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Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern

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    Eine Amblyopie ist eine häufige Sehschwäche bei Kindern. Dabei liefert ein Auge weniger scharfe Bilder ans Gehirn als das andere. Weil das Gehirn das stärkere Auge bevorzugt, kann sich die Sehfähigkeit nicht richtig entwickeln.

    Einleitung

    Normalerweise werden die Bilder, die beide Augen an das Gehirn senden, gleichmäßig verarbeitet. Dies ist eine der Voraussetzungen für optimales Sehen.

    Im Kindesalter kommt es jedoch manchmal vor, dass das Gehirn ein Auge bevorzugt, weil es ein schärferes Bild liefert. Die Folge: Das Gehirn vernachlässigt die Bilder, die von dem anderen Auge kommen und das Sehen entwickelt sich nicht richtig. Dieses Problem wird Schwachsichtigkeit genannt. Der medizinische Fachbegriff für Schwachsichtigkeit lautet Amblyopie (griechisch für „stumpfes Auge“).

    Symptome

    Wenn ein Kind schielt oder wenn Anzeichen für eine Augenerkrankung bestehen, ist es wichtig, dies von einer Augenärztin oder einem Augenarzt abklären zu lassen. Auch wenn ein Kind Probleme beim Erkennen von Gegenständen hat, könnte dies auf eine Schwachsichtigkeit hinweisen: etwa, wenn es Spielzeug und andere Sachen sehr nah ans Auge halten muss, um sie zu erkennen, oder wenn es den Kopf dabei immer zu einer Seite dreht.

    Ursachen

    Eine Amblyopie entsteht, wenn das Gehirn auf Dauer so unterschiedliche Bilder aus beiden Augen erhält, dass es sie nicht zu einem Seheindruck zusammenführen kann. Die häufigste Ursache ist das Schielen (Strabismus). Wenn ein Kind schielt, schaut es mit einem Auge geradeaus, während das andere nach oben, nach unten oder zur Seite gerichtet ist – also ein ganz anderes Bild wahrnimmt. Um Doppelbilder zu vermeiden, blendet das Gehirn dann oft die Bilder des schlechter sehenden Auges aus und nutzt nur ein Auge.

    Bei etwa 60 bis 70 % der schielenden Kinder entwickelt sich eine Amblyopie – aber nur bei 2 % der Kinder, die nicht schielen.

    Ein weiterer häufiger Grund für eine Amblyopie sind sogenannte Brechungsfehler. Sie führen dazu, dass das Bild auf der Netzhaut eines Auges unscharf ist. Es gibt drei unterschiedliche Arten von Brechungsfehlern:

    • Kurzsichtigkeit: Das Auge kann nur Gegenstände in der Nähe scharf stellen.
    • Weitsichtigkeit: Das Auge kann nur Gegenstände in der Ferne scharf stellen.
    • Stabsichtigkeit (auch: Astigmatismus): Das Auge nimmt alles unscharf wahr, weil die Linse oder die Hornhaut verformt ist. Häufig spricht man daher auch von Hornhautverkrümmung.

    Zu einer Amblyopie führen Brechungsfehler häufiger, wenn beide Augen unterschiedlich betroffen sind: wenn also ein Auge einen Brechungsfehler hat und das andere nicht oder ein Auge weit- und das andere kurzsichtig ist.

    Eine Schwachsichtigkeit wird eher selten durch Augenerkrankungen ausgelöst. Dazu gehören zum Beispiel die Trübung einer Augenlinse (Katarakt oder Grauer Star), ein hängendes Augenlid (Ptosis) oder das Fehlen einer Augenlinse (Aphakie).

    Häufigkeit

    Amblyopie ist eine häufige Sehschwäche bei Kindern. Man schätzt, dass in Deutschland ungefähr 4 bis 6 % der Kinder betroffen sind. Eine Schwachsichtigkeit entwickelt sich normalerweise vor dem achten Lebensjahr.

