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Erkältung

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    Überblick

    Eine Erkältung kündigt sich oft mit Niesen und Kratzen im Hals an. Wenn der Schnupfen dann so richtig blüht, kann man sich schlapp und krank fühlen. Im Gegensatz zur Grippe ist eine Erkältung aber harmlos, und lästige Beschwerden lassen sich gut lindern.

    Einleitung

    Eine Erkältung ist in der Regel harmlos und verschwindet von selbst wieder. Sie wird auch grippaler Infekt genannt, hat aber nichts mit einer echten Grippe zu tun. Erkältungsbeschwerden wie Husten, Halsschmerzen und eine laufende Nase können sehr lästig sein. Bei einer starken Erkältung fühlt man sich oft auch schlapp und krank.

    Meist klingt eine Erkältung nach etwa einer Woche von selbst wieder ab. Manche Beschwerden können aber länger anhalten. Während Halsschmerzen und Schnupfen oft schon nach wenigen Tagen verschwinden, kann es bei einem Husten auch schon mal bis zu drei Wochen dauern, bis er komplett ausgestanden ist.

    Eine Behandlung mit Medikamenten ist meist nicht nötig. Sie können allenfalls helfen, die Beschwerden etwas zu lindern. Da Erkältungen in der Regel durch Viren ausgelöst werden, sind auch Antibiotika bei einer einfachen Erkältung nicht sinnvoll. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien.

    Symptome

    „Erkältung“ ist der Oberbegriff für unterschiedliche Symptome, die durch eine Infektion der oberen Atemwege ausgelöst werden. Eine Erkältung entwickelt sich normalerweise über einige Tage. Typische Beschwerden sind ein Schnupfen mit verstopfter oder laufender Nase, Niesen, Husten und Halsschmerzen. Manchmal geht eine Erkältung auch mit leichtem Fieber, Mattigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen einher.

    Gelegentlich werden Erkältung und Grippe verwechselt. Eine Grippe verursacht aber normalerweise viel stärkere Beschwerden. Sie wird von ganz anderen Virustypen verursacht und ist seltener als eine einfache Erkältung. Eine Grippe beginnt auch nicht allmählich, sondern meist sehr plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, Muskel- und Gliederschmerzen.

    Häufigkeit

    Erkältungen sind sehr häufig, insbesondere bei Kindern. Es ist keine Seltenheit, dass ein Kind sechs bis zehn Erkältungen pro Jahr aus der Schule, dem Hort oder Kindergarten mit nach Hause bringt. Erwachsene bekommen im Durchschnitt zwei bis vier Erkältungen pro Jahr, meist in der kalten Jahreszeit.

    Verlauf

    Oft beginnt eine Erkältung mit Kratzen im Hals oder Halsschmerzen, bald beginnt dann die Nase zu laufen und schwillt zu. Auch wenn man sich während einer Erkältung manchmal richtig krank fühlen kann, bekämpft das Immunsystem die Infektion normalerweise ohne Probleme von selbst.

    Meist ist das Schlimmste innerhalb von einer Woche überstanden. Bis die Symptome ganz verschwunden sind, kann es aber auch schon mal etwas länger dauern. Vor allem Husten kann hartnäckiger sein. Bis er komplett ausgestanden ist, dauert es bei Erwachsenen im Schnitt 18 Tage. Auch bei Kindern kann Husten mitunter drei Wochen lang anhalten.

    Folgen

    Eine Erkältung ist normalerweise harmlos und heilt ohne Folgen aus. Gelegentlich können sich aber nach der eigentlichen Infektion mit Viren später Bakterien in den Atemwegen ausbreiten. Die Bakterien können dann an unterschiedlichen Stellen stärkere Beschwerden auslösen, beispielsweise in den Nasennebenhöhlen. Wenn die Entzündung den Kehlkopf betrifft, ist Heiserkeit die Folge. Kleinkinder können auch einen sogenannten Pseudokrupp entwickeln. Er verursacht typischerweise einen „bellenden“ Husten, Pfeifgeräusche beim Einatmen und leichte Atemnot.

    Bei Babys, Säuglingen und Kleinkindern greift eine Erkältung manchmal auf das Ohr über und führt zu einer Mittelohrentzündung. Eine Bakterieninfektion im Rachen kann Halsschmerzen oder eine Mandelentzündung auslösen.

