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Meniskusriss und Meniskusschaden

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    Meniskusrisse zählen zu den häufigsten Knieverletzungen im Sport, vor allem bei Ballsportarten wie Fußball. Der Meniskus kann reißen, wenn das Knie unter starker Belastung verdreht wird. Meniskusrisse durch akute Verletzungen werden meist operiert, mitunter konservativ behandelt etwa mit Bandagen.

    Einleitung

    Meniskusrisse gehören zu den häufigsten Knieverletzungen im Sport, vor allem bei Ballsportarten wie Fußball. Der Meniskus kann reißen, wenn das Knie unter starker Belastung verdreht wird. Meniskusrisse als Folge akuter Verletzungen („traumatische“ Meniskusrisse) treten vor allem bei jüngeren Menschen auf. Sie werden meist operiert, können manchmal aber auch konservativ mit Kräftigungsübungen, Schmerzmitteln und Bandagen behandelt werden. Welche Behandlung sich eignet, hängt von der Größe und Art des Risses sowie den Beschwerden ab.

    Wichtig zu wissen: Bei verschleißbedingten (degenerativen) Meniskusrissen ist eine Operation meist nicht sinnvoll. Sie treten bei vielen Menschen im Laufe des Lebens auf, die meisten bemerken sie aber gar nicht. Besonders häufig sind verschleißbedingte Meniskusschäden bei Menschen mit Kniearthrose. Hier ist es entscheidend, das Knie regelmäßig zu trainieren und die Kniearthrose gut zu behandeln.

    Symptome

    Akute, verletzungsbedingte Meniskusrisse äußern sich durch Schmerzen vor allem bei Dreh-und Beugebewegungen des Knies. Zudem kann das Knie anschwellen. Manche Menschen nehmen ein Knall- oder Knackgeräusch wahr, wenn der Meniskus reißt. Welche Beschwerden entstehen, hängt von der Form und Größe des Meniskusrisses ab.

    Kleinere Meniskusrisse machen sich nicht immer sofort bemerkbar. Oft entwickeln sich die Schmerzen erst nach einigen Stunden oder Tagen. Manche Menschen merken erst nach ein paar Wochen, dass ihr Knie verletzt ist. Sie spüren dann eine unrunde Bewegung beim Beugen und Strecken des Knies.

    Größere Meniskusrisse sind oft schmerzhafter und lassen das Knie anschwellen. Zudem können sie Kniebewegungen stören oder einschränken – als ob das Knie „klemmt“. Wenn ein Teil des Meniskus abreißt, kann er das Knie blockieren. Dann lässt es sich nicht mehr vollständig durchstrecken.

    Altersbedingte Veränderungen oder Risse an den Menisken verursachen nur selten Beschwerden. So haben etwa 20 % der Menschen über 40 Jahre Meniskusrisse oder -schäden, die zwar bei Untersuchungen gesehen werden können, aber keine Beschwerden auslösen. Noch häufiger sind abgenutzte Menisken bei Menschen mit Kniearthrose: Etwa 60 % der Menschen mit im Röntgenbild sichtbarer Kniearthrose haben Meniskusveränderungen oder -risse.

    Altersbedingte (degenerative) Meniskusschäden sind nur selten die Ursache für Knieschmerzen. Eine Meniskusoperation ist bei degenerativen Meniskusschäden deshalb meist nicht sinnvoll.

    Ursachen

    Die Menisken sind zwei halbmondförmige Knorpelscheiben zwischen dem Unter- und Oberschenkelknochen. Der Innenmeniskus befindet sich auf der Innenseite und der Außenmeniskus auf der Außenseite des Knies. Beide Menisken stabilisieren die Bewegungen des Kniegelenks, verteilen den Druck und dämpfen Stöße ab. Zudem schmieren sie den Gelenkknorpel und versorgen ihn mit Nährstoffen.

    Die Menisken sind mit der Gelenkfläche des Unterschenkelknochens (Schienbeins) und der Gelenkkapsel verwachsen, der Innenmeniskus zudem mit dem Innenband. Dadurch ist er weniger beweglich und etwas anfälliger für Risse als der Außenmeniskus.