    Diagnose

    Es gibt unterschiedliche Untersuchungen, mit denen eine Augenärztin oder ein Augenarzt feststellen kann, ob ein Kind eine Amblyopie hat:

    • Mithilfe von Sehtafeln kann die Ärztin oder der Arzt feststellen, wie gut das Kind sehen kann. Welcher Sehtest angewendet wird, hängt unter anderem vom Alter des Kindes ab. Für Säuglinge und Kleinkinder gibt es spezielle Tests.
    • Ein leichtes Schielen ist nicht immer mit dem bloßen Auge zu erkennen. Um festzustellen, ob ein Kind schielt, kann die Stellung seiner Augen bestimmt werden - zum Beispiel mit einem Test, bei dem die Augen nacheinander zugedeckt werden. Die Ärztin oder der Arzt schaut dann, ob sich das jeweils andere Auge bewegt.
    • Eine körperliche Untersuchung hilft dabei, andere Probleme zu erkennen, die zu einer Sehschwäche führen könnten, wie zum Beispiel eine Linsentrübung.
    • Bei der sogenannten Skiaskopie wird mit einem speziellen Instrument (dem Skiaskop) ein Lichtstrahl ins Auge geleitet und geprüft, wie das Licht von der Netzhaut reflektiert wird. Indem man verschiedene Korrekturlinsen in den Lichtstrahl hält, lässt sich die Brechkraft der Augen genau bestimmen.

    Diese Untersuchungen sind im Allgemeinen ohne Risiko. Vor einer Skiaskopie werden in der Regel Augentropfen verabreicht, die die Pupillen weiten. Diese Mittel führen gelegentlich zu Augenbrennen oder Hautreizungen.

    Früherkennung

    Fachleute gehen davon aus, dass sich die Sehfähigkeit vor allem in den ersten fünf Lebensjahren entwickelt. Sie sind der Ansicht, dass Sehschwächen möglichst früh erkannt und behandelt werden müssen, um lebenslange Fehlsichtigkeit, aber auch Probleme in der Schule und in der sozialen Entwicklung zu vermeiden.

    Daher wurde 2008 eine zusätzliche Früherkennungsuntersuchung für alle gesetzlich krankenversicherten Kinder im Vorschulalter eingeführt (U7a), die insbesondere Sehschwächen erkennen soll. Sie ergänzt die bereits bestehenden kinderärztlichen Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen) und richtet sich an knapp dreijährige Kleinkinder (34. bis 36. Lebensmonat).

    Behandlung

    Eine Schwachsichtigkeit lässt sich nicht auf Anhieb mit einer Brille korrigieren. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Sehfähigkeit des schwachen Auges zu verbessern oder zumindest dafür zu sorgen, dass das Auge mit der Zeit nicht schlechter wird. Eine Behandlung über mehrere Wochen kann bereits ausreichen. Manche Kinder müssen jedoch recht lange behandelt werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.

    Wenn ein anderes Augenproblem zu Schwachsichtigkeit geführt hat, zum Beispiel ein hängendes Augenlid, wird zunächst dieses behandelt.

    Weitere Informationen

    Die Haus- oder Kinderarztpraxis ist meist die erste Anlaufstelle, wenn man krank ist oder bei einem Gesundheitsproblem ärztlichen Rat braucht. Wir informieren darüber, wie man die richtige Praxis findet, wie man sich am besten auf den Arztbesuch vorbereitet und was dabei wichtig ist.

    Quellen

    Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Früherkennungsuntersuchung von Sehstörungen bei Kindern bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres: Abschlussbericht; Auftrag S05-02. 01.04.2008. (IQWiG-Berichte; Band 32).

    Jefferis JM, Connor AJ, Clarke MP. Amblyopia. BMJ 2015; 351: h5811.

    West S, Williams C. Amblyopia in children (aged 7 years or less). BMJ Clin Evid 2016: pii: 0709.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Wie wird eine Amblyopie behandelt?

    Eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern kann mit einer Brille, einem Augenpflaster oder Augentropfen behandelt werden. Die Therapie hängt unter anderem von der Art und Schwere der Schwachsichtigkeit ab.

    Einige Kinder sehen nur mit einem Auge scharf. Sie haben eine Sehschwäche, die sich Amblyopie nennt. Sie entsteht, wenn beide Augen unterschiedliche Bilder an das Gehirn senden. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn das Kind schielt oder auf einem Auge stärker kurz- oder weitsichtig ist als auf dem anderen. Das Gehirn verarbeitet dann vor allem die Informationen des schärfer sehenden Auges und vernachlässigt das andere.

    Eine Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bei Kindern kann mit einer Brille, einem Augenpflaster oder Augentropfen behandelt werden. Die Therapie hängt unter anderem von der Art und Schwere der Schwachsichtigkeit ab.

