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Starke Regelblutung

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    Manche Frauen haben kaum Probleme mit ihrer Periode, andere fühlen sich regelmäßig müde und unwohl. Neben Schmerzen ist oft eine sehr starke Regelblutung der Grund. Um die Blutung abzuschwächen und Beschwerden zu lindern, kommen medikamentöse und operative Behandlungen infrage.

    Einleitung

    Viele Frauen haben während ihrer Regel Beschwerden wie Schmerzen, Krämpfe, unregelmäßige oder sehr starke Blutungen. Wenn Tampons oder Binden häufiger als alle paar Stunden gewechselt werden müssen, ist die Blutung wahrscheinlich stärker als normal. Sie ist eindeutig zu stark, wenn sie den Alltag beeinträchtigt und der Blutverlust den Körper schwächt.

    Etwa 9 bis 14 von 100 Frauen haben eine zu starke Regelblutung (Hypermenorrhoe). Dauert die Regelblutung länger als 5 bis 7 Tage an, gilt sie als verlängerte Blutung (Menorrhagie). Beides kommt häufig zusammen vor, da oft dieselbe Ursache dahinter steckt.

    Manche Frauen haben gute Strategien entwickelt, um mit ihren starken Blutungen zurechtzukommen. Werden die Blutungen aber zu störend oder führen zu einem Eisenmangel, kommen Medikamente infrage, die die Blutung abschwächen. Eine andere Möglichkeit ist, sich operieren zu lassen.

    Symptome

    Auch wenn sich die Blutmenge, die während der Menstruation abfließt, zeitweise größer anfühlen kann: Normalerweise verlieren Frauen während der Regelblutung insgesamt etwa 60 Milliliter Blut. Das entspricht ungefähr eineinhalb Schnapsgläsern. Bei dieser Blutungsstärke dauert es etwa vier Stunden, bis ein Tampon oder eine Binde normaler Größe voll ist. Das ist aber nur ein Durchschnittswert, denn die Blutung ist an einigen Tagen stärker und an anderen schwächer.

    In der Frauenheilkunde wird von einer zu starken Regelblutung ausgegangen, wenn eine Frau während ihrer Menstruation regelmäßig insgesamt mehr als 80 Milliliter Blut verliert. Ob ein solcher Blutverlust als belastend empfunden wird, hängt auch von der allgemeinen körperlichen Verfassung und anderen persönlichen Faktoren ab.

    Es kann auf eine zu starke Regelblutung hinweisen, wenn

    • eine Frau ihre Binden oder Tampons regelmäßig schon nach ein bis 2 Stunden wechseln muss,
    • sie sich während ihrer Periode schnell schwach, müde und antriebslos fühlt und
    • ihr Menstruationsblut viele dicke Blutklumpen enthält.

    Ursachen

    Einige Mädchen haben von Anfang an eine sehr starke Regelblutung. Bei den meisten Frauen wird die Blutung jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt stärker, zum Beispiel nach einer Geburt oder nach dem Einsetzen einer Spirale zur Empfängnisverhütung. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in den Wechseljahren, können dazu beitragen.

    Die häufigste Ursache einer zu starken Regelblutung ist, dass sich die Gebärmutter nicht richtig zusammenziehen kann. Das Zusammenziehen hilft normalerweise dabei, die Schleimhaut im Inneren der Gebärmutter zu lockern, sodass sie mit etwas Blut ausgeschwemmt werden kann. Außerdem sorgt es dafür, dass die Blutung nicht zu lange anhält.

    Das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur wird behindert, wenn größere gutartige Geschwulste wie Myome und Schleimhautpolypen stören. Polypen wachsen in der Gebärmutterschleimhaut, Myome in der Muskelschicht der Gebärmutter. Auch eine Spirale kann die Gebärmuttermuskulatur stören.

    Verwachsungen an der Gebärmutter sind ebenfalls eine häufige Ursache für starke Blutungen, genauso wie eine Entzündung der Gebärmutter oder der Eileiter. Verwachsungen können angeboren sein, aber auch nach Operationen oder als Folge einer ausgeprägten Endometriose entstehen. Bösartige Wucherungen wie Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs verursachen nur sehr selten eine zu starke Regelblutung.