    Eine Infektion der oberen Atemwege führt nur sehr selten zu ernsthaften Komplikationen wie einer Lungenentzündung. Bei hohem Fieber, starken oder sich verstärkenden Symptomen, Schmerzen in der Brust, Luftnot oder Problemen beim Atmen ist es sinnvoll, ärztlichen Rat einzuholen. Das gilt besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, wie beispielsweise einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).

    Grafik: Darstellung der oberen und unteren Atemwege - wie im Text beschrieben Atemwege

    Vorbeugung

    Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Erkältungsviren. Das ist der Grund, warum man nach einer überstandenen Erkältung nicht vor der nächsten geschützt ist. Das Immunsystem muss jedes Mal neu lernen, die Erreger zu bekämpfen. Auch eine Impfung gegen Erkältung ist deshalb nicht in Aussicht.

    Die beste Maßnahme gegen Erkältungen ist, sich vor einer Ansteckung zu schützen. Erkältungsviren verbreiten sich über Tröpfchen: Beim Niesen oder Husten werden viele winzige virushaltige Tröpfchen in die Luft versprüht, die sich auch auf Türklinken, Computer-Tastaturen oder Haltegriffen in der U-Bahn ablagern können. Beim Anfassen gelangen die Viren an die Hände und von dort leicht weiter an Nase oder Mund. Wer es vermeidet, sich ins Gesicht zu fassen, kann sein Erkältungsrisiko deshalb verringern. Sich zusätzlich häufig mit normaler Seife die Hände zu waschen, ist ein sehr guter Schutz gegen Erkältungen.

    Erkältungsviren verbreiten sich auch über alles, was mit dem Mund oder der Nase eines erkälteten Menschen in Berührung kommt. Dazu gehören Tassen und Gläser, aus denen eine erkrankte Person getrunken hat, und erst recht gebrauchte Taschentücher. Daher ist es wichtig, benutzte Taschentücher nicht herumliegen zu lassen, sondern sie nach Gebrauch zu entsorgen.

    Manchmal wird Vitamin C oder Echinacea (Präparate mit Extrakten aus Sonnenhut) zur Vorbeugung von Erkältungen empfohlen. Manche beginnen bereits ein paar Wochen vor der Erkältungssaison damit, diese Mittel einzunehmen. Ihre schützende Wirkung ist aber sehr begrenzt.

    Behandlung

    Die Vielzahl der Erkältungsviren ist auch der Grund, weshalb es bisher kein Medikament gibt, das sie gezielt bekämpfen und die Erkrankungsdauer spürbar verkürzen kann. Allerdings gibt es eine Reihe von Mitteln, die einige der Beschwerden etwas lindern können. Dazu gehören Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie abschwellende Nasensprays zum kurzfristigen Einsatz.

    Antibiotika helfen normalerweise nicht gegen Erkältungen und sollten wegen möglicher Nebenwirkungen nur bei Komplikationen eingesetzt werden. Präparate mit Zink, Vitamin C oder Echinacea-Extrakten werden oft auch zur Behandlung einer Erkältung empfohlen. Eine zuverlässige Beurteilung der Vor- und Nachteile dieser Mittel ist zurzeit nicht möglich, da teilweise nur wenige Studiendaten vorliegen oder die Studien widersprüchliche Ergebnisse zeigen. Pflanzliche Arzneimittel wie bestimmte Extrakte aus Pelargonienwurzel, Primelwurzel, Thymian, Eukalyptus oder Efeublättern können möglicherweise den Husten etwas lindern.

    Quellen

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    Was Studien sagen: Hält Vitamin C gesund?

    Täglich vorbeugend Vitamin C einzunehmen, kann die meisten Menschen nicht vor Erkältungen schützen. Es verkürzt lediglich die Dauer der Beschwerden geringfügig. Erst mit der Einnahme zu beginnen, wenn der Schnupfen schon da ist, hat keine Auswirkungen auf die Erkältung.

    Eine bestimmte Menge an Vitamin C ist für die Gesundheit unentbehrlich. Die meisten Menschen nehmen aber schon mit der täglichen Nahrung völlig ausreichende Mengen auf. Vitamin C (Ascorbinsäure) ist zum Beispiel in Früchten und Gemüse enthalten, speziell in Zitrusfrüchten und Beeren. Durch Vitamin-C-Mangel verursachte Erkrankungen wie der Skorbut kommen in Deutschland heute praktisch nicht mehr vor.