    Einige Kinder sehen nur mit einem Auge scharf. Sie haben eine Sehschwäche, die sich Amblyopie nennt. Sie entsteht, wenn beide Augen unterschiedliche Bilder an das Gehirn senden. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn das Kind schielt oder auf einem Auge stärker kurz- oder weitsichtig ist als auf dem anderen. Das Gehirn verarbeitet dann vor allem die Informationen des schärfer sehenden Auges und vernachlässigt das andere.

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Wie eine Amblyopie behandelt wird, hängt unter anderem davon ab, wie ausgeprägt sie ist. Die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten bei Amblyopie sind:

    • Brillen, mit denen bestehende Brechungsfehler (Kurz- oder Weitsichtigkeit, verzerrtes Sehen) korrigiert werden.
    • Okklusionsbehandlungen (Augenpflaster): Hierbei wird das bessere Auge für mehrere Stunden am Tag mit einem speziellen Pflaster abgedeckt. Wenn das Kind eine Brille trägt, kann auch das Brillenglas auf dieser Seite abgeklebt werden. Dadurch soll das schwächere Auge gefordert und zum Sehen angeregt werden, damit sich seine Sehkraft verbessert. Der lateinische Begriff „Okklusion“ bedeutet „Verschluss“.
    • Augentropfen: Statt mit einem Pflaster wird die Sicht des besseren Auges vorübergehend mit Augentropfen getrübt, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Atropin. Dieser betäubt die Muskeln im Auge, sodass die Linse das gesehene Bild für ein paar Stunden nicht mehr scharf stellen kann.

    Selten ist Schwachsichtigkeit die Folge einer angeborenen Trübung der Augenlinse (Grauer Star) oder eines hängenden Augenlids. Dann wird zunächst dieses Problem behandelt und dann die Amblyopie.

    Wie wird eine Amblyopie aufgrund von Brechungsfehlern behandelt?

    Wenn ein Kind kurz- oder weitsichtig ist oder eine Hornhautverkrümmung hat, wird dies zunächst durch eine Brille korrigiert. Bei manchen Kindern reicht das bereits aus. Viele benötigen jedoch zusätzlich ein Pflaster oder Augentropfen, um die Amblyopie zu behandeln.

    Wenn ein Kind trotz Brille nach spätestens zwölf Wochen mit dem schwachen Auge nicht deutlich besser sieht, beginnt man mit einer Okklusionsbehandlung oder Augentropfen. Diese Behandlung dauert in der Regel mehrere Monate. In dieser Zeit werden die Augen regelmäßig in einer augenärztlichen Praxis kontrolliert.

    Die Kinder müssen das Augenpflaster jeden Tag für eine bestimmte Zeit tragen. In der Regel genügen zwischen 2 und 6 Stunden am Tag – je nachdem, wie ausgeprägt die Sehschwäche ist. Die Augentropfen werden einmal am Tag nach dem Aufstehen verabreicht und wirken ebenfalls einige Stunden.

    Studien zeigen, dass eine Behandlung mit Augenpflaster oder -tropfen die Sehkraft bei Kindern mit Amblyopie verbessern kann. Dabei zeigte sich kein Unterschied zwischen den beiden Behandlungen.

    Wie wird eine Amblyopie aufgrund von Schielen behandelt?

    Wenn Schielen die Schwachsichtigkeit verursacht, wird sie üblicherweise mit einem Augenpflaster behandelt – wenn nötig, zusammen mit einer Brille. Viele Kinder, die schielen, haben zusätzlich einen Brechungsfehler. In Studien besserte sich die Sehkraft bei schielenden Kindern durch Brille und Augenpflaster.

    Kinder, die stark schielen, werden manchmal operiert. Dabei werden die Augenmuskeln gestrafft oder gelockert, um die Fehlstellung des Auges zu korrigieren. Dies soll eine Verbesserung des räumlichen Sehens ermöglichen und die Auffälligkeit des Schielens verringern. Die Schwachsichtigkeit wird durch eine Operation jedoch nicht beseitigt. Deshalb wird in der Regel erst nach der Amblyopie-Behandlung operiert.

    Gibt es auch Nebenwirkungen?

    Manche Eltern befürchten, dass ein Augenpflaster dazu führen könnte, dass das gesunde Auge an Sehkraft verliert, weil es während der Behandlung weniger genutzt wird. Dies hat sich in den Studien, in denen Augenpflaster bei Amblyopie untersucht wurden, aber nicht bestätigt. Die Augenpflaster können jedoch bei manchen Kindern die Haut reizen.