    Weil die Menisken aus Knorpel bestehen, werden sie manchmal mit dem Gelenkknorpel verwechselt. Der Gelenkknorpel bedeckt die Gelenkflächen von Ober- und Unterschenkel sowie die Innenseite der Kniescheibe. Die Menisken liegen dagegen zwischen den Gelenkflächen und schützen den Gelenkknorpel.

     

    Grafik: Gesunder Meniskus (Ansicht: links Querschnitt rechtes Knie von oben, rechts seitlich) Gesunder Meniskus (Ansicht: links Querschnitt rechtes Knie von oben, rechts seitlich)

     

    Akute Meniskusrisse können entstehen, wenn das Knie im gebeugten Zustand verdreht wird – vor allem, wenn der Fuß dabei flach auf dem Boden steht. Die Kräfte, die auf den Meniskus wirken, können dann so hoch sein, dass Teile des Meniskus einreißen.

    Meniskusrisse können an verschiedenen Stellen auftreten und sich in ihrer Größe und Form unterscheiden. Die folgende Grafik zeigt einige typische Beispiele für verschiedene Arten von Meniskusrissen.

     

    Grafik: Verschiedene Arten von Meniskusrissen (Querschnitte von oben – bis auf rechts unten: Ansicht von der Seite) Verschiedene Arten von Meniskusrissen (Querschnitte von oben – bis auf rechts unten: Ansicht von der Seite)

    Risikofaktoren

    Akute Meniskusrisse treten häufig bei Sportarten auf, bei denen aus schnellem Lauf abgebremst und dabei die Richtung gewechselt wird. Dazu gehören zum Beispiel Fußball, Handball, Tennis und Basketball. Menschen, denen nach einer Verletzung das vordere Kreuzband fehlt, haben instabilere Knie und deshalb ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Meniskusschäden.

    Verschleißbedingte Meniskusschäden werden durch Berufe begünstigt, in denen man sich häufig bücken oder hinknien muss. Auch wer starkes Übergewicht hat oder sehr viel Treppen steigen muss, hat ein erhöhtes Risiko. Außerdem sind verschleißbedingte Meniskusschäden bei Männern häufiger als bei Frauen.

    Häufigkeit

    Wie oft es in Deutschland zu akuten, verletzungsbedingten Meniskusrissen kommt, ist nicht genau bekannt. Nach Schätzungen verletzen sich jährlich etwa eine von 1000 Personen an den Menisken. Altersbedingte, also normale und nicht behandlungsbedürftige Veränderungen an den Menisken sind dagegen weit verbreitet.

    Verlauf

    Wie lange es dauert, bis die Beschwerden eines verletzungsbedingten Meniskusrisses zurückgehen und sich das Knie wieder normal bewegen lässt, hängt von der Größe und Art des Risses ab. Außerdem davon, ob zum Beispiel auch Bänder im Knie verletzt wurden. Andere wichtige Faktoren sind die Art der Behandlung und die körperlichen Voraussetzungen.

    Nach einer Entfernung der beschädigten Meniskusteile dauert es ungefähr sechs Wochen, bis es zum Beispiel wieder möglich ist, längere Strecken zu wandern und zu joggen. Viele Menschen brauchen aber ein paar Monate, bis sie sich wieder bei allen Aktivitäten wohl und sicher fühlen. Wenn der Meniskus genäht wird, ist eine längere Rehabilitation nötig. Dann dauert es etwa 4 bis 6 Monate, bis die meisten Aktivitäten wieder möglich sind.

    Manche Beschwerden wie etwa leichte Schmerzen beim Treppenlaufen, Hocken oder Knien können trotz Operation bestehen bleiben.

    Folgen

    Akute Meniskusschäden können stark schmerzen, die Beweglichkeit des Knies einschränken und zu Schwellungen führen, wenn sie nicht behandelt werden. Langfristig erhöhen Meniskusrisse das Risiko, eine Kniearthrose zu entwickeln. Das Risiko für eine Kniearthrose ist auch dann erhöht, wenn beschädigte Meniskusteile operativ entfernt wurden.

    Diagnose

    Um einen Meniskusriss festzustellen, fragt die Ärztin oder der Arzt, wie es zu der Verletzung kam und welche Beschwerden bestehen. Bei der anschließenden Untersuchung wird das Knie abgetastet, um zu prüfen, wo es schmerzempfindlich ist oder sich Teile des Meniskus vorwölben.