    Trotzdem schlucken viele Menschen täglich Vitamin-C-Präparate, um damit einer Reihe von Krankheiten vorzubeugen, insbesondere Erkältungen. Manche dieser Präparate enthalten mehr als ein Gramm Vitamin C und damit mehr als das Zehnfache der empfohlenen Tagesdosis. Da der Körper Vitamin C nicht speichern kann, landet der Überschuss normalerweise innerhalb weniger Stunden mit dem Urin in der Toilette. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält eine tägliche Aufnahme von 100 Milligramm mit der Nahrung für ausreichend.

    Eine Wissenschaftlergruppe des internationalen Forschungsnetzwerks Cochrane Collaboration ist der Frage nachgegangen, ob die Einnahme großer Mengen Vitamin C vor Erkältungen schützt oder sie lindern kann. Dazu haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kontrollierte Studien ausgewertet, in denen Vitamin C mit einem Präparat ohne Wirkstoff (Placebo) verglichen wurde.

    In 29 Studien, an denen insgesamt gut 11.000 Erwachsene und Kinder teilgenommen hatten, wurde untersucht, ob die regelmäßige Einnahme von mindestens 200 mg Vitamin C vor Erkältungen schützt. In den meisten Studien wurde eine Dosis von 1000 Milligramm und mehr Vitamin C pro Tag getestet. Manche Teilnehmenden nahmen das Vitamin C über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

    Studienergebnisse

    Die Studien zeigten, dass eine längerfristige tägliche Einnahme zwar nicht die Erkältung verhinderte, aber die Erkältungsdauer um etwa 10 Prozent verkürzte. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Erkältung statt zehn Tage nur neun Tage dauert. Zudem konnte die dauerhafte Vitamin-C-Einnahme die Erkältungsbeschwerden etwas lindern. Bei Männern und Frauen, die erst mit Beginn ihrer Erkältung anfingen, Vitamin C zu nehmen, verkürzte sich die Erkrankungsdauer nicht.

    Einige Studien untersuchten die vorbeugende Wirkung von Vitamin C bei Menschen, die kurzzeitig einer sehr starken körperlichen Belastung durch Sport, oft in Verbindung mit Kälte, ausgesetzt waren. Dazu gehörten zum Beispiel Marathonläufer und Soldaten, die Winterübungen im Gebirge machten. In den Studien begannen die Teilnehmenden zwei bis drei Wochen vor der sehr starken Belastung damit, vorbeugend Vitamin C zu nehmen. Dadurch konnte etwa die Hälfte aller Erkältungen verhindert werden.

    In sehr hohen Dosierungen kann die regelmäßige Einnahme von Vitamin C manchmal Durchfall auslösen. In den Studien berichteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Vitamin C einnahmen, allerdings nicht häufiger von Nebenwirkungen als Teilnehmende, die ein Placebo anwendeten.

    Quellen

    Domke A, Großklaus R, Niemann B, Przyrembel H, Richter K, Schmidt E et al (Ed). Verwendung von Vitaminen in Lebensmitteln - Toxikologische und ernährungsphysiologische Aspekte. Berlin: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR); 2004.

    Hemilä H, Chalker E. Vitamin C for preventing and treating the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2013; (1): CD000980.

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    Was Studien sagen: Antibiotika nehmen oder nicht?

    Bei einer einfachen Erkältung sind Antibiotika nicht sinnvoll: Sie können weder den Schnupfen lindern, noch die Krankheitsdauer verkürzen, führen aber oft zu verschiedenen Nebenwirkungen.

    Eine einfache Erkältung mit Symptomen wie Husten, Schnupfen und manchmal leichtem Fieber wird normalerweise durch Viren verursacht. Fast immer heilt sie innerhalb von zwei Wochen von selbst aus. Oft tritt eine Besserung schon nach einigen Tagen ein.