    Selten können auch andere medizinische Probleme wie Hormonstörungen, Blutgerinnungsstörungen, Herz-, Nieren-, Schilddrüsen- oder Leberkrankheiten eine verstärkte Regelblutung auslösen. Manchmal lässt sich aber auch keine eindeutige Ursache finden.

    Folgen

    Wenn eine Frau während ihrer Periode zu viel Blut und damit Eisen verliert, kann dies zu einem Eisenmangel führen. Eisen ist für den Aufbau roter Blutkörperchen sehr wichtig. Ist zu wenig Eisen im Körper, können nicht ausreichend rote Blutkörperchen produziert werden und es kommt zu einer Blutarmut (Anämie).

    Rote Blutkörperchen transportieren im Blut Sauerstoff zu den Organen. Wenn nicht genug rote Blutkörperchen vorhanden sind, wird der Körper weniger gut mit Sauerstoff versorgt – die Folge sind Schwäche und Abgeschlagenheit. Weitere mögliche Anzeichen einer Anämie können Blässe sowie kalte Hände und Füße sein. Bei einer stärkeren Blutarmut können sich auch andere Symptome wie Atemnot und Herzrasen zeigen, vor allem nach körperlicher Belastung.

    Diagnose

    Zunächst ist es wichtig herauszufinden, wie stark der Blutverlust während der Regel ist. Die Blutmenge lässt sich zwar nicht genau bestimmen, aber zumindest einschätzen. Einen Anhaltspunkt gibt die Anzahl an Binden oder Tampons, die während einer Monatsblutung an den verschiedenen Tagen benötigt werden. Es kann hilfreich sein, dies über ein oder zwei Monate schriftlich festzuhalten – zum Beispiel in einem Tagebuch.

    Um die Ursache für die starke Regelblutung herauszufinden, wird normalerweise zuerst die Gebärmutter untersucht. Die Ärztin oder der Arzt tastet sie ab und macht eine Ultraschalluntersuchung. Manchmal wird zusätzlich eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) empfohlen, bei der eine kleine Kamera in die Gebärmutter eingeführt wird.

    Eine Blutuntersuchung kann zeigen, ob die starke Regelblutung zu einer Blutarmut geführt hat. Dabei lässt sich auch die Menge bestimmter Hormone im Blut bestimmen, die die Gebärmutterschleimhaut und den Menstruationszyklus beeinflussen.

    Die persönliche Situation und die Art der Beschwerden können weitere wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen geben. Daher ist es wichtig, mit der Ärztin oder dem Arzt auch über bestehende Erkrankungen, Krankheiten in der Familie, die Einnahme von Medikamenten, Gewichtsprobleme sowie psychische Belastungen zu sprechen.

    Behandlung

    Die Behandlungsmöglichkeiten bei einer sehr starken Regelblutung richten sich nach ihrer Ursache. So können Myome, Polypen oder andere gutartige Gewebewucherungen in der Gebärmutter durch eine Operation entfernt werden. Viele Frauen probieren es aber erst einmal mit Medikamenten, die die Blutungsneigung verringern, oder bestimmten Schmerzmitteln, die gleichzeitig die Blutung ein wenig schwächen.

    Eine andere Möglichkeit ist die Anwendung von hormonellen Verhütungsmitteln wie der Antibabypille oder der Hormonspirale. Beide schwächen die Regelblutung ab, indem sie das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut hemmen.

    Bei starken Beschwerden und wenn kein Kinderwunsch mehr besteht, kann die Schleimhaut der Gebärmutter entfernt oder verödet werden (Endometriumresektion oder -ablation). Eine größere Operation ist die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie). Sie kommt nur bei sehr starken und belastenden Beschwerden infrage.

    Solange eine starke Regelblutung nicht zu einer Blutarmut (Anämie) führt, kann eine Frau sich aber auch dafür entscheiden, auf eine Behandlung zu verzichten.

    Für Frauen, die überlegen, eine Behandlung zu beginnen, ist es wichtig, die Vor- und Nachteile von Medikamenten oder Operationsverfahren zu kennen und gegeneinander abzuwägen. Welche Therapie für eine Frau infrage kommt, hängt auch davon ab, ob sie sich (noch) ein Kind wünscht oder nicht. Denn die wirksamsten Behandlungen schränken die Möglichkeit ein, schwanger zu werden – entweder zeitweise wie etwa die Pille oder dauerhaft wie die Entfernung der Gebärmutter.