    Augentropfen können zu Lichtempfindlichkeit oder Augenbrennen führen. Manchmal sieht das Kind mit dem gesunden Auge nach einer Behandlung mit Augentropfen vorübergehend etwas schlechter. Augentropfen können besonders für Kinder eine Alternative sein, die sich schwer damit tun, ein Augenpflaster zu tragen.

    Ist eine Amblyopie später noch behandelbar?

    Fachleute empfehlen, eine Amblyopie möglichst früh zu behandeln. Lange Zeit wurde sogar angenommen, dass die Behandlung nur erfolgreich ist, wenn sie früh begonnen wird. Inzwischen deuten Studien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 17 Jahren aber darauf hin, dass auch eine spätere Behandlung die Sehkraft verbessern kann.

    Können spezielle Übungen die Sehkraft weiter verbessern?

    Manchmal werden Kinder dazu ermuntert, ihr schwaches Auge durch Tätigkeiten wie Malen oder Basteln zu trainieren, während sie das Augenpflaster tragen. Zwei Studien haben ergeben, dass die meisten Kinder ihre Sehkraft damit nicht weiter verbessern konnten. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass solche Übungen für Kinder mit einer schweren Sehschwäche hilfreich sind.

    Was kann ich selbst tun, um meinem Kind zu helfen?

    Die meisten Kinder kommen im Alltag gut mit einem Augenpflaster zurecht. Manchen Kindern fällt es jedoch schwer, eine Behandlung mit einem Augenpflaster wie vorgesehen durchzuhalten. Hierfür gibt es unterschiedliche Gründe: Zum einen können sie nur mit dem schwächeren Auge sehen, wenn das „gute“ Auge abgedeckt wird. Während der Behandlung sehen sie daher schlechter und haben dadurch vielleicht Probleme beim Spielen oder Lernen. Zum anderen kann es sein, dass sie im Kindergarten oder in der Schule gehänselt werden, wenn sie ein Augenpflaster tragen.

    Wenn ein Kind einen großen Teil des Tages ein Augenpflaster tragen muss, kann das eine starke Belastung sein. Eltern wenden unterschiedliche Strategien an, um ihren Kindern dabei zu helfen, mit dem Augenpflaster zurechtzukommen. Manche erklären ihrem Kind, warum es wichtig ist, das Augenpflaster zu tragen. Einige erklären auch die Ergebnisse der Augentests, um ihm zu zeigen, dass sich das Auge tatsächlich bessert. Man kann auch gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen, ob und wann die Tragezeit verkürzt werden kann.

    Kindern ist es wichtig, „normal“ zu sein. Manche Eltern berichten, dass es hilft, wenn sie dem Spielzeug ebenfalls ein Augenpflaster aufkleben oder wenn sie selbst zeitweise eines tragen, sodass das Pflaster für das Kind selbstverständlich wird. Einige Eltern loben ihr Kind oder belohnen es mit kleinen Geschenken, um es zu motivieren. Andere Familien kommen besser damit zurecht, aus dem Tragen des Pflasters gar nicht erst eine große Sache zu machen.

    Augenpflaster können unschön und langweilig aussehen. Manche Kinder mögen es lieber, wenn sie ihre Brille mit einem Motiv bekleben können, das sie selbst ausgewählt haben. Wie bei vielen anderen Dingen auch, kann es für ein Kind außerdem wichtig sein, das Tragen des Augenpflasters zu einem täglichen Ritual zu machen, das immer gleich abläuft. Tröstlich ist, dass dieses Ritual wahrscheinlich schon in einigen Monaten der Vergangenheit angehören wird.

    Quellen

    Jefferis JM, Connor AJ, Clarke MP. Amblyopia. BMJ 2015; 351: h5811.

    Li T, Shotton K. Conventional occlusion versus pharmacologic penalization for amblyopia. Cochrane Database Syst Rev 2009; (4): CD006460.

    Schmucker C, Kleijnen J, Grosselfinger R, Riemsma R, Antes G, Lange S et al. Effectiveness of early in comparison to late(r) treatment in children with amblyopia or its risk factors: a systematic review. Ophthalmic Epidemiol 2010; 17(1): 7-17.

    Taylor K, Elliott S. Interventions for strabismic amblyopia. Cochrane Database Syst Rev 2014; (7): CD006461.

    Taylor K, Powell C, Hatt SR, Stewart C. Interventions for unilateral and bilateral refractive amblyopia. Cochrane Database Syst Rev 2012; (4): CD005137.

    West S, Williams C. Amblyopia in children (aged 7 years or less). BMJ Clin Evid 2016: pii: 0709.

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