    Da Antibiotika nur Bakterien abtöten können, aber nicht gegen Viren wirken, können sie gegen eine Erkältung normalerweise nichts ausrichten. Manchmal kommt es jedoch zu einer Folgeinfektion mit Bakterien. Ein möglicher Nutzen von Antibiotika wäre, wenn sie solche Zweitinfektionen verhindern. Da Erkältungen aber fast immer ohne Probleme von selbst ausheilen und Antibiotika häufig Nebenwirkungen haben, müssen die Vor- und Nachteile ihrer Anwendung gut abgewogen werden.

    Um die Vor- und Nachteile einer Antibiotika-Behandlung bei einfachen Erkältungen abschätzen zu können, haben Wissenschaftler des internationalen Forschungsnetzwerks Cochrane Collaboration gezielt nach Studien hierzu gesucht. Sie fanden insgesamt elf Studien, an denen in der Regel ansonsten gesunde Kinder, Jugendliche oder Erwachsene teilgenommen hatten.

    Schlechte Bilanz für Antibiotika gegen einfache Erkältungen

    Die Studien zeigten, dass Antibiotika gegen einfache Erkältungen nichts nützen: Unabhängig davon, ob die Erkrankten Antibiotika nahmen oder nicht, hielten die Erkältungsbeschwerden ähnlich lange an. Allerdings traten bei etwa einer von 10 Personen, die Antibiotika nahmen, Nebenwirkungen auf. Dabei handelte es sich gewöhnlich um Durchfall, Übelkeit und andere Magen-Darm-Beschwerden. Andere häufige Nebenwirkungen von Antibiotika sind Hautausschläge und bei Frauen Scheidenentzündungen.

    Die Studienergebnisse sprechen gegen einen breiten Einsatz von Antibiotika bei einfachen Erkältungen. Antibiotika sollten also erst dann erwogen werden, wenn durch eine Folgeinfektion mit Bakterien Komplikationen auftreten. Diese sind aber sehr selten.

    Es gibt noch einen anderen guten Grund, Antibiotika nur mit Bedacht einzusetzen: Ihr übermäßiger Einsatz gegen harmlose Krankheiten führt dazu, dass Bakterien mit der Zeit unempfindlich (resistent) gegenüber Antibiotika werden. Bei ernsthafteren Infektionen wirken die Mittel dann unter Umständen nicht mehr.

    Quellen

    Kenealy T, Arroll B. Antibiotics for the common cold and acute purulent rhinitis. Cochrane Database Syst Rev 2013; (6): CD000247.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
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    Mehr Wissen: Was ist ein Pseudokrupp?

    Wenn sich bei erkälteten Kleinkindern auch der Kehlkopf entzündet, spricht man von einem Pseudokrupp. Typische Anzeichen sind ein bellender Husten, Pfeifgeräusche beim Einatmen und eine leichte Atemnot. Meist verschwinden die Beschwerden von selbst. Tun sie das nicht oder verstärkt sich die Atemnot, helfen Medikamente wie Kortison.

    Ein Pseudokrupp tritt oft in der kalten Jahreszeit auf. Am häufigsten entzündet sich der Kehlkopf bei Kindern im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren: Etwa 3 von 100 Kindern dieser Altersgruppe bekommen pro Jahr einen Pseudokrupp. Erwachsene erkranken nur sehr selten.

    Der Name „Pseudokrupp“ beschreibt zum einen eine Schwellung der Schleimhäute in den oberen Atemwegen (Krupp). Zum anderen drückt das Wort aus, dass es kein „echter Krupp“ ist. So wird nämlich die bakterielle Infektionskrankheit Diphtherie bezeichnet. Statt Pseudokrupp benutzen Fachleute auch den Begriff „Laryngitis subglottica“. Übersetzt heißt das: Kehlkopfentzündung unterhalb der Stimmlippen.

    Wenn sich bei erkälteten Kleinkindern auch der Kehlkopf entzündet, spricht man von einem Pseudokrupp. Typische Anzeichen sind ein bellender Husten, Pfeifgeräusche beim Einatmen und eine leichte Atemnot. Meist verschwinden die Beschwerden von selbst. Tun sie das nicht oder verstärkt sich die Atemnot, helfen Medikamente wie Kortison.

    Ein Pseudokrupp tritt oft in der kalten Jahreszeit auf. Am häufigsten entzündet sich der Kehlkopf bei Kindern im Alter zwischen sechs Monaten und drei Jahren: Etwa 3 von 100 Kindern dieser Altersgruppe bekommen pro Jahr einen Pseudokrupp. Erwachsene erkranken nur sehr selten.

