eine spezielle Ernährungsberatung sinnvoll sein. Denn der Körper braucht während der Schwangerschaft ausreichend Kalorien und wichtige Nährstoffe, weshalb zum Beispiel von einer kalorienarmen Diät abgeraten wird.

    Können Nahrungsergänzungsmittel helfen?

    In der Werbung für bestimmte Nahrungsergänzungsmittel – etwa für Omega-3-Fettsäuren (Fischölkapseln) – wird manchmal behauptet, dass sie helfen, Schwangerschaftsdiabetes vorzubeugen. Omega-3-Fettsäuren wurden in einigen Studien untersucht, haben sich jedoch als nutzlos herausgestellt: Eine schützende Wirkung zeigte sich nicht. Andere Mittel wie Probiotika und das vitaminähnliche Präparat Myo-Insitol sind bislang kaum untersucht.

    Schützt mehr Bewegung?

    Es gibt eine Reihe von Studien, die untersucht haben, ob Frauen, die sich von Beginn ihrer Schwangerschaft an mehr bewegen, dann seltener Schwangerschaftsdiabetes bekommen als Schwangere, die sich wenig bewegen. Tatsächlich bekamen die Studienteilnehmerinnen seltener die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes. In Zahlen:

    • 5 von 100 Frauen, die sich wenig bewegten, bekamen die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes, aber nur
    • 3 von 100 Frauen, die sich mehr bewegten.

    Sport und Bewegung bewirkten zudem, dass ein Kaiserschnitt etwas seltener nötig war:

    • 22 von 100 Frauen, die sich wenig bewegten, hatten einen Kaiserschnitt, aber nur
    • 18 von 100 Frauen, die sich mehr bewegten.

    Mehr Bewegung erhöhte das Risiko für eine Frühgeburt nicht. Ob und wie sich mehr Bewegung auf Geburtskomplikationen auswirkt, ist noch unklar. 

    Um den Blutzucker zu senken, kann es ausreichen, sich an etwa drei bis vier Tagen die Woche für mindestens 30 Minuten stärker zu belasten. Geeignete Sportarten können zum Beispiel Gymnastik, Schwimmen, Radfahren oder Walking (zügiges Gehen) sein. Dagegen sind Sportarten wie Kampfsport, Skilaufen oder Fußball während einer Schwangerschaft zu risikoreich. Bei erhöhtem Risiko für eine Frühgeburt kommt Sport meist gar nicht infrage. Am besten ist es, die Frauenärztin oder den Frauenarzt zu fragen, welche Art von Bewegung möglich ist.

    Quellen

    Bain E, Crane M, Tieu J, Han S, Crowther CA, Middleton P. Diet and exercise interventions for preventing gestational diabetes mellitus. Cochrane Database Syst Rev 2015; (4): CD010443.

    Chen B, Ji X, Zhang L, Hou Z, Li C, Tong Y. Fish Oil Supplementation does not Reduce Risks of Gestational Diabetes Mellitus, Pregnancy-Induced Hypertension, or Pre-Eclampsia: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Med Sci Monit 2015; 21: 2322-2330.

    Di Mascio D, Magro-Malosso ER, Saccone G, Marhefka GD, Berghella V. Exercise during pregnancy in normal-weight women and risk of preterm birth: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Am J Obstet Gynecol 2016; 215(5): 561-571.

    Rogozinska E, Chamillard M, Hitman GA, Khan KS, Thangaratinam S. Nutritional manipulation for the primary prevention of gestational diabetes mellitus: a meta-analysis of randomised studies. PLoS ONE 2015; 10(2): e0115526.

    Sanabria-Martinez G, Garcia-Hermoso A, Poyatos-Leon R, Alvarez-Bueno C, Sanchez-Lopez M, Martinez-Vizcaino V. Effectiveness of physical activity interventions on preventing gestational diabetes mellitus and excessive maternal weight gain: a meta-analysis. BJOG 2015; 122(9): 1167-1174.

    Tieu J, Shepherd E, Middleton P, Crowther CA. Dietary advice interventions in pregnancy for preventing gestational diabetes mellitus. Cochrane Database Syst Rev 2017; (1): CD006674.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.

    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Wie wird Schwangerschaftsdiabetes behandelt?

    Erhöhte Blutzuckerwerte lassen sich meist durch eine Ernährungsumstellung ausreichend senken. Eine spezielle Beratung kann dabei helfen. Manche Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben über längere Zeit so viel Zucker im Blut, dass sie Insulin spritzen müssen.

    Bei einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) ist der Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöht. Dies ist meist kein Grund zur Beunruhigung. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann aber das Risiko für seltene Komplikationen vor und während der Geburt erhöhen. Die Diagnose wird mithilfe eines Blutzuckertests (Glukosetoleranztest) gestellt.

