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Zweitmeinung vor Operationen

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    Bei Gebärmutterentfernungen und Mandeloperationen ist 2019 das Zweitmeinungsverfahren gestartet. Das bedeutet: Eine Ärztin oder ein Arzt muss auf das Recht hinweisen, die Entscheidung für oder gegen den Eingriff noch einmal kostenlos mit einem anderen Spezialisten besprechen zu können.

    Was ist eine zweite Meinung?

    Für bestimmte, nicht eilige Operationen gibt es seit Frühjahr 2019 ein gesetzlich festgelegtes, so genanntes Zweitmeinungsverfahren. Das bedeutet: Eine Ärztin oder ein Arzt, die/der eine dieser Operationen empfiehlt, muss auf das Recht hinweisen, die Entscheidung für oder gegen den Eingriff noch einmal kostenlos mit einem anderen Spezialisten besprechen zu können.

    Dieses Verfahren gilt für folgende Operationen:

    • Gebärmutterentfernung
    • Mandeloperation

    Einige Krankenkassen bieten ihren Mitgliedern darüber hinaus auch für andere Operationen eine Beratung durch einen zweiten, spezialisierten Arzt an, etwa für Operationen an der Wirbelsäule, an Knie und Hüfte.

    Wann ist sie sinnvoll?

    Bei vielen Krankheiten gibt es mehr als eine Behandlungsmöglichkeit. Oft ist aber keine der Alternativen ideal, jede hat ihre Vor- und Nachteile. Dann hängt es stark von der persönlichen Situation und den eigenen Wünschen ab, was die beste Wahl ist. Einen zweiten Arzt zu befragen, kann bei der Entscheidung helfen.

    Zu den vom gesetzlichen Zweitmeinungsverfahren erfassten Operationen beraten verschiedene Ärzte zudem sehr unterschiedlich, wie Vergleiche gezeigt haben. Die einen raten schnell zu einer Operation, die anderen halten sich zurück.

    Manche Patientinnen und Patienten scheuen sich, ärztliche Empfehlungen zu hinterfragen. Das Zweitmeinungsverfahren soll sicherstellen, dass alle Patientinnen und Patienten die Möglichkeit haben, in Ruhe eine informierte Entscheidung zu treffen.

    Wie erhalte ich eine zweite Meinung?

    Wenn Ihnen eine der oben genannten Operationen empfohlen wurde, muss die Ärztin oder der Arzt Sie normalerweise mindestens zehn Tage vor dem geplanten Eingriff auf Ihr Recht auf eine zweite Meinung hinweisen. Ausführliche Informationen rund um Ihren Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung finden Sie in einem Merkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

    Wenn Sie sich gut genug informiert fühlen und keine Fragen mehr haben, brauchen Sie nichts weiter zu tun. Die zweite Meinung ist ein freiwilliges Angebot, das Sie nicht in Anspruch nehmen müssen.

    Wenn Sie eine zweite Meinung einholen möchten, finden Sie im Internet eine Liste der dafür zur Verfügung stehenden Ärztinnen und Ärzte. Sie können auch bei Ihrer Krankenkasse nach geeigneten Spezialisten nachfragen.

    Gesetzlich Krankenversicherte haben in Deutschland freie Arztwahl. Deshalb besteht grundsätzlich immer die Möglichkeit, zu einem Gesundheitsproblem mehr als eine Ärztin oder einen Arzt um Rat zu fragen. Der Vorteil beim Zweitmeinungsverfahren ist, dass die Ärzte für die zweite Meinung eine besondere Qualifikation vorweisen müssen. Sie dürfen zudem nicht in derselben Praxis oder Klinik wie der erste Arzt arbeiten. Und sie dürfen nicht an dem Krankenhaus beschäftigt sein, in dem die Operation stattfinden soll.

    Wenn Sie sich eine Ärztin oder einen Arzt für eine zweite Meinung ausgesucht haben, vereinbaren Sie einen Termin für ein Gespräch.