    Der Name „Pseudokrupp“ beschreibt zum einen eine Schwellung der Schleimhäute in den oberen Atemwegen (Krupp). Zum anderen drückt das Wort aus, dass es kein „echter Krupp“ ist. So wird nämlich die bakterielle Infektionskrankheit Diphtherie bezeichnet. Statt Pseudokrupp benutzen Fachleute auch den Begriff „Laryngitis subglottica“. Übersetzt heißt das: Kehlkopfentzündung unterhalb der Stimmlippen.

    Wie macht sich ein Pseudokrupp bemerkbar?

    Oft hat ein Kind zunächst eine Erkältung mit Schnupfen und leichtem Fieber. Nach einigen Tagen kann es dann zu den typischen Pseudokrupp-Symptomen kommen – meist plötzlich in der Nacht:

    • „bellender“ Husten
    • pfeifende Geräusche beim Einatmen
    • heisere Stimme

    Weil die Schwellung den Kehlkopf einengt, atmen die Kinder schneller und holen tiefer Luft. Sie haben zwar meist nur leichte Atemnot, sind aber oft verängstigt und weinen. Dies kann die Atemnot verstärken.

    Bei starker Atemnot: Notarzt rufen

    Bei ausgeprägter Atemnot ist es wichtig, sofort die 112 anzurufen und notärztliche Hilfe anzufordern. Ein typisches Warnzeichen ist, wenn sich die Haut zwischen den Rippen mit jedem Atemzug sichtbar nach innen zieht. Selten ist die Atemnot sogar so stark, dass die Kinder blau anlaufen. Oder sie sind so erschöpft, dass sie abwesend und teilnahmslos wirken.

    Die Ursache für solche Komplikationen kann zum Beispiel sein, dass auch die Luftröhre entzündet und eingeengt ist (sogenannte stenosierende Laryngotracheitis). Oder es steckt eine eitrige Entzündung des Kehldeckels (Epiglottitis) dahinter.

    Was kann man selber tun?

    Wichtig ist, als Mutter oder Vater möglichst ruhig zu bleiben, für das Kind da zu sein und es zu beruhigen. Denn Angst kann die Atemnot verstärken.

    Die meisten Kinder haben nur leichte Beschwerden, die innerhalb von zwei Tagen von selbst abklingen. Eine Behandlung mit Medikamenten ist nicht nötig. Oft wird dazu geraten, viel zu lüften: Frische, kühle und feuchte Luft soll die Symptome lindern. Es ist allerdings nicht durch Studien belegt, dass das tatsächlich hilft.

    Wie wird ein Pseudokrupp behandelt?

    Wenn die Beschwerden das Kind sehr beeinträchtigen oder sich nicht bessern, ist eine ärztliche Behandlung notwendig, bei starker Atemnot auch im Krankenhaus.

    In der Regel bekommt das Kind dann für eine kurze Zeit kortisonhaltige Medikamente – zum Beispiel als Zäpfchen oder Tablette, selten auch als Spritze oder Spray. Die Medikamente wirken entzündungshemmend und bewirken, dass die Schleimhäute abschwellen. Dass die Medikamente bei Pseudokrupp helfen, haben mehrere Studien gezeigt: Kindern, die kortisonhaltige Mittel bekommen hatten, ging es nach 6 und auch nach 12 Stunden besser als Kindern, die zum Vergleich ein Scheinmedikament (Placebo) erhalten hatten. Nebenwirkungen traten bei der kurzen, zum Teil nur einmaligen Anwendung kaum auf. Allerdings hat die Behandlung mit kortisonhaltigen Präparaten einen Nachteil: Die Medikamente wirken erst nach einigen Stunden.

    Wenn bei schwerer Atemnot schnelle Hilfe nötig ist, wird Adrenalin über einen Vernebler verabreicht. Der Wirkstoff Adrenalin sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße in der Schleimhaut zusammenziehen – dadurch geht die Schwellung meist innerhalb einer halben Stunde zurück. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel Herzrasen und Blutdruckanstieg.

    Zusätzlich zur Behandlung mit Medikamenten erhalten Kinder mit starker Atemnot in der Regel Sauerstoff über eine Nasenmaske.