    Leben und Alltag

    Viele Frauen mit starker Regelblutung fühlen sich während und kurz nach ihrer Periode schlapp und müde. Wenn die Müdigkeit sehr groß ist, kann es schwerfallen, den Anforderungen des Tages gerecht zu werden – ob zu Hause oder bei der Arbeit. Selbst soziale Aktivitäten und Hobbys, die normalerweise Freude bereiten, können dann zur Last werden. Wenn Binden oder Tampons auch nachts oft gewechselt werden müssen, ist der Schlaf gestört. Zudem können Unterleibsschmerzen eine starke Regelblutung begleiten.

    Es sind aber nicht nur die körperlichen Beschwerden durch den hohen Blutverlust, die vielen Frauen zu schaffen machen: Eine starke Regelblutung kann peinlich, störend (auch beim Sex) und manchmal Angst einflößend sein. Manche Frauen haben das Gefühl, regelrecht „auszulaufen“ oder es ist ihnen unangenehm, zu spüren, wie das Blut aus ihnen herausfließt.

    Manche Frauen fühlen sich an Tagen mit besonders starker Blutung zu Hause am sichersten. Für die meisten Frauen reicht es aber aus, sich unterwegs zu vergewissern, dass eine Toilette in der Nähe ist und sie aufzusuchen, bevor der Tampon- oder Bindenwechsel dringend wird. Eine Möglichkeit ist auch, an den Tagen mit besonders starker Blutung Binden und Tampons zu kombinieren. Immer einige Hygieneartikel am Arbeitsplatz oder in der Handtasche aufzubewahren, kann Sicherheit geben für den Fall, dass man vergisst, sie mitzunehmen.

    Dunkle Hosen und Röcke zu tragen, hilft dabei, sich weniger um auffällige Blutflecken auf der Kleidung zu sorgen. Frauen, denen es unangenehm ist, wenn in der Nacht manchmal etwas Blut auf die Bettwäsche oder Matratze gelangt, verwenden oft eine zusätzliche Unterlage – etwa ein Handtuch oder eine wasserdichte Vorlage.

    Manchmal nehmen der Partner oder die Partnerin, Freunde, Angehörige, Kolleginnen und Kollegen, aber auch Ärztinnen und Ärzte Menstruationsbeschwerden nicht ernst. Doch erhebliche Beschwerden und Blutverlust sind nichts, was man als „natürlich“ hinnehmen muss. Wer sich nicht ernstgenommen fühlt, tut sich vielleicht schwer, sich ausreichend Ruhe zu gönnen, ärztlichen Rat einzuholen oder nach einer passenden Behandlung zu suchen. Auch wenn die Menstruation zum Leben einer Frau dazugehört: Wenn eine starke Regelblutung das Wohlbefinden beeinträchtigt, gibt es Möglichkeiten, die Linderung verschaffen und helfen können, damit besser umzugehen.

    Quellen

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    Garside R, Britten N, Stein K. The experience of heavy menstrual bleeding: a systematic review and meta-ethnography of qualitative studies. J Adv Nurs 2008; 63(6): 550-562.

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    O'Flynn N, Britten N. Menorrhagia in general practice – disease or illness. Soc Sci Med 2000; 50(5): 651-661.

    Protheroe J, Chew-Graham C. The role of primary care in the diagnosis and management of menorrhagia: A qualitative study of women with menorrhagia. Prim Health Care Res 2005; 6(3): 217-223.

    Santer M, Wyke S, Warner P. What aspects of periods are most bothersome for women reporting heavy menstrual bleeding? Community survey and qualitative study. BMC Womens Health 2007; 7: 8.

    Santer M, Wyke S, Warner P. Women’s management of menstrual symptoms: Findings from a postal survey and qualitative interviews. Soc Sci Med 2008; 66(2): 276-288.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Was Studien sagen: Welche Operationen helfen bei starker Regelblutung?

    Eine Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) hilft bei einer starken Regelblutung nachhaltiger als eine Entfernung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumresektion oder -ablation). Eine Schleimhaut-Entfernung hat weniger Nebenwirkungen, es kann jedoch eine Nachoperation nötig werden.