    Werde ich nochmals untersucht?

    Die Ärztin oder der Arzt benötigt Ihre bisherigen Unterlagen wie Befunde und Untersuchungsergebnisse. Welche Unterlagen nötig sind, erfahren Sie bei der Terminvereinbarung. Sie können sich die Befunde von Ihrer ersten Arztpraxis mitgeben lassen. Oder Sie lassen sie direkt von dort an den zweiten Arzt schicken. Beides ist für Sie kostenlos.

    In der Regel wird der zweite Arzt Sie nicht erneut untersuchen, sondern Ihre Unterlagen lesen und ergänzende Fragen stellen. Falls doch weitere Untersuchungen sinnvoll sind, bespricht die Ärztin oder der Arzt das mit Ihnen.

    Was mache ich mit der zweiten Meinung?

    Der zweite Arzt oder die zweite Ärztin wird die Empfehlung mit Ihnen besprechen. Sie können sich dann frei für die aus Ihrer Sicht beste Behandlung entscheiden, also zum Beispiel einen geplanten Operationstermin wieder absagen. Wenn Sie es wünschen, erhalten Sie auch eine schriftliche Zusammenfassung. Sie können diese Empfehlung auch an Ihren ersten Arzt schicken lassen.

    Weitere Unterstützung

    Weitere Unterstützung beim Umgang mit schwierigen Entscheidungen finden Sie in unserem Mehr Wissen „Sich informieren und entscheiden".

    Liste der Operationen

    Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren (Zm-RL): Erstfassung 

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Sich informieren und entscheiden

    Wenn Sie krank sind oder ein gesundheitliches Problem haben, können Sie sich oft zwischen verschiedenen Behandlungen entscheiden. Häufig fällt dies leicht: Entweder gibt es eine Behandlung, die für Sie eindeutig am besten geeignet ist – oder keine der Behandlungsmöglichkeiten ist den Aufwand wert oder rechtfertigt die möglichen Nebenwirkungen.

    Manchmal ist es aber nötig, verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten genau zu vergleichen und deren möglichen Nutzen und Schaden gegeneinander abzuwägen. Eine solche Entscheidung kann schwierig sein – besonders wenn es um eine schwere oder chronische Erkrankung geht. Meist braucht man dafür

    • verlässliche Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten und
    • eine Ärztin oder einen Arzt, um die Informationen gemeinsam abzuwägen und über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

    Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationspaket "Sich informieren und Entscheiden".

    Wenn Sie krank sind oder ein gesundheitliches Problem haben, können Sie sich oft zwischen verschiedenen Behandlungen entscheiden. Häufig fällt dies leicht: Entweder gibt es eine Behandlung, die für Sie eindeutig am besten geeignet ist – oder keine der Behandlungsmöglichkeiten ist den Aufwand wert oder rechtfertigt die möglichen Nebenwirkungen.

    Manchmal ist es aber nötig, verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten genau zu vergleichen und deren möglichen Nutzen und Schaden gegeneinander abzuwägen. Eine solche Entscheidung kann schwierig sein – besonders wenn es um eine schwere oder chronische Erkrankung geht. Meist braucht man dafür

    • verlässliche Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten und
    • eine Ärztin oder einen Arzt, um die Informationen gemeinsam abzuwägen und über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

    Weitere Informationen finden Sie in unserem Informationspaket "Sich informieren und Entscheiden".

    Vorlage für eine eigene Entscheidungshilfe

    Falls Sie zu Ihrer Diagnose keine vorgefertigte Entscheidungshilfe finden, können Sie unsere Vorlage verwenden. Diese Vorlage können Sie – auch mit Unterstützung Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes selbst ausfüllen. Sie können sie abspeichern und ausdrucken.

    Die Entscheidungshilfe ist als interaktives PDF-Formular abrufbar, in das die eigenen Daten direkt am PC eingegeben und gespeichert werden können.