    Quellen

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    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen lindern

    Es gibt keine Behandlung, die direkt gegen Erkältungsviren wirkt. Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie Nasensprays können aber die Beschwerden etwas lindern. Viele andere Therapien sind nicht gut untersucht oder haben keinen nachgewiesenen Nutzen.

    Erkältungen sind verbreitet: Erwachsene haben im Durchschnitt zwei- bis viermal im Jahr damit zu tun, Kinder im Schnitt sogar sechs- bis achtmal. Der Grund ist, dass Erkältungen durch sehr viele verschiedene Viren verursacht werden können. Daher schützt eine Infektion mit einem Virustyp auch nicht vor der nächsten Ansteckung.

    Erkältungen heilen normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst aus. Eine Einnahme von Medikamenten ist nicht nötig. Die Symptome wie Schnupfen mit laufender oder verstopfter Nase, Husten und Kopfschmerzen sind jedoch lästig. Bislang gibt es keine Behandlung, die eine Erkältung verkürzen kann. Antibiotika helfen bei einfachen Erkältungen nicht, da sie nur gegen Bakterien wirken. Sie sollten auch wegen der möglichen Nebenwirkungen nur eingesetzt werden, wenn es durch eine zusätzliche bakterielle Infektion zu Komplikationen kommt.

    Es gibt keine Behandlung, die direkt gegen Erkältungsviren wirkt. Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol sowie Nasensprays können aber die Beschwerden etwas lindern. Viele andere Therapien sind nicht gut untersucht oder haben keinen nachgewiesenen Nutzen.

    Erkältungen sind verbreitet: Erwachsene haben im Durchschnitt zwei- bis viermal im Jahr damit zu tun, Kinder im Schnitt sogar sechs- bis achtmal. Der Grund ist, dass Erkältungen durch sehr viele verschiedene Viren verursacht werden können. Daher schützt eine Infektion mit einem Virustyp auch nicht vor der nächsten Ansteckung.

    Erkältungen heilen normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst aus. Eine Einnahme von Medikamenten ist nicht nötig. Die Symptome wie Schnupfen mit laufender oder verstopfter Nase, Husten und Kopfschmerzen sind jedoch lästig. Bislang gibt es keine Behandlung, die eine Erkältung verkürzen kann. Antibiotika helfen bei einfachen Erkältungen nicht, da sie nur gegen Bakterien wirken. Sie sollten auch wegen der möglichen Nebenwirkungen nur eingesetzt werden, wenn es durch eine zusätzliche bakterielle Infektion zu Komplikationen kommt.

    Schmerzmittel

    Schmerzmittel wie ASS, Ibuprofen und Paracetamol können erkältungsbedingte Schmerzen wie zum Beispiel Kopf-, Glieder- und Ohrenschmerzen lindern. Gegen Husten und Schnupfen helfen sie nicht. Diese Schmerzmittel haben zudem eine fiebersenkende Wirkung.

    Paracetamol bietet sich vor allem bei Kindern als Mittel der Wahl an, da es besser verträglich ist als zum Beispiel ASS und Ibuprofen. Für Kinder und Jugendliche kommt ASS bei fieberhaften Erkrankungen ohnehin nicht infrage, weil es bei ihnen eine seltene, aber gefährliche Nebenwirkung haben kann (Reye-Syndrom).

    Nasensprays

    Abschwellende Nasensprays oder -tropfen (Dekongestiva) können eine laufende oder verstopfte Nase lindern und das Atmen erleichtern. Allerdings wird davon abgeraten, die Sprays oder Tropfen länger als eine Woche durchgehend anzuwenden, da sie sonst einen gegenteiligen Effekt haben können: Es kommt zu einem Dauerschnupfen. Das heißt, bereits wenige Stunden nach der Anwendung schwillt die Schleimhaut der Nase wieder an. Dieser Effekt wird umso stärker, je häufiger man die Mittel einsetzt. Es gibt verschiedene abschwellende Mittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Sie können Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe und Schlafstörungen verursachen.