    Eine sehr starke Regelblutung (Hypermenorrhoe) kann zu einer echten Belastung werden. Manchmal wird eine Operation deshalb als endgültige, da meist erfolgreiche Lösung angesehen – zumindest für Frauen, die sich keine Kinder (mehr) wünschen. Alle operativen Eingriffe gehen jedoch mit Risiken einher und wollen daher gut überlegt sein.

    Eine starke Regelblutung ist kein Notfall – es ist also genug Zeit, sich gut über die Vor- und Nachteile jedes Operationsverfahrens zu informieren und auch andere Behandlungen in Erwägung zu ziehen.

    Myom- oder Polypen-Entfernung

    Häufig sind gutartige Wucherungen wie Myome oder Polypen an oder in der Gebärmutter die Ursache für starke Blutungen. Sie können operativ über die Scheide oder den Bauchraum entfernt werden. Nach einem solchen Eingriff ist eine Schwangerschaft normalerweise noch möglich.

    Hat die starke Regelblutung andere Ursachen oder ist sie so belastend, dass sie den Alltag sehr beeinträchtigt, kommen zwei andere Eingriffe infrage.

    Entfernung der Gebärmutterschleimhaut

    Die Zerstörung oder Entfernung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) bezeichnet man als Endometriumablation oder Endometriumresektion. Nach diesen Eingriffen bleibt die Regelblutung oft aus oder wird deutlich schwächer. Allerdings kann die Gebärmutterschleimhaut auch nachwachsen. Wenn das passiert, lässt sich der Eingriff wiederholen.

    Nach dem Eingriff kann es ein bis 2 Wochen zu menstruationsähnlichen Blutungen und Schmerzen kommen. Für einige Wochen kann auch ein Ausfluss auftreten. Eine Schwangerschaft ist normalerweise nicht mehr möglich.

    Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

    Die operative Entfernung der Gebärmutter ist eine größere Operation, die neben Operationsrisiken und körperlichen Folgen wie zum Beispiel Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auch emotionale Auswirkungen haben kann.

    Die Gebärmutter kann über einen großen Bauchschnitt, eine Bauchspiegelung oder von der Scheide aus entfernt werden. Die letzten beiden Verfahren sind aus medizinischen Gründen jedoch nicht bei allen Frauen möglich. Es gibt auch ein Verfahren, bei dem die Entfernung über die Scheide mithilfe einer zusätzlichen Bauchspiegelung kontrolliert wird.

    Die Gebärmutter kann vollständig oder teilweise entfernt werden. Teilweise bedeutet, dass nur der Gebärmutterkörper entfernt wird – das heißt, der Gebärmutterhals bleibt erhalten. Da auch der Gebärmutterhals mit Schleimhaut ausgekleidet ist, kann es nach dieser Operationsmethode noch zu schwachen Regelblutungen kommen.

    Vergleich zwischen Endometriumentfernung und Hysterektomie

    Wissenschaftlerinnen des internationalen Forschungsnetzwerks Cochrane Collaboration haben nach Studien gesucht, in denen die Vor- und Nachteile beider Verfahren untersucht wurden. Die Wissenschaftlerinnen fanden acht Studien, an denen insgesamt rund 1300 Frauen teilgenommen hatten.

    In vier Studien mit insgesamt knapp 650 Teilnehmerinnen wurden Frauen, die entweder eine Endometriumentfernung oder eine Hysterektomie hinter sich hatten, nach einem Jahr zum Erfolg ihrer Behandlung befragt. Dabei gaben 89 von 100 Frauen nach einer Endometriumentfernung an, dass ihre Blutungen schwächer geworden sind. Bei allen Frauen, deren Gebärmutter komplett entfernt worden war, hatten die Blutungen naturgemäß aufgehört.   

    Welche Risiken und Nachteile hatten die Operationen?

    Nach einer Hysterektomie kam es bei den operierten Frauen zu mehr Komplikationen als nach einer Endometrium-Operation: In vier Studien mit insgesamt etwa 620 Teilnehmerinnen hatten

    • 32 von 100 Frauen nach einer Hysterektomie Infektionen, Fieber oder benötigten eine Bluttransfusion, aber nur
    • 6 von 100 Frauen nach einer Endometriumentfernung.