    Bei weiteren Untersuchungen wird das Knie dann gebeugt und gedreht. Dabei wird Druck auf die verschiedenen Bereiche der Menisken ausgeübt, die bei einer Verletzung Schmerzen auslösen können. Beim Strecken des gebeugten Beins ist manchmal ein Schnappen spürbar, das auf gelöste Meniskusteile hinweisen kann.

    Mit einer Magnetresonanztomografie (MRT) lässt sich der Meniskus sichtbar machen. Sinnvoll ist ein MRT,

    • wenn ein Verdacht auf andere Knieverletzungen besteht oder
    • der Meniskus operiert werden soll.

    Eine Ultraschalluntersuchung kann nur die äußeren Teile des Meniskus darstellen. Röntgenuntersuchungen sind bei Meniskusschäden nicht aussagekräftig. Sie können aber sinnvoll sein, wenn auch der Verdacht auf eine Knochenverletzung besteht.

    Behandlung

    Bei einem Meniskusriss wird das Knie zunächst ruhiggestellt, bis die akuten Schmerzen und die Schwellung zurückgehen. Das Bein hochzulegen und das Knie an den ersten Tagen nach der Verletzung zu kühlen, hilft gegen die Schwellung. Kniebelastende Haltungen wie Hocken, Knien sowie Dreh- und größere Beugebewegungen werden am besten vermieden, bis die Beschwerden nachlassen.

    Meniskusrisse, die nicht zu Einklemmungen oder Blockaden im Knie führen, können manchmal erfolgreich konservativ – das heißt ohne Operation – behandelt werden. Dies gilt auch für manche frischen Meniskusverletzungen, die eine schmerzhafte, aber nur vorübergehende Entzündung auslösen. Zu den konservativen Behandlungsmöglichkeiten gehören:

    • entzündungshemmende Schmerzmittel wie zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen
    • Kniebandagen
    • Gewichtsabnahme (bei starkem Übergewicht)
    • Übungen zur Kräftigung der Muskeln und zur Verbesserung der Stabilität, Beweglichkeit und Koordination

    Meniskusrisse werden in der Regel operiert, wenn

    • sich das Knie nicht mehr vollständig durchstrecken lässt (zum Beispiel bei einem Korbhenkelriss),
    • die Beschwerden stark und häufig sind,
    • zu befürchten ist, dass der Meniskusschaden Folgen wie zum Beispiel eine Kniearthrose haben könnte,
    • auch andere Teile des Knies wie etwa die Kreuzbänder verletzt wurden.

    Bei der Operation werden die beschädigten Teile des Meniskus durch eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) entfernt. Ausgefranste Meniskusteile werden weggeschnitten, um die Oberfläche des Meniskus zu glätten. Dabei wird versucht, möglichst viel Meniskus zu erhalten. Die Entfernung der beschädigten Meniskusteile wird als Teilresektion oder Meniskusglättung bezeichnet.

    Manche Meniskusrisse können auch genäht werden. Dann spricht man von einer Meniskusnaht oder -refixation. Diese Methode soll das Risiko für spätere Knie- und Arthrosebeschwerden senken. Meniskusnähte müssen allerdings häufiger nachoperiert werden, weil die Naht nicht immer hält. Auch die Rehabilitation dauert deutlich länger. Da es bislang nur wenige aussagekräftige Studien zu den Vor- und Nachteilen von Meniskusnähten gibt, sind sie umstritten.

    Rehabilitation

    Eine gut trainierte Muskulatur ist die wichtigste Voraussetzung für ein gut funktionierendes Knie. Nach einer Operation ist deshalb eine Rehabilitation sinnvoll. Dabei lernt man, zunächst unter physiotherapeutischer Anleitung, die Muskulatur im Alltag selbst zu trainieren. Im Idealfall stimmen die Ärzte und Physiotherapeuten vorher einen individuellen Behandlungsplan ab.

    Nach einer Teilentfernung des Meniskus dauert es etwa eine Woche, bis man wieder normal gehen kann und etwa sechs Wochen, bis Sport möglich ist.