    Vitamin C

    Vitamin C ist für die Gesundheit unentbehrlich. Ein Vitamin-C-Mangel ist in Deutschland jedoch sehr selten. Die meisten Menschen nehmen durch die tägliche Nahrung ausreichend Vitamin C auf. Trotzdem wird damit geworben, dass die zusätzliche Einnahme großer Mengen Vitamin C helfen soll, Erkältungssymptome zu lindern. Studien zeigen jedoch, dass Vitamin-C-Präparate keinen Einfluss auf die Beschwerden und die Dauer einer Erkältung haben, wenn sie zu Beginn der Erkältung eingenommen werden.

    Pflanzliche Arzneimittel

    Es gibt eine Vielzahl pflanzlicher Arzneimittel, die bei Erkältungen Linderung versprechen. Allerdings gibt es kaum verlässliche Studien zum Nutzen dieser Mittel. Die Ergebnisse einiger Studien weisen auf eine allenfalls leicht hustenstillende Wirkung von speziellen Extrakten aus Efeu, Eukalyptus, Primelwurzel, Pelargonienwurzel und Thymian hin.

    Auch Präparate mit Extrakten aus Sonnenhut (Echinacea) werden häufig gegen Erkältungen angeboten. Sie sollen die Abwehrkräfte stärken. Die bisherigen Studien zeigen aber keine eindeutigen Ergebnisse.

    Inhalation von Wasserdampf und viel trinken

    Das Einatmen von Wasserdampf mit oder ohne Zusätzen wie Kamille oder Pfefferminzöl empfinden viele Menschen als angenehm, da Wärme und Feuchtigkeit kurzfristig die Nasenschleimhäute beruhigen können. Inhalieren hat aber keine eindeutige Wirkung auf Erkältungssymptome.

    Häufig wird Erkälteten auch geraten, besonders viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Es gibt aber keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass es hilft, wenn man viel trinkt. Es gibt also keinen Grund, sich bei einer Erkältung dazu zu zwingen, mehr zu trinken, als man möchte. Heißen Tee oder heiße Milch zu trinken, wird aber oft als wohltuend und wärmend empfunden.

    Antibiotika

    Viele Menschen glauben, dass Antibiotika allgemein gegen Infektionen wirken. Tatsächlich können sie aber nur Infektionen bekämpfen, die durch Bakterien verursacht werden. Gegen Viren sind sie machtlos und können daher auch gegen Erkältungen nichts ausrichten. Studien bestätigen, dass Antibiotika die Dauer einer einfachen Erkältung nicht verkürzen. Allerdings haben sie häufig Nebenwirkungen: Etwa eine von 10 Personen muss mit Nebenwirkungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Hautausschlägen rechnen. Bei Frauen können Antibiotika die Scheidenflora verändern und deshalb Scheidenentzündungen fördern.

    Anders sieht es aus, wenn sich im Gefolge einer Erkältung Bakterien in den Atemwegen ausgebreitet haben und dort zu einer Entzündung führen. Dann kann eine Behandlung mit Antibiotika infrage kommen.

    Anzeichen für eine bakterielle Entzündung können sein:

    • über mehrere Tage grünlich verfärbter Nasenschleim oder Auswurf,
    • anhaltend starke Halsschmerzen und eitrige Gaumenmandeln,
    • hartnäckig verstopfte Nase und starke Kopfschmerzen im Bereich der Stirnhöhle,
    • Fieber, Brustschmerzen und Probleme beim Luftholen.

    Solche Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden. Bei leichteren bakteriellen Infektionen besteht auch die Möglichkeit, dass die Ärztin oder der Arzt ein Antibiotika-Rezept auf Vorrat für den Fall ausstellt, dass sich die Beschwerden nach ein paar Tagen immer noch nicht gebessert haben. Man löst das Rezept dann erst einmal nicht ein und wartet ab, ob die Beschwerden von selbst abklingen.

    Quellen

    Choi IK, Lee HK, Ji YJ, Hwang IH, Kim SY. A Comparison of the Efficacy and Safety of Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drugs versus Acetaminophen in Symptom Relief for the Common Cold: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trial Studies. Korean J Fam Med 2013; 34(4): 241-249.

    De Sutter AI, van Driel ML, Kumar AA, Lesslar O, Skrt A. Oral antihistamine-decongestant-analgesic combinations for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2012; (2): CD004976.

    Deckx L, De Sutter AIM, Guo L, Mir NA, van Driel ML. Nasal decongestants in monotherapy for the common cold. Cochrane Database Syst Rev 2016; (10): CD009612.

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