    Die meisten dieser Komplikationen waren jedoch vorübergehend und hatten keine längerfristigen Folgen.

    Zudem konnten die Teilnehmerinnen ihre Alltagsaktivitäten nach einer Endometriumentfernung deutlich früher wieder aufnehmen als nach einer Gebärmutterentfernung. Allerdings ließen sich 20 von 100 Frauen zwei Jahre nach der Endometriumentfernung nochmals operieren.

    Wie zufrieden waren die Frauen nach ihrer Operation?

    In vier Studien wurden fast 500 Frauen zwei Jahre nach der Operation zu ihrer Lebensqualität befragt. Das Ergebnis: Frauen, die sich die Gebärmutter entfernen ließen, berichteten häufiger, dass sie sich im Vergleich zu vorher gesundheitlich besser fühlten und weniger Schmerzen hatten als die Frauen, bei denen die Gebärmutterschleimhaut entfernt wurde. Allerdings hatten mehr Frauen nach einer Gebärmutterentfernung mehr emotionale Probleme.

    Zwei Jahre nach der Therapie wurden knapp 570 Frauen gefragt, ob sie mit ihrer Behandlung insgesamt zufrieden waren. Die meisten Frauen bejahten dies: Unabhängig vom Eingriff waren etwa 75 von 100 Frauen zufrieden mit dem Ergebnis.

    Quellen

    Fergusson RJ, Lethaby A, Shepperd S, Farquhar C. Endometrial resection and ablation versus hysterectomy for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2013; (11): CD000329.

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    Mehr Wissen: Wie kann eine zu starke Regelblutung behandelt werden?

    Für Frauen mit sehr starker Regelblutung und ausgeprägten Beschwerden gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, hormonelle Verhütungsmittel oder eine Operation. Die jeweiligen Vor- und Nachteile zu kennen, hilft bei der Wahl einer passenden Therapie.

    Wenn sehr starke Regelblutungen zu belastend werden, kann eine Behandlung helfen, besser damit zurechtzukommen. Verschiedene Medikamente können die Blutung abschwächen und die Beschwerden lindern. Wenn ein Mittel keine Erleichterung verschafft, ist es meist möglich, andere Wirkstoffe auszuprobieren.

    Hormonelle Mittel wie die Antibabypille oder Hormonspirale beeinflussen den Menstruationszyklus und sorgen dafür, dass die Blutung weniger stark ausfällt. Sind Myome oder Polypen die Ursache für die starken Blutungen, können sie operativ entfernt werden. Bei besonders starken Beschwerden kommen noch andere Eingriffe infrage.

    Die Entscheidung über die Art und den Zeitpunkt einer Behandlung hängt auch davon ab, ob eine Frau sich ein Kind wünscht. Denn die wirksamsten Behandlungen schränken alle die Möglichkeit ein, schwanger zu werden – entweder zeitweise wie etwa die Pille oder dauerhaft wie die operative Entfernung der Gebärmutter.

    Solange eine starke Regelblutung nicht zu einer Blutarmut (Anämie) führt, muss aber nicht unbedingt behandelt werden. Manche Frauen entwickeln mit der Zeit Strategien, sich so gut es geht auf die Tage mit starker Blutung einzustellen. Sinnvoll ist aber, die Ursache einer zu starken Blutung ärztlich abklären zu lassen.

    Für Frauen mit sehr starker Regelblutung und ausgeprägten Beschwerden gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, hormonelle Verhütungsmittel oder eine Operation. Die jeweiligen Vor- und Nachteile zu kennen, hilft bei der Wahl einer passenden Therapie.

    Wenn sehr starke Regelblutungen zu belastend werden, kann eine Behandlung helfen, besser damit zurechtzukommen. Verschiedene Medikamente können die Blutung abschwächen und die Beschwerden lindern. Wenn ein Mittel keine Erleichterung verschafft, ist es meist möglich, andere Wirkstoffe auszuprobieren.

    Hormonelle Mittel wie die Antibabypille oder Hormonspirale beeinflussen den Menstruationszyklus und sorgen dafür, dass die Blutung weniger stark ausfällt. Sind Myome oder Polypen die Ursache für die starken Blutungen, können sie operativ entfernt werden. Bei besonders starken Beschwerden kommen noch andere Eingriffe infrage.