    Sie ist in vier Abschnitte gegliedert  

    • Um welche Entscheidung geht es?
    • Welche Möglichkeiten habe ich?
    • Was benötige ich für die Entscheidung? Wer kann mich unterstützen?
    • Was fehlt mir noch für die Entscheidung?

    Frageliste für den Arztbesuch

    Ergänzend können Sie unsere Frageliste für den Arztbesuch verwenden. Mit ihrer Hilfe können Sie Ihre wichtigsten Fragen an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt auswählen und diese Liste zum Mitnehmen in die Praxis ausdrucken oder auf dem Handy abspeichern.

    Angebote zur persönlichen Beratung

    In Deutschland gibt es auch außerhalb von Praxen und Kliniken ein breites Angebot zur persönlichen Beratung und Unterstützung im Krankheitsfall. Viele dieser Angebote sind aber vor Ort unterschiedlich organisiert und nicht immer direkt zu finden. Hier finden Sie eine Liste mit Anlaufstellen, die helfen, Angebote vor Ort zu finden.

    Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren (Zm-RL): Erstfassung  

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Wann kommt eine Gebärmutterentfernung infrage?

    Die häufigsten Gründe (Diagnosen) für eine Gebärmutterentfernung sind Endometriose, eine Gebärmuttersenkung, Myome und eine starke Regelblutung.

    Wir haben zu diesen vier Diagnosen die folgenden kurzen Entscheidungshilfen erstellt: Sie fassen die Vor- und Nachteile der Operationen knapp zusammen und vergleichen sie mit anderen Behandlungsmöglichkeiten.

    • Myome: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?
    • Endometriose: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?
    • Starke Regelblutung: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?
    • Scheidensenkung und Gebärmuttersenung: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?

    Unten finden Sie zu allen Diagnosen auch Hinweise auf weitere Informationen.

    Die häufigsten Gründe (Diagnosen) für eine Gebärmutterentfernung sind Endometriose, eine Gebärmuttersenkung, Myome und eine starke Regelblutung.

    Wir haben zu diesen vier Diagnosen die folgenden kurzen Entscheidungshilfen erstellt: Sie fassen die Vor- und Nachteile der Operationen knapp zusammen und vergleichen sie mit anderen Behandlungsmöglichkeiten.

    • Myome: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?
    • Endometriose: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?
    • Starke Regelblutung: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?
    • Scheidensenkung und Gebärmuttersenung: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?

    Unten finden Sie zu allen Diagnosen auch Hinweise auf weitere Informationen.

    Myome

    Myome sind gutartige Geschwulste in oder an der Gebärmutter. Die meisten sind klein, machen sich nicht weiter bemerkbar und werden eher zufällig entdeckt. Je nachdem wo sich Myome bilden, können sie aber auch Regelschmerzen, starke Regelblutungen und weitere Beschwerden verursachen.

    Myome lassen sich auf verschiedene Weise behandeln. Welche Therapie für eine Frau geeignet ist, hängt sehr von ihrer persönlichen Situation ab – zum Beispiel davon, ob sie sich noch Kinder wünscht.

    Zu Myomen haben wir folgende Informationen: 

    • Entscheidungshilfe "Myome der Gebärmutter: Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?"
    • Kurz erklärt: Was passiert bei einer Gebärmutterenfernung?
    • Überblick über die Erkrankung, wie zum Beispiel ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Verlauf
    • Mehr Wissen zur Hormonbehandlung, zur Embolisation und zur Operation.

    Wenn Sie den Links folgen, können Sie alle oben genannten Informationen auch ausdrucken oder als PDF herunterladen.

    Endometriose

    Endometriose ist eine der häufigsten Unterleibs-Erkrankungen bei Frauen. Die Ursache sind Ansiedlungen von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Fachleute bezeichnen solche Gewebeinseln auch als „Endometriose-Herde“. Sie können vorkommen, ohne dass eine Frau davon etwas spürt. Bei anderen ist Endometriose aber eine chronische Erkrankung, die starke Schmerzen verursacht und die Fruchtbarkeit mindert.