    Wenn der Meniskus genäht wurde, darf das operierte Bein in der Regel erst nach sechs Wochen wieder belastet werden, da die Meniskusnaht in dieser Zeit leicht reißen kann. Nach einer Naht ist Joggen in der Regel nach vier Monaten möglich, Ballsportarten nach etwa sechs Monaten.

    Weitere Informationen

    Die Hausarztpraxis ist meist die erste Anlaufstelle, wenn man krank ist oder bei einem Gesundheitsproblem ärztlichen Rat braucht. Wir informieren darüber, wie man die richtige Praxis findet, wie man sich am besten auf den Arztbesuch vorbereitet und was dabei wichtig ist.

    Quellen

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    Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). S2k-Leitlinie Meniskuserkrankung. AWMF-Registernr.: 033-006. 07.2015.

    Englund M, Guermazi A, Gale D, Hunter DJ, Aliabadi P, Clancy M et al. Incidental meniscal findings on knee MRI in middle-aged and elderly persons. N Engl J Med 2008; 359(11): 1108-1115.

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    Pihl K, Roos EM, Nissen N, Jørgensen U, Schjerning J, Thorlund JB. Over-optimistic patient expectations of recovery and leisure activities after arthroscopic meniscus surgery. Acta Orthop 2016; 87(6): 615-621.

    Skou ST, Pihl K, Nissen N, Jørgensen U, Thorlund JB. Patient-reported symptoms and changes up to 1 year after meniscal surgery. Acta Orthop 2018; 89(3): 336-344.

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    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Wie wird ein Meniskusriss behandelt?

    Welche Behandlung sich bei einem akuten Meniskusriss eignet, hängt von seiner Form, Größe, Stelle und den Beschwerden ab. Manche Risse lassen sich reparieren, bei anderen müssen die beschädigten Teile entfernt werden. Manchmal reicht auch eine konservative Behandlung aus. Bei den meisten verschleißbedingten Meniskusrissen hilft eine Operation nicht.

    Meniskusrisse gehören zu den häufigsten Knieverletzungen. Sie treten oft bei Sportarten wie Fußball, Tennis oder Handball auf, bei denen das Knie zum Beispiel beim schnellen Stoppen verdreht wird. Solche akuten, verletzungsbedingten Meniskusrisse werden auch traumatische Meniskusrisse genannt. Meist treten sie bei jüngeren Menschen unter 40 Jahren auf.

    Dagegen werden verschleißbedingte (degenerative) Meniskusschäden zum Beispiel durch Berufe begünstigt, in denen man sich häufig bücken oder hinknien muss. Auch starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor. Degenerative Meniskusrisse sind vor allem bei Menschen über 40 Jahre verbreitet.

    Akute Meniskusrisse können zu Schmerzen, Schwellungen und einem „unrunden“, nicht mehr flüssigen Bewegungsgefühl im Knie führen. Bei größeren Rissen können sich Teile des Meniskus ablösen und das Knie blockieren. Dann lässt es sich nicht mehr vollständig strecken.

    Welche Behandlung sich bei einem akuten Meniskusriss eignet, hängt von seiner Form, Größe, Stelle und den Beschwerden ab. Manche Risse lassen sich reparieren, bei anderen müssen die beschädigten Teile entfernt werden. Manchmal reicht auch eine konservative Behandlung aus. Bei den meisten verschleißbedingten Meniskusrissen hilft eine Operation nicht.

    Meniskusrisse gehören zu den häufigsten Knieverletzungen. Sie treten oft bei Sportarten wie Fußball, Tennis oder Handball auf, bei denen das Knie zum Beispiel beim schnellen Stoppen verdreht wird. Solche akuten, verletzungsbedingten Meniskusrisse werden auch traumatische Meniskusrisse genannt. Meist treten sie bei jüngeren Menschen unter 40 Jahren auf.

    Dagegen werden verschleißbedingte (degenerative) Meniskusschäden zum Beispiel durch Berufe begünstigt, in denen man sich häufig bücken oder hinknien muss. Auch starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor. Degenerative Meniskusrisse sind vor allem bei Menschen über 40 Jahre verbreitet.

