Versorgung mit FFP2-Masken für Risikogruppen

Hinweis: Für die Produktion der fälschungssicheren Gutscheine auf Spezialpapier hat die Bundesregierung die Bundesdruckerei beauftragt. Die Auslieferung der Gutscheine wird auf drei Termine verteilt. Daher können zu Anfang nicht gleich alle Personen die zur Risikogruppe gehören angeschrieben werden! Wir bitten um etwas Geduld!

 

Bis mindestens Mitte 2021 wird es dauern, bis die Impfung einen ausreichenden Teil der Bevölkerung erreicht hat. Ziel bleibt bis dahin nach wie vor Kontaktbeschränkung, damit sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet.
 

Abstand halten, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften und die Corona-App sind derzeit wichtige Bausteine. Jeder Einzelne kann durch die Einhaltung der Hygieneregeln („AHA+L+A“)  dazu beitragen, die Verbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen und sein eigenes Ansteckungsrisiko zu senken.
 

Aktuell sind auch die FFP2-Masken überall im Gespräch. Erfahren Sie hier mehr!

 

FFP2 Masken für Risikogruppen“ 

 

Versicherte, welche zu Risikogruppen* einer Covid-19 Erkrankung gehören, können ab dem 15.12.2020 in Apotheken eine festgelegte Anzahl an Schutzmasken (sog. FFP2-Masken) kostenfrei abholen. Im ersten Schritt können drei Masken in den Apotheken vor Ort mit einem einfachen Nachweis abgeholt werden.

 

Ab Januar 2021 bis zum 28. Februar können dann gesetzlich Versicherte und Versicherte von privaten Krankenversicherungsunternehmen nochmal 6 Masken gegen Vorlage eines Gutscheins und einer Eigenbeteiligung von 2 Euro abholen.

 

Ab dem 16. Februar bis zum 16. April 2021 können abschließend nochmal 6 Masken für erneut 2 Euro in den Apotheken gegen Vorlage eines Gutscheins abgeholt werden.
 

*Folgende Personen gehören zur Risikogruppe

Personen die das 60. Lebensjahr vollendet haben sowie Personen mit folgenden Erkrankungen oder Risikofaktoren:

a) chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,

b) chronische Herzinsuffizienz,

c) chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,

d) Demenz oder Schlaganfall,

e) Diabetes mellitus Typ 2,

f) aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende

Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,

g) stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,

h) Trisomie 21,

i) Risikoschwangerschaft.

 

Der Nachweis, dass man zum o.g. Personenkreis gehört, muss in der Apotheke entweder durch die Vorlage des Personalausweises oder durch die glaubhafte Eigenauskunft des Vorliegens eine Risikoerkrankung nachgewiesen werden. Ab Januar 2021 erhält man dann einen entsprechenden Gutschein zur Vorlage in der Apotheke.

 

Die Personen die zur Risikogruppe gehören müssen selbst nichts unternehmen, sie werden automatisch, per Brief, angeschrieben.

Die BKK Melitta Plus hat keinen Einfluss auf das Abgabeprozedere in den Apotheken. Bei Fragen dazu sollten sich Betroffene deshalb direkt an die abgebende Apotheke wenden.