    Es gibt derzeit keine Therapie, die die Endometriose heilen, also ihre Ursachen beseitigen kann. Verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können jedoch helfen, die Symptome vorübergehend oder dauerhaft zu lindern. Welche Therapie für eine Frau geeignet ist, hängt sehr von ihrer persönlichen Situation ab – zum Beispiel davon, ob sie sich noch Kinder wünscht.

    Zur Endometriose haben wir folgende Informationen: 

    • Entscheidungshilfe: "Endometriose - Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich"?
    • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
    • Überblick über die Erkrankung, wie zum Beispiel ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Verlauf

    Wenn Sie den Links folgen, können Sie alle Informationen auch ausdrucken oder als PDF herunterladen.

    Starke Regelblutung

    Viele Frauen haben während ihrer Regel Beschwerden wie Schmerzen, Krämpfe, unregelmäßige oder sehr starke Blutungen. Wenn Tampons oder Binden häufiger als alle paar Stunden gewechselt werden müssen, ist die Blutung wahrscheinlich stärker als normal. Sie ist eindeutig zu stark, wenn sie den Alltag beeinträchtigt und der Blutverlust den Körper schwächt.

    Die Behandlungsmöglichkeiten bei einer sehr starken Regelblutung richten sich nach ihrer Ursache. Welche Therapie für eine Frau geeignet ist, hängt zudem von ihrer persönlichen Situation ab – zum Beispiel davon, ob sie sich noch Kinder wünscht.

    Zu Starker Regelblutung haben wir folgende Informationen: 

    • Entscheidungshilfe: "Starke Regelblutung - Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich"?
    • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
    • Überblick über die Erkrankung, wie zum Beispiel ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Verlauf
    • Mehr Wissen zu Schmerzmitteln, Hormonbehandlung und zur Operation

    Wenn Sie den Links folgen, können Sie alle Informationen auch ausdrucken oder als PDF herunterladen.

    Scheidensenkung und Gebärmuttersenkung

    Die Organe im Inneren des Körpers sind durch Bindegewebe und Muskeln normalerweise so fest miteinander verbunden, dass sie an ihrem Platz bleiben. Bei Frauen kann es aus ganz unterschiedlichen Gründen aber zu einer Schwächung des Bindegewebes im Beckenboden kommen. Dann können die Gebärmutter, die Harnblase oder der Mastdarm absinken.

    Die Behandlung einer Scheiden- oder Gebärmuttersenkung richtet sich vor allem danach, ob Beschwerden auftreten – und weniger danach, wie ausgeprägt die Senkung ist. Welche Therapie für eine Frau geeignet ist, hängt zudem von ihrer persönlichen Situation ab – zum Beispiel davon, ob sie sich noch Kinder wünscht.

    Zu Scheiden- und Gebärmuttersenkung haben wir folgende Informationen: 

    • Entscheidungshilfe: "Gebärmuttersenkung - Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich"?
    • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
    • Überblick über die Erkrankung, wie zum Beispiel ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Verlauf
    • Mehr Wissen zu Schmerzmitteln, Hormonbehandlung und zur Operation

    Wenn Sie den Links folgen, können Sie alle Informationen auch ausdrucken oder als PDF herunterladen.

    Weitere Gründe für eine Operation

    Nur sehr selten wird eine Gebärmutterentfernung aus anderen Gründen empfohlen. Diese Patientinnen können unsere Vorlage für eine eigene Entscheidungshilfe nutzen.

    Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren (Zm-RL): Erstfassung  

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Mehr Wissen: Wann kommt eine Mandeloperation infrage?

    Die häufigsten Gründe für eine Mandeloperation sind mehrmals entzündete Gaumenmandeln und vergrößerte Mandeln.