    Akute Meniskusrisse können zu Schmerzen, Schwellungen und einem „unrunden“, nicht mehr flüssigen Bewegungsgefühl im Knie führen. Bei größeren Rissen können sich Teile des Meniskus ablösen und das Knie blockieren. Dann lässt es sich nicht mehr vollständig strecken.

    Erste Maßnahmen nach einer akuten Verletzung

    Nach einer akuten Meniskusverletzung kann das Kniegelenk schmerzen und anschwellen. Dann ist es zunächst sinnvoll,

    • das Knie ruhigzustellen, das Bein im Liegen hochzulegen, und
    • es zu kühlen, indem man alle 2 bis 4 Stunden für etwa 15 Minuten einen Kühlbeutel auf das Knie legt. Kühlung wird vor allem am Tag der Verletzung empfohlen, um Schwellungen zu verringern.

    Das Knie wird am besten geschont, bis die Schmerzen und Schwellungen zurückgegangen sind. Vermeiden sollte man vor allem Bewegungen, bei denen die Menisken stark belastet werden, wie hinknien oder in die Hocke gehen. Gleiches gilt für Aktivitäten, bei denen das Knie gedreht oder immer wieder gebeugt wird wie beim Treppensteigen, Radfahren oder Autofahren (Pedalbedienung).

    Bei starken Schmerzen können entzündungshemmende Schmerzmittel wie Ibuprofen und eine Gehhilfe sinnvoll sein.

    Welche Behandlungen kommen bei einem akuten Meniskusriss infrage?

    Wenn sich das Knie einige Tage nach der Verletzung beruhigt hat und die Diagnose Meniskusriss feststeht, kann die Behandlung beginnen.

    Manche akuten Meniskusrisse lassen sich konservativ behandeln, andere müssen operiert werden. Dies hängt unter anderem davon ab, wie groß der Riss ist, wo er entstanden ist, welche Form er hat und welche Beschwerden er auslöst.

    In Deutschland ist es üblich, verletzungsbedingte Meniskusrisse zu operieren. In anderen Ländern werden kleinere Risse, die das Knie nicht blockieren, oft auch konservativ behandelt.

    Wie beide Behandlungen im Vergleich abschneiden, ist noch unklar. Es gibt bislang keine Studien, in denen konservative und operative Behandlungen miteinander verglichen wurden. Die erste Studie dieser Art wird derzeit in Dänemark durchgeführt.

    Generell gilt, dass eine gut trainierte Muskulatur das Knie schützt. Ein strukturiertes Training ist daher auch nach einer Operation sinnvoll. Entsprechende Übungen können zunächst unter physiotherapeutischer Anleitung erlernt und dann selbstständig umgesetzt werden.

    Welche Gründe sprechen für, welche gegen eine Operation?

    In der folgenden Tabelle sind Gründe zusammengefasst, die eher für eine Operation oder eher für eine konservative Behandlung sprechen können. Die Tabelle deckt nicht alle Fragen ab und ist daher nicht als Empfehlung zu verstehen. Sie kann aber dabei unterstützen, gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt die Möglichkeiten zu besprechen.

    Tabelle: Gründe für und gegen eine Operation von akuten (traumatischen) Meniskusrissen
      Spricht für eine Operation Spricht für eine konservative Behandlung
    Art und Stärke der Beschwerden
    • Der Meniskusriss führt zu starken Beschwerden.
    • Das Knie lässt sich nicht vollständig strecken oder beugen, weil es von einem abgerissenen Meniskusteil blockiert wird.
    • Das Knie schwillt immer wieder an.
    • Der Meniskusriss verursacht keine eindeutigen oder nur leichte Beschwerden.
    Kniestrukturen
    • Es sind auch andere Kniestrukturen verletzt, wie zum Beispiel die Kreuzbänder.
    • Das Knie ist ansonsten gesund.
    Behandlungsverlauf und -risiken
    • Eine mehrwöchige konservative Behandlung hat keinen Erfolg gebracht.
    • Es gibt andere Gründe, die gegen eine Operation sprechen, zum Beispiel ein erhöhtes Narkoserisiko.

    Welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Bei Meniskusrissen werden folgende konservative Behandlungsmöglichkeiten angewendet:

    • Bewegungstherapie
    • entzündungshemmende Schmerzmittel wie zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen
    • Kniebandagen oder -orthesen
    • Gewichtsabnahme (bei starkem Übergewicht)

    Die Wirksamkeit dieser Behandlungen bei traumatischen Meniskusrissen ist nicht gut untersucht. Bei verschleißbedingten Meniskusrissen, Kniearthrose und anderen Knieerkrankungen gibt es jedoch viele Studien, die zeigen, dass vor allem Bewegungstherapien wirksam sind.

    Eine sinnvolle Bewegungstherapie beinhaltet Übungen zur Kräftigung der Muskeln und zur Verbesserung der Stabilität, Beweglichkeit und Koordination. Wichtig ist, die Übungen richtig auszuführen. Das heißt zum Beispiel, ruckartige Bewegungen zu vermeiden und sich bei bestimmten Übungen im Stehen auf einem Stuhl oder Tisch abzustützen. Stabile, gut gepolsterte Turnschuhe mit griffiger Sohle sind ebenfalls hilfreich.

    Physiotherapeutische und ärztliche Fachkräfte, die sich mit Knieerkrankungen auskennen, können geeignete Übungen zeigen und bei ihrer Ausführung anleiten. Für eine langfristig erfolgreiche Behandlung ist es aber wichtig, die Übungen regelmäßig und selbstständig zu machen. Dies ist zu Hause möglich, aber auch im Rahmen eines passenden Sportangebots, zum Beispiel einem Funktionstraining in der Gruppe.

    Entzündungshemmende Schmerzmittel und Kniebandagen können eine Bewegungstherapie unterstützen, aber nicht ersetzen.

    Wie läuft eine Operation ab?

    Operiert wird fast immer im Rahmen einer Kniespiegelung (Arthroskopie). Dazu sind zwei oder drei kleine Schnitte nötig. Durch einen der Schnitte wird ein spezielles Endoskop (Arthroskop) eingeführt. Es enthält eine kleine Kamera, eine Lichtquelle und eine Kanüle, mit der das Knie gespült wird, um die Sicht zu verbessern. Mit dem Arthroskop kann die Ärztin oder der Arzt das Innere des Gelenks einschließlich des Meniskus betrachten. Durch die anderen Schnitte können kleine Operationsinstrumente zum Greifen, Schneiden und Nähen eingeführt werden. 

    Grafik: Kniespiegelung (Arthroskopie) Kniespiegelung (Arthroskopie)

    Welche Operationsmöglichkeiten gibt es?

    Die beschädigten Teile des gerissenen Meniskus können entfernt oder genäht werden:

    • Bei der Entfernung werden die durch den Riss ausgefransten Meniskusanteile weggeschnitten. Dadurch wird die raue Oberfläche des gerissenen Meniskus geglättet. Dieses Verfahren wird auch Meniskusglättung oder Teilresektion genannt.
    • Bei einer Meniskusreparatur wird der Riss mithilfe kleiner Instrumente wieder zusammengenäht. Dieses Verfahren wird auch Meniskusnaht genannt.

    Welches Verfahren gewählt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt die Position des Risses:

    • In den äußeren Bereichen („rote Zonen“) sind die Menisken gut durchblutet und heilen besser. Deshalb können sie hier manchmal genäht werden, vor allem bei jüngeren Menschen.
    • Die mittleren, teilweise durchbluteten Bereiche werden als weiß-rote Zonen bezeichnet. Es ist umstritten, ob eine Meniskusnaht in diesem Bereich sinnvoll ist.
    • Der innere Bereich der Menisken – die weiße Zone – ist nicht durchblutet. Die Chancen, dass ein Riss hier wieder zusammenwächst, sind sehr gering. Bei Meniskusrissen in der weißen Zone ist eine Naht daher nicht sinnvoll.

    Ob der Meniskus genäht oder zum Teil entfernt wird, hängt außerdem von der Stabilität des Kniegelenks und der Größe des Risses ab. Ob sich ein Riss nähen lässt, kann die Ärztin oder der Arzt manchmal erst während des Eingriffs entscheiden.

     

    Grafik: Durchblutungs-Zonen im Meniskus Durchblutungs-Zonen im Meniskus

    Welche Vor- und Nachteile haben die unterschiedlichen Operationsverfahren?