    Die Entscheidung über die Art und den Zeitpunkt einer Behandlung hängt auch davon ab, ob eine Frau sich ein Kind wünscht. Denn die wirksamsten Behandlungen schränken alle die Möglichkeit ein, schwanger zu werden – entweder zeitweise wie etwa die Pille oder dauerhaft wie die operative Entfernung der Gebärmutter.

    Solange eine starke Regelblutung nicht zu einer Blutarmut (Anämie) führt, muss aber nicht unbedingt behandelt werden. Manche Frauen entwickeln mit der Zeit Strategien, sich so gut es geht auf die Tage mit starker Blutung einzustellen. Sinnvoll ist aber, die Ursache einer zu starken Blutung ärztlich abklären zu lassen.

    Was kann ich selbst tun?

    Wenn die Tage mit starker Blutung so anstrengend sind, dass sie den Alltag beeinträchtigen, kann man versuchen, es in dieser Zeit etwas ruhiger angehen zu lassen. Einige Frauen empfinden Entspannungstechniken oder Yoga als hilfreich, um zur Ruhe zu kommen und Anspannung abzubauen. Manchen Frauen hilft auch viel Bewegung, ihre Beschwerden zu lindern.

    Frauen mit starker Regelblutung wird oft empfohlen, sich anders zu ernähren: So sollen bestimmte Fettsäuren, Vitamine oder Ballaststoffe helfen. Dass eine Ernährungsumstellung starke Blutungen abschwächen oder die Beschwerden lindern kann, ist jedoch nicht belegt. Dies gilt auch für sportliche Aktivitäten, homöopathische Präparate oder Akupunktur.

    Eisenreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und Vollkornbrot können helfen, einer Blutarmut vorzubeugen.

    Welche nicht hormonellen Medikamente kommen infrage?

    Bei Menstruationsbeschwerden wie Krämpfen oder Schmerzen und auch bei starker Regelblutung werden oft Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclofenac aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR) eingesetzt. Möglicherweise lindern sie nicht nur die Schmerzen, sondern verringern auch den Blutverlust. Acetylsalicylsäure (ASS) ist bei einer starken Regelblutung nicht geeignet, da ASS gerinnungshemmend wirkt und den Blutverlust während der Menstruation verstärken kann.

    Die häufigsten Nebenwirkungen von NSAR sind Magenbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Benommenheit. Bei Frauen, die in Studien NSAR gegen starke Regelblutungen nahmen, zeigten sich aber nicht viel mehr Nebenwirkungen als bei Frauen, die zum Vergleich ein Scheinmedikament (Placebo) einnahmen.

    Ein anderes Medikament, das bei starken Regelblutungen helfen kann, ist Tranexamsäure: Es greift in die Blutgerinnung ein und verringert die Blutungsneigung. In Studien wirkte das Medikament besser als NSAR. Tranexamsäure kann Kopfschmerzen, Müdigkeit und Muskelkrämpfe verursachen. Diese Nebenwirkungen traten aber nicht häufiger auf als bei der Einnahme von NSAR.

    Es gibt keine aussagekräftige Forschung dazu, ob pflanzliche Mittel bei starker Regelblutung helfen können.

    Wenn der starke Blutverlust sehr müde macht, ist meist eine Eisenmangel-Anämie der Grund. Sie wird normalerweise mit Eisentabletten behandelt. Eisenpräparate können Nebenwirkungen wie Magenschmerzen oder Verstopfung haben, zudem kann sich der Stuhl schwarz färben.

    Wie können Hormone helfen?

    Der Menstruationszyklus wird von verschiedenen Hormonen beeinflusst: So sorgt das weibliche Geschlechtshormon Östrogen dafür, dass jeden Monat eine Eizelle heranreift. Mithilfe des Gelbkörperhormons Progesteron bereitet sich die Gebärmutterschleimhaut auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Der Einsatz von Hormonen kann helfen, die Regelblutung abzuschwächen.

    Progesteron-Tabletten

    Bei einer starken Regelblutung können Tabletten eingenommen werden, die das Hormon Progesteron enthalten. Es hemmt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut in der Zeit vor der Menstruation, dadurch fällt die Regelblutung schwächer aus. In Studien zeigten Progesteron-Tabletten im Vergleich zu NSAR allerdings keine Vorteile.