    Nach der Diagnose schlagen die Frauenärztin oder der Frauenarzt oft eine Überweisung an eine Diabetologin oder einen Diabetologen vor, um die weitere Behandlung abzustimmen.

    Erhöhte Blutzuckerwerte lassen sich meist durch eine Ernährungsumstellung ausreichend senken. Eine spezielle Beratung kann dabei helfen. Manche Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes haben über längere Zeit so viel Zucker im Blut, dass sie Insulin spritzen müssen.

    Bei einem Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) ist der Blutzuckerspiegel vorübergehend erhöht. Dies ist meist kein Grund zur Beunruhigung. Ein Schwangerschaftsdiabetes kann aber das Risiko für seltene Komplikationen vor und während der Geburt erhöhen. Die Diagnose wird mithilfe eines Blutzuckertests (Glukosetoleranztest) gestellt.

    Nach der Diagnose schlagen die Frauenärztin oder der Frauenarzt oft eine Überweisung an eine Diabetologin oder einen Diabetologen vor, um die weitere Behandlung abzustimmen.

    Was kann man selbst tun?

    Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes wird empfohlen, ihre Ernährung umzustellen und manchmal auch, sich mehr zu bewegen. Dazu sollten sie eine spezielle Beratung erhalten, in der sich besprechen lässt, welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind.

    Wenn eine Ernährungsumstellung und mehr Bewegung den Blutzucker nicht ausreichend senken, kann er durch Insulin gesenkt werden.

    Um zu prüfen, ob die Maßnahmen helfen, wird über einige Wochen mehrmals täglich der Blutzucker zu gemessen. Dazu gewinnt man mit einer kleinen Lanze einen Tropfen Blut aus der Fingerspitze und trägt ihn auf einen Teststreifen auf. Der Streifen wird in ein elektronisches Messgerät gesteckt, das nach kurzer Zeit die Höhe des Blutzuckers anzeigt.

    Wie wird die Ernährung umgestellt?

    Die Art der Ernährungsumstellung kann gemeinsam mit der Ärztin, dem Arzt oder bei einer Ernährungsberatung besprochen werden. Was für eine Frau sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, wie viel sie wiegt, wie viel sie sich bewegt und wie sie sich ernährt. Meist wird empfohlen, weniger Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, weil diese den Blutzuckerspiegel erhöhen. Das Essen sollte aber ausreichend Ballaststoffe, Fett und Eiweiße enthalten.

    Zudem wird eine Aufteilung auf drei nicht zu große Hauptmahlzeiten und zwei bis drei kleinere Zwischenmahlzeiten empfohlen. Bei Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas) wird geraten, die Kalorien pro Tag auf eine bestimmte Menge zu beschränken. Allerdings sollten Schwangere keine strenge Diät halten, weil der Körper während einer Schwangerschaft ausreichend Kalorien benötigt.

    Kann Bewegung zusätzlich helfen?

    Auch Bewegung kann dazu beitragen, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Welche Art von Bewegung infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, wie belastbar eine Frau ist und wie ihre Schwangerschaft verläuft. Es ist sinnvoll, sich dazu in einer Frauenarztpraxis beraten zu lassen. Meist bieten sich Sportarten wie Gymnastik, Walking, Radfahren oder Schwimmen an. Dagegen sind zum Beispiel Kampf- oder Ballsportarten zu belastend oder zu risikoreich für das Ungeborene.

    Es kann schon helfen, sich mindestens drei Mal pro Woche für etwa 30 Minuten intensiver zu bewegen. Auch regelmäßiges zügiges Spazierengehen lässt sich gut in den Alltag integrieren.

    Welche Rolle spielen Medikamente?

    Anhaltend hohe Blutzuckerwerte lassen sich meist nur mit Insulinspritzen ausreichend senken. Andere Diabetesmedikamente (wie Tabletten) sind für schwangere Frauen nicht zugelassen und werden auch nicht empfohlen. Einzig das Medikament Metformin kann in Ausnahmen (und dann als Off-label-Use) eine Alternative zu Insulin sein. Studien zeigen, dass es bei Schwangerschaftsdiabetes ähnlich gut wirkt wie Insulin.    

    Myo-Inositol ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das unter anderem zur Behandlung von Diabetes beworben wird. Allerdings gibt es bislang keine zuverlässigen Studien, die den Nutzen und Schaden dieses Präparats untersucht haben. Deshalb wird es zur Behandlung eines Schwangerschaftsdiabetes nicht empfohlen.   

    Helfen die Behandlungen, Komplikationen zu verhindern?

    Einen Schwangerschaftsdiabetes zu behandeln kann helfen, das Risiko für einzelne Komplikationen zu senken.