    Bislang gibt es nur wenige Studien, die die Vor- und Nachteile einer Meniskusnaht im Vergleich zur Teilentfernung geprüft haben. Das gilt auch für die Vor- und Nachteile verschiedener Operationstechniken und -materialien. Bisherige Studien hatten nur sehr geringe Teilnehmerzahlen und teilweise widersprüchliche Ergebnisse.

    Als Vorteile einer Meniskusnaht gegenüber einer Entfernung gelten,

    • dass die Funktion des Meniskus besser erhalten werden kann und
    • dass das Risiko für die Entwicklung eine Kniearthrose geringer ist als nach einer Teilentfernung.

    Nachteile sind,

    • dass man länger braucht, um sich von dem Eingriff zu erholen, und
    • dass das Risiko für eine Nachoperation in den Folgejahren höher ist als bei einer Teilentfernung.

    In Studien wurden etwa 20 % der Menschen, deren Meniskus genäht wurde, innerhalb von fünf Jahren noch einmal operiert, meist weil die Naht nicht gehalten hat. Bei einer Teilentfernung wurden rund 4 % innerhalb von fünf Jahren nachoperiert.

    Welche Risiken hat eine Operation?

    Komplikationen sind bei Kniearthroskopien sehr selten. In einer großen Studie wurden die Ergebnisse von 700.000 Kniearthroskopien zur Teilentfernung von Menisken ausgewertet. Sie zeigten, dass es

    • bei etwa einem von 1000 Eingriffen zu einer Infektion kam, und
    • bei weniger als einem von 1000 Eingriffen zu einer Lungenembolie.

    Diese Zahlen sind Durchschnittswerte über alle Altersgruppen. Bei Menschen unter 40 Jahren sind die Risiken etwas geringer, bei Menschen über 40 etwas größer.

    Um Blutgerinnseln und damit Venenthrombosen und Lungenembolien vorzubeugen, werden oft Anti-Thrombose-Spritzen und Thrombosestrümpfe verschrieben. Studien zeigen jedoch, dass man nach einer Teilentfernung des Meniskus darauf verzichten kann: Das Risiko für eine Thrombose oder Lungenembolie ist danach ohnehin sehr gering – auch weil man schnell wieder auf den Beinen ist. Ferner gehen Anti-Thrombose-Spritzen auch mit einem Blutungsrisiko einher.

    Was erwartet mich nach der Operation?

    Wie lange es dauert, bis man sich von einem Eingriff erholt hat, hängt vor allem davon ab, ob der Meniskus teilentfernt oder genäht wurde. Ein genähter Meniskus kann einreißen, wenn er zu früh belastet wird. Eine zusammen mit den ärztlichen und physiotherapeutischen Fachkräften geplante und professionell angeleitete Rehabilitation ist daher wichtig.

    In den Tagen nach der Operation ist es sinnvoll, das operierte Knie zu schonen, immer wieder hochzulegen und zu kühlen, um Schmerzen und Schwellungen zu lindern.

    Die Rehabilitation nach einer Teilentfernung des Meniskus verläuft grob in drei Phasen:

    • Bis Woche 3: Theoretisch kann das operierte Bein nach einer Meniskus-Teilentfernung direkt mit dem vollen Körpergewicht belastet werden. Dies kann aber schmerzhaft sein, weshalb in den ersten Tagen oft eine Gehhilfe empfohlen wird. Nach etwa einer Woche ist es möglich, auf ebenem Boden normal zu gehen. Beim Treppensteigen sollte man das operierte Bein aber noch nicht voll belasten. Verschiedene physiotherapeutische Übungen helfen in den ersten Wochen, die Beweglichkeit wiederherzustellen, die Muskulatur zu stärken und die Stabilität zu verbessern.
    • Wochen 4 bis 6: Man kann mit leichtem Training auf dem Fahrrad oder Ergometer beginnen. Kniebelastende Bewegungen wie normales Treppensteigen kommen infrage, wenn die Muskulatur wieder kräftig und das Knie stabil genug ist.
    • Nach 6 Wochen sind die meisten Aktivitäten und Sportarten wieder möglich – am besten nach Rücksprache mit den Ärzten oder Physiotherapeuten.