    Progesteron-Tabletten werden jeweils zwischen dem 7. und 21. Zyklustag eingenommen. In der Zeit der Regelblutung folgt eine Einnahmepause.

    Pille und Minipille

    Die Antibabypille („Pille“) ist ein hormonelles Verhütungsmittel. Es enthält entweder eine Hormonkombination aus Östrogen und Gestagen (Kombinationspille) oder Gestagen allein (Minipille).

    Frauen, die vor allem wegen ihrer starken Regelblutung die Pille nehmen, entscheiden sich vergleichsweise häufig für die Minipille. Das niedrig dosierte Gestagenpräparat wird durchgehend eingenommen. Dadurch wird die Monatsblutung meist unregelmäßig und kann auch ganz ausbleiben.

    Kombinationspillen werden vor allem als Verhütungsmittel eingesetzt. Die meisten Frauen nehmen die Kombipille an 21 Tagen ein. In der anschließenden siebentägigen Einnahmepause setzt eine Blutung ein. Niedrig dosierte Kombinationspillen können aber auch durchgehend eingenommen werden. Dadurch bleibt die Blutung mit der Zeit meist völlig aus, es kommt höchstens noch zu leichten Schmierblutungen.

    Allerdings sind Kombinationspillen in Deutschland bisher nicht zur durchgehenden Einnahme zugelassen. Es handelt sich also um eine „Anwendung außerhalb der Zulassung“ (Off-Label-Use). Wichtig ist, die möglichen Konsequenzen dieser Anwendung mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen.

    Nebenwirkungen der Antibabypille können Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Spannungsgefühle in der Brust sein. Vor allem die Kombipille erhöht das Risiko, dass sich ein Blutgerinnsel (Thrombose) bildet. Deshalb wird Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko (beispielsweise Raucherinnen) von der Einnahme abgeraten.

    Hormonspirale

    Eine Hormonspirale wird in die Gebärmutter eingesetzt und kann dort etwa fünf Jahre bleiben. Sie schützt wie die Antibabypille vor einer Schwangerschaft, indem sie kontinuierlich Gestagen (Levonorgestrel) abgibt. Studien zeigen, dass eine gestagenhaltige Spirale den Blutverlust und die Beschwerden während der Menstruation wirkungsvoller verringern kann als die Pille oder NSAR.

    In einer Studie in Großbritannien mit Frauen, die auf einen Operationstermin warteten und zwischenzeitlich eine Gestagen-Spirale benutzten, waren diese mit der Wirkung der Spirale so zufrieden, dass sie auf die geplante Operation verzichteten.

    Die häufigsten Nebenwirkungen der Hormonspirale sind Akne, Zwischenblutungen und Spannungsgefühle in der Brust. Sie treten aber nicht so häufig auf wie bei der Minipille. Die Hormonspirale kann zudem gutartige Zysten an den Eierstöcken verursachen, die sich aber überwiegend innerhalb eines Jahres von allein zurückbilden. Bei etwa einer von 10 Frauen wird die Spirale abgestoßen werden, sodass ein erneuter Besuch bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt nötig wird.

    Wird die Spirale zur Behandlung einer starken Regelblutung verordnet und nicht in erster Linie zur Verhütung, übernehmen normalerweise die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten.

    Welche Operationen sind möglich?

    Myom- oder Polypen-Entfernung

    Eine Operation kann nötig sein, wenn gutartige Geschwulste in oder an der Gebärmutterwand (Myome oder Polypen) die starke Regelblutung verursachen. Bei einer Myomektomie entfernt ein Ärzteteam die Myome operativ über die Scheide oder den Bauchraum. Dabei bleibt die Gebärmutter erhalten und eine Schwangerschaft ist normalerweise noch möglich.

    Entfernung der Gebärmutterschleimhaut

    Eine andere Möglichkeit ist, die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zu entfernen. Bei diesen Verfahren wird das Gewebe mit chirurgischen Instrumenten entfernt (Endometriumresektion) oder zum Beispiel durch Laserstrahlen oder Mikrowellen zerstört (Endometriumablation). Nach dem Eingriff bleibt die Regelblutung oft aus oder wird deutlich schwächer. Eine Schwangerschaft ist unwahrscheinlich.