    Wir haben zu diesen beiden Diagnosen die folgenden kurzen Entscheidungshilfen erstellt: Sie fassen die Vor- und Nachteile der Operationen knapp zusammen und vergleichen sie mit anderen Behandlungsmöglichkeiten.

    • Mandelentzündung bei Kindern: Sollen die Gaumenmandeln operiert werden?
    • Vergrößerte Gaumenmandeln: Sollen sie operiert werden?

    Unten finden Sie zu allen Diagnosen auch Hinweise auf weitere Informationen.

    Die häufigsten Gründe für eine Mandeloperation sind mehrmals entzündete Gaumenmandeln und vergrößerte Mandeln.

    Wir haben zu diesen beiden Diagnosen die folgenden kurzen Entscheidungshilfen erstellt: Sie fassen die Vor- und Nachteile der Operationen knapp zusammen und vergleichen sie mit anderen Behandlungsmöglichkeiten.

    • Mandelentzündung bei Kindern: Sollen die Gaumenmandeln operiert werden?
    • Vergrößerte Gaumenmandeln: Sollen sie operiert werden?

    Unten finden Sie zu allen Diagnosen auch Hinweise auf weitere Informationen.

    Mandelentzündung

    Eine Entzündung der Mandeln (Tonsillitis) tritt plötzlich auf und heilt meist innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder ab. Eine Mandelentzündung kann innerhalb eines Jahres aber auch mehrmals wiederkehren. Dies kann belastend sein, führt aber nur selten zu Komplikationen.

    Die Behandlung soll in erster Linie die Beschwerden lindern und Komplikationen vorbeugen. Bei einer akuten Mandelentzündung kommen dazu schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel und Antibiotika infrage. Bei häufigen Beschwerden ist es auch möglich, die Mandeln operativ entfernen zu lassen. 

    Zur Mandelentzündung haben wir folgende Informationen: 

    • Entscheidungshilfe "Mandelentzündung bei Kindern: Sollen die Gaumenmandeln operiert werden?"
    • Überblick über die Erkrankung, wie zum Beispiel ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Verlauf
    • Mehr Wissen zu den Vor- und Nachteilen der Operation.

    Wenn Sie den Links folgen, können Sie alle oben genannten Informationen auch ausdrucken oder als PDF herunterladen.

    Vergrößerte Mandeln

    Viele Kinder haben vergrößerte Mandeln (Tonsillen). Sie können die Atemwege verengen und dazu führen, dass ein Kind schnarcht und im Schlaf Atemaussetzer hat. Wenn es dauerhaft schlecht schläft, kann das zu verschiedenen Problemen und manchmal zu Erkrankungen führen.

    Bei Erwachsenen sind vergrößerte Mandeln nur selten die Ursachen von Atemproblemen. 

    Ab wann vergrößerte Mandeln ein gesundheitliches Problem sind, lässt sich nicht immer genau sagen. Unklar ist zum Beispiel, wann Schnarchen so problematisch wird, dass eine Mandeloperation sinnvoll ist. Deshalb kann es sein, dass verschiedene Ärztinnen und Ärzte unterschiedliche Empfehlungen geben.

    Zu Vergrößerten Mandeln haben wir folgende Informationen: 

    • Entscheidungshilfe "Vergrößerte Gaumenmandeln: Sollen sie operiert werden?"
    • Überblick über die Erkrankung, wie zum Beispiel ihre Ursachen, Symptome, Diagnose und Verlauf
    • Mehr Wissen zu den Vor- und Nachteilen der Operation.

    Wenn Sie den Links folgen, können Sie alle oben genannten Informationen auch ausdrucken oder als PDF herunterladen.

    Weitere Gründe für eine Mandeloperation

    Nur sehr selten wird eine Mandeloperation aus anderen Gründen empfohlen. Diese Patientinnen und Patienten können unsere Vorlage für eine eigene Entscheidungshilfe nutzen.

    Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA). Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren (Zm-RL): Erstfassung  

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.
    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Wir bieten keine individuelle Beratung.
    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.