    Nach einer Meniskusnaht ist eine längere Rehabilitation nötig. Wie schnell man Fortschritte bei der Rehabilitation macht, hängt von den körperlichen Voraussetzungen und der Größe des Meniskusschadens ab. Wie lange die Rehabilitation insgesamt dauert, ist also sehr verschieden. Grob werden drei Phasen unterschieden, die als Anhaltspunkte dienen können:

    • Bis Woche 6: In den ersten Wochen wird das operierte Bein zunächst mit Gehhilfen entlastet und erst allmählich wieder belastet. Im Rahmen einer Physiotherapie wird das Knie zunächst passiv bewegt mit dem Ziel, das Bein wieder vollständig strecken und im 90-Grad-Winkel beugen zu können. Leichte Kräftigungsübungen können die vordere Oberschenkelmuskulatur stärken, ohne Druck auf den Meniskus auszuüben – zum Beispiel, indem man das vollständig gestreckte Bein im Liegen wiederholt anhebt und senkt. Belastende Bewegungen wie aktives Beugen des Knies werden noch vermieden.
    • Wochen 7 bis 14: In der Regel kann das operierte Knie jetzt mit dem ganzen Körpergewicht belastet werden. In dieser Phase geht es darum, dass das Knie nach und nach wieder beweglich und normales Gehen möglich wird. Die Ausdauer im Alltag kehrt allmählich zurück. Belastende Aktivitäten sollten aber erst aufgenommen werden, wenn das Knie stabil genug ist.
    • Ab Woche 14: Mit gezielten Übungen und leichtem Sport wird weiter daran gearbeitet, dass das operierte Bein wieder so kräftig und beweglich wird wie das gesunde Bein. Radfahren und Training auf dem Ergometer sind nach etwa drei Monaten möglich (manchmal auch früher), Laufen nach etwa vier Monaten, Ballsportarten oder Skifahren nach etwa sechs Monaten.

    Schmerzen sollten in der Rehabilitation vermieden werden: Schmerzen oder Schwellungen signalisieren, dass man dem Knie noch zu viel zumutet.

    Wie sind die Erfolgsaussichten einer Operation nach einem verletzungsbedingten Meniskusriss?

    Viele Menschen gehen davon aus, dass nach einer Meniskusoperation alle Beschwerden verschwinden. Dies ist jedoch nicht immer so: Untersuchungen zeigen, dass etwa die Hälfte der Menschen ein Jahr nach einer Teilentfernung des Meniskus mit dem Ergebnis zufrieden ist. Etwa 15 % der Operierten betrachteten den Eingriff als erfolglos.

    Wie lange die Genesung dauert, ist zudem sehr unterschiedlich. So hat ein junger Profifußballer, der nach wenigen Wochen wieder auf dem Platz steht, ganz andere körperliche Voraussetzungen als jemand, der wenig sportlich oder schon älter ist.

    Ist eine Operation bei degenerativen Meniskusschäden sinnvoll?

    Viele Meniskusveränderungen sind Folge normaler Verschleißerscheinungen. Man spricht dann von „degenerativen“ Meniskusschäden. Meistens bleiben sie unbemerkt.

    Degenerative Meniskusrisse und -veränderungen sind vor allem bei Menschen über 40 Jahre und mit Kniearthrose weit verbreitet. Kommt es bei ihnen zu Kniebeschwerden, liegt das meist nicht an einem Meniskusschaden.

    Zwei große Studien haben untersucht, ob ein arthroskopischer Eingriff bei degenerativen oder arthrosebedingten Meniskusrissen Beschwerden besser lindern kann als eine Scheinoperation. Diese Studien zeigten keine Vorteile eines Eingriffs.

    Viele Fachleute raten bei degenerativen Meniskusschäden inzwischen von einer Operation ab – vor allem bei gleichzeitiger Kniearthrose. Die Behandlung von arthrosebedingten Meniskusschäden wird wegen ihres fehlenden Nutzens auch nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Ausnahme sind Schäden, bei denen ein Teil des Meniskus abgerissen ist und das Knie blockiert, so dass es sich nicht mehr vollständig strecken lässt. Entscheidend für Menschen mit verschleißbedingten Beschwerden und / oder Kniearthrose ist, regelmäßig die Knie zu trainieren und die Arthrose gut zu behandeln.

    Quellen

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