    Die Gebärmutterschleimhaut kann aber auch wieder nachwachsen. Wenn dann erneut starke Regelblutungen auftreten, kann der Eingriff wiederholt werden. Etwa 20 von 100 Frauen lassen sich innerhalb von zwei Jahren erneut operieren.

    Eine Endometriumablation oder -resektion kann unter Umständen ambulant durchgeführt werden. Nach diesen Eingriffen erholt man sich vergleichsweise schnell.

    Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)

    Bei sehr starken und belastenden Blutungen und wenn vorherige Behandlungen ohne Erfolg geblieben sind, kommt auch die operative Entfernung der Gebärmutter infrage (Hysterektomie). Sie ist jedoch eine größere Operation, die neben körperlichen auch emotionale Folgen haben kann. Nach einer Hysterektomie hat eine Frau keine Regelblutung und daher auch keine damit verbundenen Beschwerden mehr. Nach der Entfernung der Gebärmutter ist eine Schwangerschaft nicht mehr möglich. Der Hormonhaushalt bleibt aber unverändert, da die Eierstöcke bei diesem Eingriff fast immer erhalten bleiben.

    Der Eingriff kann bei etwa 5 von 100 Frauen zu Verletzungen im Bauchraum führen. Er ist mit den üblichen Operationsrisiken wie etwa Infektionen oder Wundheilungsproblemen verbunden. Zur Entfernung der Gebärmutter ist in der Regel ein Krankenhausaufenthalt nötig. 

    Wie schneiden die Therapien im Vergleich ab?

    Vergleicht man die Wirksamkeit der unterschiedlichen Medikamente und hormonellen Behandlungen, verringert die Hormonspirale die Blutungen und Beschwerden am besten. Die Wirkung der Hormonspirale ist mit der einer operativen Gebärmutterschleimhaut-Entfernung vergleichbar: In Studien zeigte sich kein eindeutiger Unterschied zwischen beiden Behandlungen.

    Vergleicht man die verschiedenen Operationen untereinander, zeigt die Gebärmutterentfernung die größten Vorteile: Nach den Eingriffen, bei denen die Gebärmutterschleimhaut entfernt oder zerstört wird, verschwinden die Beschwerden nicht so vollständig wie nach einer Gebärmutterentfernung. Außerdem kann eine zweite Operation nötig werden, wenn die Schleimhaut nachwächst. Dafür kommt es nach einer Endometriumablation oder -resektion deutlich seltener zu ernsthaften Neben- und Folgewirkungen als nach einer Hysterektomie.

    Wie finde ich eine für mich passende Lösung?

    Jede Frau erlebt ihre Regel anders, und es gibt natürliche Schwankungen in der Blutungsstärke. Wie groß die persönliche Belastung durch eine starke Regelblutung ist, kann eine Frau aber nur selbst beurteilen: Manche Frauen stören starke Regelblutungen nicht allzu sehr, andere fühlen sich bereits bei weniger starken Blutungen sehr unwohl.

    Wichtig ist, zunächst die möglichen Ursachen einer starken Regelblutung ärztlich abklären zu lassen. Fast immer ist es dann möglich, in Ruhe zu entscheiden, ob man eine Behandlung beginnen möchte und welche infrage kommt. Im Zweifel kann eine zweite ärztliche Meinung sinnvoll sein – besonders dann, wenn eine Entfernung der Gebärmutter empfohlen wird. Zur Unterstützung kann eine Entscheidungshilfe verwendet werden, die die wichtigsten Vor- und Nachteile der Behandlungsmöglichkeiten kurz zusammenfasst.

    Quellen

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    Fergusson RJ, Lethaby A, Shepperd S, Farquhar C. Endometrial resection and ablation versus hysterectomy for heavy menstrual bleeding. Cochrane Database Syst Rev 2013; (11): CD000329.

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    Middleton LJ, Champaneria R, Daniels JP, Bhattacharya S, Cooper KG, Hilken NH et al. Hysterectomy, endometrial destruction, and levonorgestrel releasing intrauterine system (Mirena) for heavy menstrual bleeding: systematic review and meta-analysis of data from individual patients. BMJ 2010; 341: c3929.

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