    Geburtsgewicht

    Studien zeigen, dass eine Behandlung die Zahl der Kinder mit hohem Geburtsgewicht (über 4000 g) verringert:

    • Ohne Behandlung bekommen etwa 16 von 100 Frauen ein Kind mit hohem Geburtsgewicht.
    • Mit Behandlung bekommen etwa 7 pro 100 Frauen ein Kind mit hohem Geburtsgewicht.

    Die Größe des Kindes ist allein jedoch kein Grund, sich Sorgen um dessen Gesundheit zu machen. Die meisten großen Kinder kommen gesund zur Welt. Allerdings kann die Geburt eines großen Kindes schwerer sein.

    Schulterdystokien

    Durch die Behandlung sinkt das Risiko für eine bestimmte Geburtskomplikation, die sogenannte Schulterdystokie. Dabei verzögert sich der Austritt der Schultern des Kindes, nachdem der Kopf schon geboren ist. Manchmal bleibt das Kind vorübergehend im Geburtskanal stecken, selten jedoch für längere Zeit. Um einem Sauerstoffmangel vorzubeugen, treffen Hebammen, Ärztinnen und Ärzte dann schnelle Gegenmaßnahmen.

    In den bisherigen Studien konnte eine Behandlung die Zahl der Schulterdystokien senken:

    • Ohne Behandlung kommt es bei etwa 3 bis 4 von 100 Geburten zu einer Schulterdystokie,
    • mit Behandlung bei etwa 1 bis 2 von 100 Geburten.

    Durch Schulterdystokien kommt es häufiger zu kleineren Verletzungen des Kindes und manchmal auch der Mutter. Solche Verletzungen heilen fast immer ohne bleibende körperliche Folgen ab.

    Andere Komplikationen

    Eine Studie lieferte Hinweise, dass Präeklampsien durch die Behandlung eines Schwangerschaftsdiabetes seltener auftreten. Die Präeklampsie ist eine seltene Schwangerschaftserkrankung, die mit Blutdruckerhöhung bei der Mutter einhergeht. Auf andere mögliche Komplikationen eines Schwangerschaftsdiabetes wie schwere Verletzungen oder das Sterblichkeitsrisiko hatte die Behandlung keinen Einfluss. Auch die Zahl der Kaiserschnitte war vergleichbar.

    Keine der Studien gab Auskunft darüber, ob die Behandlung eines Schwangerschaftsdiabetes für die Mutter und / oder das Kind langfristige gesundheitliche Vorteile hat – also beispielsweise das Risiko senkt, an Typ-2-Diabetes zu erkranken.

    Hat die Behandlung Nebenwirkungen?

    Nachteile oder Schäden durch die Behandlung eines Schwangerschaftsdiabetes wurden in den bisherigen Studien nicht ausdrücklich untersucht.

    Die Behandlung kann etwas aufwendig sein: So empfinden manche Frauen das häufige Blutzuckermessen als unangenehm, da sie sich dazu mehrmals täglich in den Finger stechen müssen. Auch die Ernährungsumstellung kann etwas Disziplin erfordern. Viele Frauen machen sich zudem Sorgen, wenn sie die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes erhalten. Umso wichtiger ist die Botschaft, dass die allermeisten Kinder trotz dieser Diagnose gesund zur Welt kommen.

    Quellen

    Brown J, Crawford TJ, Alsweiler J, Crowther CA. Dietary supplementation with myo-inositol in women during pregnancy for treating gestational diabetes. Cochrane Database Syst Rev 2016; (9): CD012048.

    Kitwitee P, Limwattananon S, Limwattananon C, Waleekachonlert O, Ratanachotpanich T, Phimphilai M et al. Metformin for the treatment of gestational diabetes: An updated meta-analysis. Diabetes Res Clin Pract 2015; 109(3): 521-532.

    Poolsup N, Suksomboon N, Amin M. Effect of treatment of gestational diabetes mellitus: a systematic review and meta-analysis. PLoS ONE 2014; 9(3): e92485.

    Poolsup N, Suksomboon N, Amin M. Efficacy and safety of oral antidiabetic drugs in comparison to insulin in treating gestational diabetes mellitus: a meta-analysis. PLoS ONE 2014; 9(10): e109985.

    Viana LV, Gross JL, Azevedo MJ. Dietary intervention in patients with gestational diabetes mellitus: a systematic review and meta-analysis of randomized clinical trials on maternal and newborn outcomes. Diabetes Care 2014; 37(12): 3345-3355.

    Zhao LP, Sheng XY, Zhou S, Yang T, Ma LY, Zhou Y et al. Metformin versus insulin for gestational diabetes mellitus: a meta-analysis. Br J Clin Pharmacol 2015; 80(5): 1224-1234.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.

    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.